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Heidgraben: Polizei sucht Zeugen nach Wohnungseinbruchdiebstählen

In Prisdorf, Tornesch und Heidgraben kam es zu mehreren Wohnungseinbrüchen. Die Täter entwendeten Schmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Kreis Pinneberg (ost)

Prisdorf

Am Samstag (14.12.2024) gab es in Prisdorf einen versuchten und einen erfolgreichen Wohnungseinbruchdiebstahl.

In der Straße „Vorm Dickenbusch“ wurden die Wohnräume eines Einfamilienhauses zwischen 14:40 Uhr und 19:00 Uhr gewaltsam betreten, während die Bewohner abwesend waren.

Ersten Berichten zufolge wurde in diesem Fall nichts gestohlen. Es wird vermutet, dass die Täter gestört wurden und ohne Beute geflohen sind.

Ein vollendeter Wohnungseinbruchdiebstahl ereignete sich im Fasenweg, bei dem Schmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon gestohlen wurden.

Der Schaden wird vorsichtig auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Aufgrund der Nähe der Tatorte ist es möglich, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt.

Tornesch

Auch in Tornesch kam es am dritten Adventswochenende zu zwei Wohnungseinbruchdiebstählen.

Am Samstag (14.12.2024) durchsuchten Unbekannte die Wohnräume eines Einfamilienhauses im Pastorendamm.

Die Tat fand zwischen 11:00 Uhr und 23:50 Uhr statt. Informationen über das gestohlene Gut liegen noch nicht vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in der Nacht zum Sonntag (15.12.2024) in Tornesch.

Im Pahlweg wurden Schränke und Kommoden durchsucht, aber es gibt bisher keine Informationen über gestohlene Gegenstände.

Heidgraben

Im Buchenweg in Heidgraben gab es bereits am Freitag (13.12.2024) einen Wohnungseinbruchdiebstahl.

Unbekannte drangen zwischen 14:00 Uhr und 18:40 Uhr in die Wohnräume ein und stahlen Schmuck im unteren vierstelligen Bereich.

Eine Zeugin hörte um 18:25 Uhr „Knackgeräusche“ am Tatort. Es wird vermutet, dass diese Geräusche von den Tätern verursacht wurden.

Die Kriminalpolizei in Pinneberg hat die Ermittlungen in allen Fällen übernommen und sucht Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben.

Hinweise werden unter der Rufnummer 04101 – 202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wovon 520 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen beteiligt waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wobei 55 davon aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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