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Henstedt-Ulzburg: Zwei Einbrüche in Wohnungen

In Henstedt-Ulzburg ereigneten sich gestern zwei Einbrüche in Wohnungen. Die Kriminalpolizei in Pinneberg ermittelt und sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Henstedt-Ulzburg (ost)

Am vergangenen Donnerstag (17.09.2026) ereigneten sich in Henstedt-Ulzburg zwei Wohnungseinbrüche. Die Eindringlinge drangen gewaltsam in die Objekte ein und stahlen unter anderem wertvollen Schmuck. Die Kriminalpolizei in Pinneberg hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

In dem ersten Fall meldete eine 59-jährige Frau, dass zwischen 07:00 Uhr und 09:00 Uhr in ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Kruhnskoppel eingebrochen wurde. Nach bisherigen Informationen gelangten die Täter über den hinteren Bereich der Erdgeschosswohnung in das Gebäude. Nachdem sie wertvolle Ketten und Uhren gestohlen hatten, verließen sie wahrscheinlich über die Haustür in unbekannte Richtung.

Ein Zeuge wurde gegen 21:27 Uhr in der Hirschberger Straße auf einen weiteren Einbruch aufmerksam. Er alarmierte die Polizei, die um 21:40 Uhr noch die flüchtenden Täter hörte. Trotz sofortiger Fahndung konnten sie unerkannt entkommen. Es wird vermutet, dass mehrere Täter beteiligt waren und sich gewaltsam Zugang zu dem Reihenhaus verschafft haben. Ob etwas gestohlen wurde, wird im Rahmen der laufenden Untersuchungen ermittelt.

Der Sach- und Vermögensschaden beläuft sich in beiden Fällen auf einen vierstelligen Betrag. Das Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge an den Tatorten und in der Umgebung gesehen haben und Informationen über die Täter oder das Diebesgut haben, sich unter der Rufnummer 04101-2020 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de bei den Ermittlern zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 56 auf 67 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6 auf 10 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 nahezu konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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