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Henstedt-Ulzburg: Zeugen nach Körperverletzung gesucht

In Henstedt-Ulzburg kam es zu einem Konflikt vor dem Bahnhof. Ein Mann wurde geschubst und verletzt. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Henstedt-Ulzburg (ost)

In der späten Nacht des vergangenen Montags (13.07.2026) ereignete sich in der Amselstraße in Henstedt-Ulzburg vor dem Bahnhof ein Zwischenfall zwischen zwei Herren. Einer der Männer stieß den anderen zu Boden, was zu Verletzungen führte. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.

Um 22:40 Uhr befanden sich ein 64-jähriger und ein 65-jähriger Ehepartner auf einem Bürgersteig vor dem Bahnhof in Henstedt-Ulzburg. Der 64-jährige Mann bemerkte ein geparktes Auto auf dem Gehweg. Da es sehr eng war, sprach er den Fahrer an. Dieser stieg aus dem Auto aus, schlug dem Mann das Handy aus der Hand und stieß ihn. Dadurch fiel der Mann zu Boden und verletzte sich am Kopf.

Nach einem Streitgespräch zwischen dem Autofahrer und der Frau des Verletzten fuhr er mit seinem hellen Auto mit Itzehoer Kennzeichen in Richtung Falkenstraße davon. Der Fahrer war laut ersten Angaben zwischen 40 und 50 Jahre alt und etwa 1,65 m groß. Er hatte eine schlanke Figur und lichtes Haar. Er trug unter anderem ein kurzärmeliges Hemd.

Der 64-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Passantin mit einem großen Hund dürfte den Vorfall beobachtet haben. Sie erkundigte sich nach dem Wohlbefinden der Eheleute. Die Frau oder andere Personen, die Informationen über den flüchtigen Täter oder seinen Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich mit den Ermittlern der Polizeistation Henstedt-Ulzburg in Verbindung zu setzen. Diese sind unter der Rufnummer 04193 – 99130 erreichbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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