Ein junger Mann fuhr mit falschen Kennzeichen seines Vaters von Lübeck nach Flensburg und wurde von der Bundespolizei gestoppt.
Harrislee: Auto ohne Zulassung und Versicherung gestoppt

Flensburg (ost)
Ein junger Mann hatte offenbar keine Bedenken, als er nach dem Kauf eines Autos in Lübeck seinen neuen Passat mit den Kennzeichen des Seats seines Vaters ausstattete und das Auto bis nach Flensburg fuhr. Dort wurde er von einer Bundespolizeistreife gestoppt und das Fehlverhalten wurde aufgeklärt.
Am gestrigen Mittag gegen 11.35 Uhr fuhr eine Bundespolizeistreife auf der B 200 in Richtung Norden, als den Beamten kurz vor der Abfahrt Harrislee ein VW Passat mit Flensburger Kennzeichen auffiel, der von einem jungen Fahrer geführt wurde. Die Beamten entschieden sich für eine Kontrolle und stoppten das Auto am Lornsendamm.
Der 19-jährige Fahrer übergab den Bundespolizisten auch bereitwillig seinen Führerschein und seine rumänische Identitätskarte. Außerdem gab er ihnen eine ungültige Zulassungsbescheinigung für den Passat. Auf das ungültige Dokument und die nicht übereinstimmenden Kennzeichen angesprochen, erklärte der junge Mann, dass er am Morgen nach Lübeck gefahren sei, um den VW Passat zu kaufen. Um das Auto auch nach Flensburg zu bringen, „lieh“ er sich einfach die Kennzeichen des Seats seines Vaters aus. Er wusste, dass der Passat nicht zugelassen und versichert war.
Jetzt wurden gegen den 19-Jährigen Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Fahrt in seinem „neuen“ Passat endete sofort und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
Quelle: Presseportal








