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Heide: Angriffe auf Polizeikräfte

In Heide wurden Polizeikräfte bei einem Einsatz wegen Ruhestörung angegriffen. Vier Beamte erlitten Verletzungen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

Foto: Depositphotos

Heide (ost)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag griffen in Heide zwei Verdächtige Polizeibeamte während eines Einsatzes aufgrund von Ruhestörung an. Vier Beamte erlitten leichte Verletzungen und konnten danach nicht mehr ihren Dienst fortsetzen. Die Polizei nahm beide Verdächtige in Gewahrsam und ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands.

Um 23:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz wegen Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der Helgoländer Straße in Heide gerufen. Es war bereits der zweite Einsatz an derselben Adresse an diesem Abend. Bereits beim ersten Eingreifen hatten sich die anwesenden Personen feindselig und unkooperativ verhalten.

Als die Beamten des Polizeibezirksreviers und des Polizeireviers Heide erneut eintrafen, zeigte sich ein 32-jähriger Mann unkooperativ und griff einen 28-jährigen Polizeibeamten mit den Händen an. Kurz darauf griff auch eine 35-jährige Frau ein. Sie versuchte, zwei 20 und 25 Jahre alte Polizeibeamtinnen zu schlagen und im Treppenhaus die Treppe hinunterzustoßen.

Später schlug die Frau einer 20-jährigen Beamtin ins Gesicht, als diese Pfefferspray einsetzte. Auch bei der anschließenden Festnahme leistete sie erheblichen Widerstand, schlug weiter um sich, kniff und versuchte zu beißen. Einer 22-jährigen Polizeibeamtin biss sie in den Arm.

Die Beamten brachten die Frau schließlich unter Kontrolle. Anschließend nahmen sie beide Verdächtige in Polizeigewahrsam beim Polizeirevier Heide. Ein Arzt entnahm auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwalts den beiden Ukrainern eine Blutprobe.

Insgesamt erlitten vier Polizeibeamte leichte Verletzungen. Nach dem Einsatz konnten sie ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands. Beide Verdächtige verblieben vorerst im Polizeigewahrsam.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

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