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Heide: 17 Objekte durchsucht wegen Geldwäscheverdacht

Das LKA Schleswig-Holstein durchsuchte 17 Objekte in Dithmarschen und Steinburg. Die Ermittlungen betreffen Baugrundstücke, Immobilien und Schwarzarbeit.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Itzehoe und Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Die Ermittler des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein und weitere Polizeikräfte des Landes haben am Dienstag, 18. August 2026, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Itzehoe Durchsuchungen in insgesamt 17 Gebäuden in Heide, Meldorf, Fedderingen, Marne (Kreis Dithmarschen) und Brokdorf (Kreis Steinburg) durchgeführt. Neben den Durchsuchungen bei fünf Verdächtigen wurden auch Zeugen durchsucht.

Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit umfangreichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass einer der Verdächtigen Baugrundstücke und Immobilien ganz oder teilweise mit Geldern erworben oder errichtet hat, die vermutlich aus Straftaten stammen. Es besteht auch der Verdacht, dass Scheinrechnungen ausgestellt wurden, um Schwarzarbeit oder Materialkäufe zu vertuschen und so die tatsächliche Herkunft der mutmaßlich illegal erworbenen Vermögenswerte zu verschleiern.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen Personen einer Großfamilie arabischer Herkunft, die in Heide ansässig ist, sowie Personen aus ihrem näheren Umfeld.

Das Ziel der Durchsuchungen war insbesondere die Sicherstellung weiterer Beweismittel zur Aufklärung der Finanzierungsstrukturen. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur vorläufigen Sicherung mutmaßlich inkriminierter Vermögenswerte zugunsten des Staates umgesetzt. Diese umfassen die Beschlagnahmung von vier Immobilien in Heide und Lunden mit einem geschätzten Wert von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro sowie die Vollstreckung von Vermögensarresten in Höhe von rund 195.000 Euro.

Quelle: Presseportal

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