Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Heiligenstedten: Autofahrt unter Drogeneinfluss

In Heiligenstedten wurde ein Fahrer unter Drogeneinfluss kontrolliert. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet, das Fahrzeug sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Heiligenstedten (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag führte eine Polizeistreife in Heiligenstedten eine Kontrolle an einem Fahrzeug durch, dessen Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er wurde zur Entnahme einer Blutprobe aufgefordert.

Um 01.00 Uhr planten Beamte, ein entgegenkommendes Fahrzeug in der Lindenstraße zu überprüfen. Als sie ihren Streifenwagen wendeten, verloren sie zunächst das Fahrzeug aus den Augen. Etwa zehn Minuten später entdeckten andere Einsatzkräfte das gesuchte Auto im Zuge der Fahndung, verloren es jedoch kurzzeitig erneut. Schließlich fanden sie den Audi in einer Sackgasse in Heiligenstedten.

Zu diesem Zeitpunkt entfernten sich ein Mann und eine Frau schnell vom Fahrzeug. Auf Anweisung der Polizei blieben beide stehen und kehrten zu den Beamten zurück. Der Mann behauptete, er und seine Begleiterin hätten das Auto verlassen, um einen Freund zu besuchen; in der Lindenstraße seien sie zuvor nicht gewesen. Die Angaben erschienen insgesamt wenig überzeugend.

Ein Alkoholtest bei dem 30-Jährigen war negativ. Ein Drogenvortest reagierte jedoch unter anderem positiv auf Kokain. Die Beamten ordneten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe an und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Betroffene musste sein Fahrzeug vorerst stehen lassen; die Fahrzeugschlüssel wurden zur Verhinderung der Weiterfahrt sichergestellt.

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8.645, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle gemeldet, von denen 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8.326, wobei 7.225 Männer und 1.101 Frauen betroffen waren. 1.795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24