Ein betrunkener 25-Jähriger verursachte mehrere Unfälle in Hassee, bevor die Polizei ihn stoppte. Seine Fahrerlaubnis wurde bereits im letzten Jahr eingezogen.
Hassee: Verkehrsunfälle in Kiel

Kiel (ost)
Am Freitag verursachte ein 25-Jähriger mehrere Verkehrsunfälle in Hassee, bevor er von der Polizei gestoppt wurde. Bereits im letzten Jahr musste er seine Fahrerlaubnis abgeben.
Erst gegen 14:30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei, dass ein Mercedes auf dem Parkplatz einer Einkaufsmall am Mühlendamm gegen ein Metalltor gefahren sei. Anschließend bedrohte er anwesende Zeugen und fuhr unsicher davon. Weitere Verkehrsteilnehmer meldeten sich über 110 bei der Polizei und berichteten von einem Mercedes mit demselben Kennzeichen, der auf dem Theodor-Heuss-Ring und der Werftstraße auffällig war.
Schließlich stoppten Beamte des Bezirksreviers und des 3. Reviers den Wagen in der Stadtrade-Straße. Der Fahrer hatte zwei am Straßenrand geparkte Autos berührt, während er rückwärts fuhr. Der 25-Jährige bedrohte Zeugen und verhielt sich aggressiv gegenüber den Polizisten, die ihn daraufhin mit Handschellen fixierten und zur Dienststelle brachten. Da der Mann betrunken war und der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss stand, entnahm ein Polizeiarzt mehrere Blutproben zur Analyse der Werte.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass seine Fahrerlaubnis im Dezember des letzten Jahres eingezogen wurde. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten die Polizisten den Mercedes. Der 25-Jährige wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Ihm drohen Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Bedrohung.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 10944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10509 im Jahr 2021 auf 9931 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9190 im Jahr 2021 auf 8645 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 7938 männlich und 1252 weiblich, sowie 1576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 70510 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen (0,46%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle (83,33%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt kamen 102 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1.947 wurden schwer verletzt und 12.627 erlitten leichte Verletzungen.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








