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Henstedt-Ulzburg: Einbrüche in Einfamilienhäuser – Polizei sucht Zeugen

In Norderstedt, Henstedt-Ulzburg und Kükels kam es zu Einbrüchen. Täterbeschreibungen und Fahndungsergebnisse werden von der Polizei erbeten.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Norderstedt: Gestern (15.01.25) wurde in der Buchweizenkoppel in Norderstedt in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Als die Eigentümerin gegen 18.00 Uhr nach Hause kam, hörte sie schon Geräusche im Haus. Kurz darauf sah sie einen Mann durch ein aufgebrochenes Fenster des Hauses fliehen. Die Frau rief sofort die Polizei.

Die Suche nach dem Täter verlief erfolglos. Der Täter wird als schlank und etwa 175cm groß beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke oder Pullover ohne Kapuze mit langen Ärmeln, sowie eine graue oder schwarze Cargohose und eine schwarze Mütze.

Es wurden keine Wertgegenstände gestohlen.

Henstedt-Ulzburg: Auch gestern kam es in der Habichtstraße in Henstedt-Ulzburg zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Zwischen 10:00 Uhr und 19:50 Uhr gelangten unbekannte Täter über die Rückseite des Hauses ins Gebäude.

Laut ersten Ermittlungen wurden Münzen entwendet.

Kükels: Heute (16.01.25) wurde in Kükels in der Dorfstraße in ein Einfamilienhaus versucht einzubrechen. Die Hausbesitzerin hörte gegen 10:00 Uhr Geräusche im Haus. Als sie ins Erdgeschoss ging, sah sie einen Mann an ihrer Terrassentür, der versuchte einzubrechen. Als der Täter die Frau bemerkte, flüchtete er sofort.

Der Täter wird als auffallend schlank und etwa 180cm groß beschrieben. Er trug dunkle Arbeitshose und schwarze Handschuhe, sowie eine Sturmhaube.

Die Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos.

Die Kriminalpolizei Pinneberg hat in allen drei Fällen die Ermittlungen übernommen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen an den genannten Tatorten werden unter 04101 2020 oder SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de erbeten.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, davon waren 382 Männer und 45 Frauen. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, von denen 29 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, von denen 28 nicht-deutsche Staatsbürger waren.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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