Eine Frau wurde in Heide von einem Mann angegriffen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
Heide: Untersuchungshaft nach Gewaltdelikt

Heide (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Itzehoe und der Polizeidirektion Itzehoe
Am Samstagabend ereignete sich in Heide eine schwere Gewalttat in einem Wohngebäude. Nach einem Streit zwischen zwei Bewohnern erlitt eine 33-jährige Frau schwere Verletzungen. Polizeikräfte nahmen einen Verdächtigen kurz darauf fest. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.
Nach bisherigen Informationen gerieten eine 33-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann am Samstag gegen 21:30 Uhr in einem Gebäude in der Wesselner Chaussee in Streit. Während des Streits schlug der Mann die Frau mit einem Gegenstand und verletzte sie schwer. Die Geschädigte konnte aus der Wohnung fliehen. Auf der Straße wurde sie von Passanten unterstützt. Rettungskräfte brachten die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus.
Der Verdächtige flüchtete zunächst. Polizeikräfte in Heide nahmen den rumänischen Staatsbürger kurz darauf in der Nähe fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen den Mann wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag. Der Verdächtige befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.
Die Kriminalpolizei Itzehoe führt die weiteren Untersuchungen durch. Weitere Informationen zur Tatmotivation und -ausführung sind aufgrund des laufenden Verfahrens derzeit nicht möglich.
Malin Claussen, Staatsanwaltschaft Itzehoe
Björn Gustke, Polizeidirektion Itzehoe
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank auf 28. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








