Zwei Männer wurden in Heide festgenommen, nachdem sie einen Automaten aufgebrochen hatten. Die Polizei fand Diebesgut im Wert von 350 Euro und verursachten Sachschaden von 9.600 Euro.
Heide: Festnahme von Automatenaufbrechern

Heide (ost)
In der Nacht von heute haben Beamte des Heider Polizeireviers zwei Männer festgenommen, die einen Automaten in Heide aufgebrochen haben. Es handelte sich um einen 32-jährigen Kieler und einen 21-Jährigen aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Um 22.00 Uhr meldete ein Zeuge einen offensichtlich aufgebrochenen Gemischtwarenautomaten in der Straße Am Kleinbahnhof. Die Täter waren nicht mehr vor Ort, als die Polizei eintraf. Die Einsatzkräfte suchten einen zweiten Automaten im Ziegelhofweg auf, der derselben Betreiberin gehörte. Dort trafen sie auf zwei Personen, von denen eine beim Erscheinen der Beamten floh und nicht gefunden werden konnte. Der andere Mann war 32 Jahre alt und hatte diverses Diebesgut in seinem Fahrzeug, das offensichtlich aus dem gewaltsam geöffneten Snackautomaten stammte. Die Beamten brachten den Beschuldigten zur Durchführung von polizeilichen Maßnahmen auf das Heider Revier und entließen ihn nach der erkennungsdienstlichen Behandlung.
Kurz darauf trafen Beamte in Heide erneut auf das Fahrzeug der Täter, in dem sich nun der zuvor Festgenommene und sein Komplize befanden. Der Komplize war 21 Jahre alt und musste sich ebenfalls polizeilichen Maßnahmen unterziehen.
Neben dem Diebesgut stellten die Beamten bei den Verdächtigen Waffen und Einbruchswerkzeuge sicher. Der Wert des gestohlenen Guts betrug etwa 350 Euro, der entstandene Sachschaden rund 9.600 Euro. Die Beschuldigten müssen sich nun unter anderem wegen vollendeten und versuchten besonders schweren Diebstahls verantworten.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 56 Männer und 6 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 Männer und 10 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








