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Herzogtum Sachsen-Lauenburg: Anzeigen wegen Angriffs auf Polizeibeamte

In Mölln kam es zu zwei Fällen von körperlichen Angriffen auf Polizeibeamte. Beamte wurden verletzt und mussten ärztlich behandelt werden.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

19.01.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 17./18.01.2026 – Mölln

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

In Mölln gab es am vergangenen Wochenende in zwei Fällen körperliche Angriffe auf Polizeibeamte. Ein Beamter wurde dabei verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

Am 17.01.2026 gegen 20:35 Uhr wurde die Polizei vom Besitzer eines Restaurants in der Hauptstraße in Mölln alarmiert, da eine offensichtlich betrunkene Frau das Lokal betreten und um Hilfe gebeten hatte. Die Beamten trafen die 45-jährige Deutsche aus Mölln an und führten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch, der ein vorläufiges Ergebnis von 2,45 Promille ergab. Während des Gewahrsams soll sich die Möllnerin zunächst passiv gewehrt haben. Auf dem Weg zum Streifenwagen und später im Fahrzeug selbst soll die Frau ihren Widerstand aktiv fortgesetzt und die Beamten dann auch körperlich angegriffen haben. Zum Glück wurden die Beamten nicht verletzt. Sie legten der Verdächtigen schließlich Handschellen an und brachten sie ins Zentralgewahrsam nach Lübeck.

Am Sonntagmorgen (18.01.2026) gegen 05:15 Uhr wurden Polizisten in die Danziger Straße gerufen, da ein Anwohner eine Ruhestörung gemeldet hatte. Die laute Musik führte die Polizisten schnell zum möglichen Verursacher, einem 48-jährigen Deutschen. Im Verlauf des Einsatzes kam es mehrmals zu Beleidigungen, Bedrohungen und körperlichen Angriffen durch den Verdächtigen auf die Beamten, wobei ein Beamter leichte Verletzungen erlitt. Um die körperlichen Angriffe zu stoppen, setzten die Beamten Reizgas ein und fesselten den Verdächtigen.

Da der 48-Jährige verdächtigt wurde, eine große Menge Alkohol und Drogen konsumiert zu haben, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch eine Blutprobe entnommen. Auch bei der Blutentnahme soll sich der Mann gewehrt haben. Die Polizisten brachten den Verdächtigen schließlich ins Zentralgewahrsam nach Lübeck.

Gegen beide Verdächtige leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

nf24