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Handyraub in Schenefeld – Tatverdächtiger festgenommen

Ein 64-jährige Frau wurde beim Spaziergang überfallen, der Täter entkam mit dem Handy. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Am Donnerstag (13.2024) wurde während einer Polizeifahndung ein Verdächtiger im Wurmkamp festgenommen und zum Polizeigewahrsam des Polizeireviers Pinneberg gebracht.

Nach den aktuellen Ermittlungen spazierte die 64-jährige Geschädigte um 12:04 Uhr mit ihren Hunden auf der Straße „Borgfelde“, als sie von einem Mann angesprochen wurde, der sah, dass sie ein Handy in der Hand hielt. Es kam zu einem kleinen Kampf, bei dem die 64-Jährige zu Boden fiel. Der Täter nahm das Handy und floh in Richtung Danziger Straße.

Während der Fahndung wurde ein 26-Jähriger von Beamten der Polizeistation Schenefeld im Wurmkamp gefunden.

Nach der Vorführung bei der Staatsanwaltschaft in Itzehoe wurde der Beschuldigte nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Raubes verantworten.

Die Kriminalpolizei in Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Raubüberfall in der Straße „Borgfelde“ beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04101 – 202 – 0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 963 1.194
Anzahl der aufgeklärten Fälle 654 749
Anzahl der Verdächtigen 827 894
Anzahl der männlichen Verdächtigen 770 793
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 57 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 253 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24