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Herzogtum Sachsen-Lauenburg: Überfall auf Jogger in Kittlitz – Polizei sucht Zeugen

Ein Jogger wurde auf einem Feldweg überfallen und verletzt. Die Täter forderten Geld und griffen ihn körperlich an.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

10.06.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 07.06.2026 – Kittlitz

Am Sonntagmorgen soll ein Jogger auf einem Feldweg in der Nähe der Dutzower Straße in Kittlitz überfallen worden sein. Dabei soll er Verletzungen erlitten haben.

Der 22-jährige Jogger aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg joggte gegen 07.30 Uhr auf einem Feldweg in der Nähe der Dutzower Straße in Kittlitz in Richtung Dutzower See. Er trug Kopfhörer. Zwei Personen kamen auf ihn zu und forderten ihn per Handzeichen auf, anzuhalten. Bei der darauf folgenden direkten Begegnung forderten beide Bargeld von ihm. Einer der Verdächtigen griff ihn körperlich an, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Außerdem soll er eine mögliche Stichwaffe gegen ihn eingesetzt haben, wodurch der Jogger oberflächliche Schnittverletzungen erlitt. Danach flohen die Täter in Richtung Dutzower Straße, ohne dass es zu einer Übergabe von Geld oder anderen Wertgegenständen kam.

Die männlichen Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben: Beide waren etwa 185 cm groß und von normaler Statur. Beide trugen einen dunklen Motorradhelm. Einer trug eine Motorradhose und einen schwarzen Pullover mit einem auffällig großen Nike-Logo sowie Handschuhe. Der zweite trug ebenfalls Handschuhe und einen schwarz-grauen Motorradanzug.

Die ermittelnde Kriminalpolizei in Ratzeburg sucht nun nach Zeugen. Wer kann Informationen zum möglichen Tathergang und zu den gesuchten Verdächtigen geben? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail unter Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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