Eine Radfahrerin wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Fahrer entfernte sich vom Unfallort und wird von der Polizei gesucht.
Heide: Radfahrerin schwer verletzt bei Verkehrsunfall, Verursacher flüchtet vom Unfallort

Heide (ost)
In Heide ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Radfahrerin. Der bisher unbekannte Fahrer fuhr danach vom Unfallort weg. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Um 17:45 Uhr kam es an der Kreuzung Moltkestraße / Hochfelder Weg zu der Kollision. Laut aktuellen Ermittlungen fuhr eine 35-jährige Radfahrerin die Moltkestraße von der Esmarchstraße in Richtung Marschstraße. Ein Autofahrer, der vom Hochfelder Weg kam, soll das für ihn geltende Stoppschild missachtet haben. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin zu Boden.
Der bisher unbekannte Fahrer hielt zunächst an und sprach mit der Verletzten. Er behauptete, einen Krankenwagen gerufen zu haben. Unter dem Vorwand, sein Auto umzuparken, um die Straße freizumachen, verließ der Mann zusammen mit seinem Beifahrer den Unfallort. Später stellte sich heraus, dass kein Notruf bei der Rettungsleitstelle eingegangen war. Erst nach einer Nachfrage schickte die Leitstelle einen Krankenwagen.
Die Radfahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 170 cm groß, Mitte bis Ende 20 Jahre alt, schwarze Haare, gebräunte Haut, sprach Deutsch. Das Auto soll hell gewesen sein. Im Fahrzeug befand sich auch ein männlicher Beifahrer mit ähnlichem Aussehen.
Das Polizeirevier Heide hat die Ermittlungen wegen Fahrerflucht und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter 0481 940 zu melden.
Anna Rossol
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








