Ein Tatverdächtiger wurde nach Einbrüchen in Lauenburg ermittelt. Beweismaterial sichergestellt, Verdächtiger gefilmt.
Herzogtum Sachsen-Lauenburg: Ergebnis Ermittlung Wohnungseinbruchsdiebstählen

Ratzeburg (ost)
09. August 2024 | Bezirk Herzogtum Lauenburg – Lauenburg
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und des Polizeipräsidiums Ratzeburg
Im frühen Juli gab es zwei Wohnungseinbrüche im Buchhorster Weg und in der Juliusburger Landstraße in Lauenburg. Die Polizeibeamten der Polizeistation Lauenburg konnten nun einen Verdächtigen identifizieren.
Zwischen dem 01. Juli und dem 17. Juli 2024 drang ein Verdächtiger auf unbekannte Weise in eine Doppelhaushälfte im Buchhorster Weg ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Haus unbewohnt. Unter anderem wurde eine Mineraliensammlung im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Am 22. Juli 2024 wurde gegen 04:15 Uhr die Kellertür eines Einfamilienhauses in der Juliusburger Landstraße gewaltsam geöffnet und die Räume durchsucht. Dabei wurde der Verdächtige auf Video aufgenommen. Bei der Auswertung der Videoaufnahmen identifizierten die Beamten der Polizeistation Lauenburg den Mann.
Von der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde beim Amtsgericht Lübeck ein Durchsuchungsbefehl für die Wohnung beantragt, der auch genehmigt wurde. Bei der Durchsuchung wurden umfangreiche Beweismittel und auch die Mineraliensammlung aus dem Einbruch im Buchhorster Weg gefunden.
Der 38-jährige Verdächtige aus Lauenburg wird sich wegen des Verdachts des wiederholten Wohnungseinbruchdiebstahls verantworten müssen.
Christian Braunwarth, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Jacqueline Fischer, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Ratzeburg
Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ratzeburg.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 380 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 die höchste Anzahl an gemeldeten Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt








