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Heide: Verkehrsunfall auf der A23

Sechs Verletzte nach Kollision mehrer Fahrzeuge. Die Feuerwehr wurde zu einem Unfall mit brennendem Fahrzeug gerufen, jedoch war die Situation weniger dramatisch als zunächst gemeldet.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung von Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel.
Foto: Presseportal.de

Heide (ost)

Heute wurde die Freiwillige Feuerwehr Heide um 11:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 23 in Richtung Heide-West gerufen.

Die ersten Anrufe in der Kooperativen Regionalleitstelle West berichteten von einem brennenden Fahrzeug und möglicherweise eingeschlossenen Personen.

Ein großes Team von Rettungskräften wurde sofort unter dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Außerdem wurde aufgrund der Anzahl der Verletzten ein Großeinsatz des Rettungsdienstes mit der Stufe „R 10, 6-10 Verletzte“ gestartet.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war die Situation glücklicherweise weniger dramatisch als gemeldet.

Es waren insgesamt drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, darunter ein Elektrofahrzeug.

Sechs verletzte Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehrmaßnahmen bestanden aus dem Absichern der Unfallstelle, der Gewährleistung des Brandschutzes und der Überprüfung des Elektrofahrzeugs mit einer Wärmebildkamera.

Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A23 während der Rettungs- und Bergungsarbeiten.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon handelte es sich bei 3.356 Unfällen um Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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