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Herzogtum Sachsen-Lauenburg: Verkehrsunfall nach Überholmanöver

Zwei Personen verletzt bei seitlicher Kollision auf der B 207 in Einhaus nach riskantem Überholmanöver eines 20-jährigen Golf-Fahrers

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

06. Februar 2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 05.02.2026 – Einhaus

Gestern Abend (05.02.2026), gegen 20.20 Uhr, ereignete sich auf der B 207 in der Nähe von Einhaus ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach aktuellen Informationen fuhr ein 52-jähriger Fahrer eines VW Phaetons aus der Umgebung von Ratzeburg auf der B 207 von Lübeck kommend in Richtung Ratzeburg. Ein 20 Jahre alter deutscher Fahrer eines VW Golfs, der ihm folgte, soll zuvor bereits mehrmals andere Fahrzeuge überholt haben, während er auf dem Weg nach Ratzeburg war. An der Abzweigung zur Ortschaft Einhaus soll der Golf-Fahrer zunächst die Linksabbiegerspur benutzt haben, um nach einem Überholmanöver vor dem Phaeton wieder einzuscheren. Dabei kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einer seitlichen Kollision zwischen beiden Fahrzeugen. Sowohl die 20-jährige Beifahrerin im Golf als auch eine 27-jährige Mitfahrerin im Phaeton erlitten leichte Verletzungen durch den Unfall.

Aufgrund der Gesamtumstände leiteten die anwesenden Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 20-jährigen Golf-Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach §315 c StGB und fahrlässiger Körperverletzung ein.

Die ermittelnden Beamten des Polizeireviers Ratzeburg sind nun auf der Suche nach Zeugen. Wer kann Angaben zur vorherigen Fahrweise der Unfallbeteiligten machen oder wurde selbst überholt oder gefährdet? Hinweise werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 04541/809-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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