Drei Verletzte nach Frontalzusammenstoß zwischen drei Personenkraftwagen auf B206. Rettungshubschrauber im Einsatz für schwer verletzten Fahrer.
Hartenholm: Verkehrsunfall auf Bundesstraße 206

Bark (ost)
Heute Mittag, am 29.01.2026, ereignete sich auf der Bundesstraße 206 zwischen Bark und Wittenborn im Kreuzungsbereich Segeberger Straße ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten PKWs.
Zunächst berichteten Anrufer von zwei beteiligten Personenkraftwagen, die in einen Frontalzusammenstoß verwickelt waren, wobei ein Insasse im Unfallfahrzeug eingeklemmt war. Um 13:32 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West die Freiwilligen Feuerwehren aus Bark, Bockhorn, Hartenholm, Todesfelde sowie die Führungsunterstützungsgruppe zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei mit dem Einsatzstichwort „TH Y“ (Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr) zum Unfallort.
Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter der Feuerwehr fest, dass drei PKWs in den Unfall verwickelt waren und drei Personen verletzt wurden. Einer von ihnen konnte zwar nicht eigenständig aus dem Unfallfahrzeug aussteigen, war jedoch nicht eingeklemmt.
Aufgrund neuer Informationen von der Unfallstelle erhöhte die Regionalleitstelle das Einsatzstichwort auf „TH R5“ (Technische Hilfeleistung, Großeinsatz Rettungsdienst bis fünf Verletzte) und alarmierte weitere Rettungskräfte.
In enger Absprache mit den Rettungsdienstkräften wurde eine schonende Rettung des 47-jährigen VW Tiguan-Fahrers vorbereitet. Dazu wurde eine „große Seitenöffnung“ durchgeführt, bei der die linke Seite des Fahrzeugs mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte geöffnet und teilweise entfernt wurde. Nach Abschluss der technischen Rettung wurde der Fahrer zur weiteren Versorgung an die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 67 übergeben und in ein Maximalversorgungsklinikum geflogen.
Während der Rettung des VW-Fahrers wurden der 39-jährige Opel-Fahrer und die 65-jährige BMW-Fahrerin medizinisch versorgt und anschließend mit mittelschweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurden die Unfallfahrzeuge stromlos geschaltet und die Trümmer von der Straße geräumt.
Während des Einsatzes musste die Bundesstraße in beide Richtungen vollständig gesperrt werden.
Die Feuerwehr kann keine Informationen zur Unfallursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffenen geben.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Bark Freiwillige Feuerwehr Bockhorn Freiwillige Feuerwehr Hartenholm Freiwillige Feuerwehr Todesfelde Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: drei Rettungswagen, Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst ADAC Rettungshubschrauber Christoph 67 Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 34 Menschen ums Leben, 611 wurden schwer verletzt und 3.587 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








