Zwei Verletzte Hausbewohner nach Brand in Kisdorf, Feuerwehr mit 140 Einsatzkräften vor Ort
Henstedt-Ulzburg: Feuer zerstört Einfamilienhaus

Kisdorf (ost)
Ein Feuer in einem Kellerraum eines Einfamilienhauses in Kisdorf wurde von Anwohnern der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn gemeldet. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurde die Freiwillige Feuerwehr Kisdorf mit dem Einsatzstichwort „Feuer, Standard“ in die Ostpreußenstraße alarmiert.
Nur wenige Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein und bestätigten die Situation. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das Stichwort vom Einsatzleiter auf „FEU G“ (Feuer, größer als Standard) erhöht und Sirenenalarm für die Feuerwehr Kisdorf ausgelöst.
Da schnell klar wurde, dass es sich um einen Personal- und Materialintensiven Einsatz handeln würde, wurden die Kameradinnen und Kameraden aus Kaltenkirchen zur Unterstützung alarmiert und das Einsatzstichwort auf „FEU 2“ (Feuer, zwei Löschzüge) erhöht. Die Alarmstufe wurde mehrmals erhöht, um einen Personaltausch und Ruhezeiten für die Atemschutzgeräteträger zu gewährleisten. Der Einsatz endete mit dem Einsatzstichwort „FEU 5“ (Feuer, fünf Löschzüge).
In der Anfangsphase wurde versucht, das Feuer innerhalb des Gebäudes zu bekämpfen. Aufgrund der fortschreitenden Brandentwicklung musste diese Maßnahme jedoch gegen 03:19 Uhr zum Schutz der Einsatzkräfte abgebrochen werden.
Ab diesem Zeitpunkt wurde die Brandbekämpfung ausschließlich von den Außenseiten unter umluftunabhängigen Atemschutz und mit mehreren handgeführten Strahlrohren durchgeführt.
Da sich das Feuer im Inneren weiter ausbreitete und schließlich auf den Dachstuhl übergriff, musste über die Drehleiter aus Henstedt-Ulzburg eine Dachöffnung durchgeführt werden.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Oersdorf, Winsen und Kattendorf wurden zur Wasserversorgung unter anderem aus einem 400 Meter entfernten Löschteich alarmiert.
Ein Bagger des Technischen Hilfswerks wurde eingesetzt, um das Gebäude zu zerlegen und auseinanderzutragen, um an alle Glutnester zu gelangen.
Das Feuer war um 09:13 Uhr unter Kontrolle, weitere Nachlöscharbeiten fanden bis 12:54 Uhr statt. Um 13:15 Uhr waren die Maßnahmen der Feuerwehr weitgehend abgeschlossen und es liefen Aufräumarbeiten mit etwa 30 Einsatzkräften.
Die DRK-Verpflegung sicherte die Versorgung der Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes.
Die Bevölkerung wurde durch die Warnapp „NINA“ um 02:56 Uhr und um 08:02 Uhr gebeten, aufgrund der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnung wurde um 12:17 Uhr aufgehoben.
Die beiden Hausbewohner, eine 72-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann, konnten das Haus eigenständig verlassen und wurden vorsorglich mit leichten Rauchverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, so die Pressestelle der Polizei in ihrer Pressemitteilung um 08:31 Uhr.
Die Feuerwehr konnte keine Angaben zur Schadenshöhe, Identität oder Verletzungen der Betroffenen machen.
Etwa 140 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Kisdorf Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg Freiwillige Feuerwehr Oersdorf Freiwillige Feuerwehr Winsen Freiwillige Feuerwehr Kattendorf Freiwillige Feuerwehr Sievershütten Freiwillige Feuerwehr Struvenhütten ABC-Zug Segeberg Führungsgruppe Amt Kisdorf Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit zwei Pressesprechern, stellv. Kreiswehrführer Rufbereitschaft Kreisfeuerwehrzentrale mit Wechselladerfahrzeug Technisches Hilfswerk: OV Kaltenkirchen und Hamburg Wandsbek mit Fachgruppe Räumen Deutsches Rotes Kreuz: Fachberater sowie Verpflegung und Betreuung Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein: zwei Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg, Kriminalpolizei
Kontakt:
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Nils Schöning
stellv.Kreispressewart
Email: n.schoening@kfv-segeberg.de
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
– Pressestelle –
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








