Zwei Tatverdächtige nach Diebstahl eines iPhones 12 Mini gestellt. Zusammenarbeit von Landes- und Bundespolizei führt zur schnellen Aufklärung des Falls.
Handydiebstahl in Neumünster

Neumünster (ost)
Gestern Abend um etwa 21:30 Uhr hat eine Dame die Bundespolizei am Bahnhof Neumünster aufgesucht und gemeldet, dass ihr vor Kurzem ihr Smartphone (iPhone 12 Mini) während eines Telefonats in der Nähe des Bahnhofs Neumünster gestohlen wurde.
Zwei männliche Personen näherten sich ihr während ihres Gesprächs und griffen plötzlich und unerwartet nach dem Smartphone, wodurch es gestohlen werden konnte.
Die Dame versuchte, den beiden Tätern zu folgen, gab die Verfolgung jedoch nach kurzer Zeit auf.
Die 26-jährige Frau erstattete nun auf der Dienststelle der Bundespolizei Anzeige. Um das Smartphone vor unbefugter Nutzung zu sperren, rief sie ihre Mutter an. Diese sperrte das Smartphone und konnte zudem den Live-Standort des Geräts ermitteln.
Ein Streifenteam der Bundespolizei im Stadtgebiet sowie zwei Streifen der Landespolizei begaben sich auf die Suche in der Umgebung.
Aufgrund der ständig wechselnden Position des iPhones teilte die Mutter der Geschädigten kontinuierlich den neuesten Standort des Smartphones mit. Dadurch konnten die Streifen der Landes- und Bundespolizei in Richtung der beiden Verdächtigen geführt werden.
Nach einiger Zeit konnte ein Streifenteam der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs zwei Personen feststellen, die der Beschreibung der Täter entsprachen. Bei einer Durchsuchung wurde das gestohlene Smartphone gefunden.
Die Geschädigte konnte bestätigen, dass es sich um ihr Smartphone handelt, und es wieder in ihren Besitz nehmen.
Gegen die beiden Täter, 17 und 18 Jahre alte Bulgaren, wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Diebstahls eingeleitet.
Dank der effektiven Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei konnte der Fall schnell aufgeklärt und das Smartphone an die rechtmäßige Besitzerin zurückgegeben werden.
Bei Rückfragen bitte unter 0160/8946178 melden
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, von denen 815 gelöst wurden. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, darunter 475 Männer, 218 Frauen und 137 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 814 nahezu konstant, wobei 542 Männer, 272 Frauen und 172 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.966 | 3.254 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 815 | 935 |
| Anzahl der Verdächtigen | 693 | 814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 475 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 218 | 272 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 172 |
Quelle: Bundeskriminalamt








