Gestern Abend brachen zwei Täter in ein Einfamilienhaus ein. Aufmerksame Nachbarn bemerkten den Einbruch und alarmierten die Polizei.
Heide: Täter flüchten nach Einbruch

Heide (ost)
Gestern Abend brachen zwei Kriminelle in ein Haus im Heisterweg in Heide ein. Aufmerksame Anwohner bemerkten den Einbruch und alarmierten die Polizei. Die Täter konnten unerkannt entkommen.
Um 18:50 Uhr beobachteten die Diebe, wie die Bewohner das Gebäude verließen. Kurz darauf brachen sie die Terrassentür auf und gelangten hinein. Zeugen beobachteten die Tat und informierten sofort die Polizei. Durch den Anruf alarmiert, flüchteten die Täter ohne nennenswerte Beute. Eine sofortige Fahndung blieb ohne Erfolg.
Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen wegen schweren Wohnungseinbruchdiebstahls durch und bittet um Hinweise. Personen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0481 940 bei der Kriminalpolizei Heide zu melden.
In den dunklen Monaten steigt die Anzahl der Einbrüche im Vergleich zum Sommer erfahrungsgemäß an. Einbrecher nutzen die frühe Dunkelheit, um unbemerkt in Häuser einzudringen. Die Polizei empfiehlt, Gebäude auch bei kurzer Abwesenheit beleuchtet zu lassen und vorhandene Sicherheitssysteme zu aktivieren. Türen und Fenster sollten immer verschlossen sein, selbst wenn die Bewohner nur kurzzeitig nicht zu Hause sind.
Zusätzlich wird von der Polizei darauf hingewiesen, keine Informationen über Abwesenheit in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Eine aufmerksame Nachbarschaft kann ebenfalls dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern. Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sollten umgehend über den Polizeinotruf 110 gemeldet werden.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








