Ein Tatverdächtiger wurde nach einem Einbruch in Lauenburg ermittelt. Beweismittel wurden bei ihm sichergestellt.
Herzogtum Sachsen-Lauenburg: Erfolg bei Ermittlung nach Wohnungseinbruchsdiebstahl

Ratzeburg (ost)
12. Juli 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 27./28.05.2024 / Lauenburg
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2024 ereignete sich in der Bergstraße in Lauenburg ein Einbruchdiebstahl in eine Wohnung. Die Polizeibeamten der Polizeistation Lauenburg konnten nun einen Verdächtigen identifizieren.
Während die 87-jährige Bewohnerin im Obergeschoss schlief, drang ein unbekannter Täter gewaltsam durch eine Wintergartentür in ein Einfamilienhaus ein. Der Verdächtige durchsuchte die Räumlichkeiten und stahl Bargeld und eine EC-Karte. Noch am selben Tag wurde mehrmals Geld abgehoben. Der Schaden wurde auf 3.000 Euro geschätzt.
Gestern Morgen entdeckte eine Polizistin der Polizeistation Lauenburg einen Mann im Stadtzentrum, der aufgrund von Überwachungskameraaufnahmen als Verdächtiger für den Einbruch in Frage kam. Die Einsatzstreife sprach den Mann an und nahm ihn vorläufig fest. Er hatte verschiedene Einbruchswerkzeuge bei sich. Die Staatsanwaltschaft Lübeck beantragte einen Durchsuchungsbeschluss, der vom Amtsgericht erlassen wurde. Bei der Durchsuchung konnten Beweismittel sichergestellt werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 38-jährige Lauenburger aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Er wird sich wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls und des Computerbetrugs in mehreren Fällen verantworten müssen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweise: Für Rückfragen zu dieser Bekanntmachung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
Kontakt:
Polizeidirektion Ratzeburg
– Stabsstelle / Presse –
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 341 auf 380, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 293 auf 335 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 45 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 23528.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt








