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Heutige (01.01.2024) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 01.01.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

01.01.2024 – 13:51

POL-HL: Ostholstein - ScharbeutzMann tot in Scharbeutz am Strand aufgefunden

Früh am Neujahrsmorgen entdeckten Spaziergänger den toten Körper eines Mannes am Strandufer in Scharbeutz und alarmierten die Polizei. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Um 04:30 Uhr meldete eine 58-jährige Frau aus Hamburg ihren 60-jährigen Ehemann als vermisst bei der Polizei. Beide waren für die Silvesternacht in Scharbeutz. Als die Frau zu dieser Zeit aufwachte, bemerkte sie, dass ihr Mann nicht da war, und rief die Polizei. Erste polizeiliche Maßnahmen führten nicht zum Auffinden des Mannes.

Kurz vor 08:00 Uhr am heutigen Morgen fanden Spaziergänger dann am Strandufer in Scharbeutz den leblosen Körper des Vermissten. Die Hintergründe und Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, sind bisher unbekannt. Fremdverschulden kann vorerst ausgeschlossen werden. Die Leiche wurde beschlagnahmt und zur Rechtsmedizin gebracht. Weitere Erkenntnisse werden im Laufe der Woche erhofft.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
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01.01.2024 – 13:00

POL-SH: Bilanz des polizeilichen Einsatzgeschehens in der Silvesternacht

Die Einsatzkräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein hatten während des Jahreswechsels viele Einsätze, aber insgesamt kann man sagen, dass es relativ ruhig war. Es gab 955 Polizeieinsätze mit Bezug zu Silvester (31.12.2023, 18:00 Uhr bis 01.01.2024, 12:30 Uhr) und dabei wurden acht Polizistinnen und Polizisten verletzt, wobei eine Beamtin nicht mehr dienstfähig war.

Die Anzahl der Einsätze war insgesamt ähnlich wie im letzten Jahr. Die meisten Silvestereinsätze waren auf Brände aller Art zurückzuführen, wobei brennende Müllcontainer den Schwerpunkt bildeten. Außerdem musste die Polizei mehrmals wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen eingreifen.

Die Anzahl der Angriffe auf Rettungskräfte oder Polizeibeamte war gering. Es kam jedoch vereinzelt zu Angriffen auf Polizeikräfte mit Feuerwerkskörpern. So wurden Polizeibeamte in Kiel-Mettenhof, Lübeck und im Kreis Schleswig-Flensburg jeweils mit Böllern beworfen und leicht verletzt. Nach Böllerwürfen in Flensburg auf ein Polizeiteam und in Elmshorn auf Bundespolizisten und Feuerwehrkräfte blieben die Einsatzkräfte unverletzt. In Lübeck leistete eine Beschuldigte Widerstand und trat dabei eine Polizeibeamtin, sodass diese nicht mehr dienstfähig war.

Landespolizeidirektor Michael Wilksen bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz in der Silvesternacht. "Die Landespolizei hat sich sorgfältig auf die Silvesternacht vorbereitet und die Präsenz vor Ort deutlich erhöht. Ich bin froh, dass das professionelle Verhalten der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vor Ort, das größtenteils vernünftige Verhalten der Menschen in Schleswig-Holstein und das Einsatzkonzept zu einem relativ friedlichen Verlauf des Jahreswechsels beigetragen haben."

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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
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01.01.2024 – 12:32

POL-HL: Ostholstein - KreisgebietNeujahrsmeldung 2024: Erste polizeiliche Silvesterbilanz für Ostholstein

Insgesamt hatten die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Lübeck in der Silvesternacht 309 Einsätze zu bewältigen, im Vergleich zu 215 Einsätzen im Jahr 2022/2023. Von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr gab es 143 Einsätze mit direktem Silvesterbezug in der Hansestadt Lübeck (2022/2023: 42) und 47 Einsätze im Kreis Ostholstein (2022/2023: 28).

Die Polizeidirektion Lübeck verzeichnete eine außergewöhnlich hohe Einsatzbelastung im Vergleich zu früheren Jahreswechseln. Die Anzahl der Silvestereinsätze war fast dreimal so hoch wie im Jahr 2022/2023.

In Ostholstein hatte die Polizeidirektion Lübeck eine intensive Silvesternacht. Die Regionalleitstelle, die mit der maximalen Anzahl von 21 Funkstreifenwagen (mit HL 35), zwei Diensthunden und Teilen der Einsatzhundertschaft aus Eutin besetzt war, konnte hierbei helfen.

Während die Feuerwehren die meisten Einsätze aufgrund von brennenden Mülltonnen oder Containern übernahmen, hatte die Polizei zusätzlich mit Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und mehreren Ruhestörungen zu tun. In Malente bedrohten zwei Personen einen 40-jährigen Mann mit einem Schlagstock. Die Täter konnten flüchten.

In Scharbeutz verletzte sich ein 58-jähriger Ostholsteiner schwer am Ohr, als er eine Feuerwerksbatterie anzündete. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Gegen 3:30 Uhr stürzte ein 62-jähriger Mann in der Scharbeutzer Strandallee und verletzte sich im Gesicht, als er auf einen Poller fiel. Auch er wurde ins Krankenhaus gebracht.

In Grube wurden beide Briefkästen eines Doppelhauses mutwillig durch Böllereinwurf beschädigt. Mehrere Jugendliche, die in der Nähe von der Polizei angetroffen wurden, stehen unter Verdacht.

Im Folgenden werden einige Einsätze mit Silvesterbezug anhand der Protokolle der Regionalleitstelle aufgeführt:

- 18:00 Uhr, Bad Schwartau: Es wurde ein brennender Mülleimer gemeldet. - 18:51 Uhr, Eutin: Es wurden Böller von einer Brücke auf die B76 geworfen. - 20:16 Uhr, Pönitz: Auf dem Schulgelände wurden Polenböller gezündet. - 20:39 Uhr, Niendorf/O.: Jugendliche warfen Böller auf Personen und Balkone. - 21:32 Uhr, Heiligenhafen: Aus einem fahrenden Auto wurden Böller in Gullis geworfen. - 21:36 Uhr, Eckhorst: Eine Hecke brannte. - 22:12 Uhr, Pariner Berg: Ebenfalls eine brennende Hecke. - 22:27 Uhr, Bad Schwartau: Eine Person wurde von einem Böller ins Gesicht getroffen. - 00:09 Uhr, Neustadt i.H.: Ein Mann griff unter Alkoholeinfluss mehrere Personen an. - 00:17 Uhr, Lensahn: Am Bahnhof wurden Kinder von Feuerwerkskörpern getroffen. - 00:43 Uhr, Bad Schwartau: Ein Haus wurde mit Raketen beschossen, bereits ein Einsatz auch um 00:09 Uhr. - 01:37 Uhr, Großenbrode: An einer Ferienwohnanlage wurden Böller in Briefkästen und Mülltonnen gezündet. - 02:51 Uhr, Grömitz: Es kam zu einer Körperverletzung.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
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01.01.2024 – 12:24

POL-HL: Polizeidirektion LübeckNeujahrsmeldung 2024: Erste polizeiliche Silvesterbilanz für die Hansestadt Lübeck

Insgesamt 309 Einsätze (2022/2023: 215) waren in der Silvesternacht durch die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Lübeck zu bewältigen. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr entfielen 143 Einsätze mit direktem Silvesterbezug in den Bereich der Hansestadt Lübeck (2022/2023: 42) und 47 in den Kreis Ostholstein (2022/2023: 28).

Die Polizeidirektion Lübeck bilanziert im Vergleich zu den früheren Jahreswechseln damit eine sehr hohe Belastung, jedoch ohne herausragende polizeiliche Einsatzanlässe.

Für die Wahrnehmung der zu bewältigenden Aufgaben setzte die in maximaler Dienststärke besetzte Regionalleitstelle neben dem verstärkten Regeldienst der Lübecker und Ostholsteiner Reviere, Einsatzkräfte des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz, einen Einsatzzug der Eutiner Bereitschaftspolizei sowie Diensthunde ein.

Die zentralen Feierlichkeiten in der Stadt verliefen weitgehend friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. Am Holstentorplatz hielten sich in der Spitze zirka 800 Personen auf, um das Jahr 2024 zu begrüßen.

In den überwiegenden Fällen (29) mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken, weil Container, Hecken oder Unrat in Brand geraten waren. Gegen 20:40 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wisbystraße. Die 71 Jahre alte Wohnungsnehmerin erlitt leichte Verletzungen, die im Krankenhaus versorgt wurden. Die Erdgeschosswohnung wies Brandbeschädigungen auf, blieb aber bewohnbar. Kurz nach Mitternacht meldeten Anwohner der Straße Behaimring Feuerschein auf einem Balkon. Nach jetzigem Ermittlungsstand dürfte die unsachgemäße Nutzung von Feuerwerkskörpern zum Ausbruch des Brandes geführt haben. Personen wurden nicht verletzt. Die Außenfassade wies jedoch Brandbeschädigungen auf. Die Gesamtschadenshöhe ist noch unbekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Während des Einsatzes kam es wiederholt zu gezielten Würfen von Feuerwerkskörpern auf die Einsatzkräfte sowie -fahrzeuge. Nach jetzigem Kenntnisstand wurde ein Polizeibeamter hierdurch leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Die Würfe erfolgten durch bislang Unbekannte im Schutz Schaulustiger und Feiernder, die sich zahlreich auf der Straße versammelt hatten.

Zu einem weiteren Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Schwartauer Allee wurden die Einsatzkräfte gegen 1 Uhr gerufen. Eine 33-jährige Braunschweigerin erlitt leichte Verletzungen. Zur Ermittlung der genauen Ursache erfolgte die Beschlagnahme des Brandortes.

Außerdem führte der unsachgemäße Umgang mit Böllern zu mehrfachem polizeilichen Einschreiten in Form von Streitigkeiten (20). In einem Fall geriet ein 58 Jahre alter Lübecker mit einem 34-Jährigen in Streit, der in der Wendischen Straße, gegen 1:30 Uhr, unmittelbar vor einem Hauseingang Böller gezündet haben soll. Auf Ansprache habe der jüngere der Männer wenig Verständnis gezeigt und sogleich auf seinen Gesprächspartner eingeschlagen und diesen mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Anschließend habe sich der Tatverdächtige entfernt, konnte jedoch durch die Polizei angetroffen werden. Die Schreckschusswaffe wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Anzahl der gemeldeten Ruhestörungen sowie körperlichen Auseinandersetzungen bewegt sich im unteren zweistelligen Bereich. In der Straße Am Ährenfeld im Lübecker Stadtteil St. Gertrud waren Beamte des 3. Polizeireviers eingesetzt, um eine Körperverletzung zwischen Gästen einer privaten Silvesterfeier zu beenden. Demnach steht eine 25 Jahre alte Lübeckerin im Verdacht, einen 22-Jährigen körperlich angegriffen zu haben. Zur zweifelsfreien Feststellung ihrer Identität sollte sie zur Dienststelle gebracht werden. Im Zuge von sich anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen versetzte die Lübeckerin einer Polizistin gezielt einen Fußtritt ins Gesicht, sodass diese nicht mehr dienstfähig war. Die Tatverdächtige wurde infolgedessen in Gewahrsam genommen und muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Gegen 3:16 Uhr kam es zu einem körperlichen Übergriff in der Schönböckener Straße, bei dem ein 25 Jahre alter Ostholsteiner sowie seine 26-jährige Begleiterin aus Lübeck verletzt wurden. Nach jetzigem Stand seien die beiden durch einen unbekannten Mann mit Gesichtsverletzungen angesprochen worden. Er habe vorgegeben, einen Rettungswagen zu benötigen. Noch bevor das Paar seine Hilfe anbieten konnte, habe der Unbekannte zugeschlagen und den am Boden liegenden 25-Jährigen getreten. Anschließend sei der Angreifer mit dem Mobiltelefon der Lübeckerin unerkannt geflüchtet. Die Geschädigten wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Folgenden werden einige Einsätze mit Silvesterbezug anhand der Protokolle der Regionalleitstelle dargestellt:

-18:18 Uhr: Rudolf-Groth-Straße, Tanne auf der Straße in Brand geraten

-18:27 Uhr: Behaimring, Jugendliche sollen mit Schreckschusswaffen schießen

-18:42 Uhr: An der Untertrave, Mann ins Wasser gefallen - bleibt unverletzt und wird nach Hause gebracht

-19:00 Uhr: Marliring, Andersenring, Container brennen

-19:16 Uhr: Geniner Dorfstraße, Jugendliche bewerfen PKW mit Böllern

-19:31 Uhr: Adolf-Ehrtmann-Straße, Böller werden vom Balkon auf Gehweg geworfen

-20:20 Uhr: Holstenstraße, Böller/ Raketen werden auf Passanten geworfen

-20:51 Uhr: Hansestraße, Hilfeleitung für angetrunkene Dame, die von der Bank gerutscht ist

-21:05 Uhr: Gotenweg, Containerbrand

-21:30 Uhr: Fackenburger Allee, Streit zwischen mehreren Beteiligten vor einem Hotel

-21:50 Uhr: Ilsebillweg, Körperverletzung unter Bekannten während einer Party

-22:00 Uhr: Stargasse, alkoholisiertes Paar streitet sich auf offener Straße und stürzt alkoholbedingt immer wieder

-22:47 Uhr: Ritterstraße, Jugendgruppe streitet sich und bewirft sich gegenseitig mit Böllern

-22:54 Uhr: Schonenstraße, Rakete gerät durch offenes Fenster in Wohnung - 16-Jähriger leicht verletzt

-00:01 Uhr: Hohelandstraße, Anwohner beschwert sich über den Notruf über das Zünden von Feuerwerkskörpern

-00:14 Uhr: Friedenstraße, Personengruppe schiebt Kühlschrank auf Fahrbahn und befüllt diesen mit Feuerwerkskörpern

-00:16 Uhr: Libellenweg, Hecke brennt

-00:30 Uhr: Bohlkamp, Karavellenstraße, Containerbrände

-01:00 Uhr: Eisenbahnstraße, Streit nach Böllerbeschüssen auf Kinder

-01:09 Uhr: Sterntalerweg, Ruhestörung durch laute Musik

-01:54 Uhr: Kutterweg, Kimbernweg, Hansering, Containerbrände

-02:04Uhr: Richard-Wagner-Straße, Streit unter Nachbarn nach Böllerwürfen auf Balkon

-02:08 Uhr: Karpfenbruchwiese, Körperverletzung nach Streit um ein Handy

-02:22 Uhr: Holstentorplatz, Personengruppe entzündet Lagerfeuer

-02:57 Uhr. Mecklenburger Straße, betrunkener Sohn randaliert in elterlicher Wohnung

-ab 4 Uhr: Streitigkeiten vor unterschiedlichen Lokalitäten zwischen Wirten und erheblich alkoholisierten Gästen, die zum Gehen aufgefordert wurden

Rückfragen werden bis 14 Uhr unter der Rufnummer 0451-131 2006 beantwortet.

Alles Gute für das Jahr 2024!

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Struck
Telefon: 0451/131-2006 oder 0451/131-2015
Fax: 0451/131-2019
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01.01.2024 – 12:12

POL-KI: 240101.2 Kiel: Polizei zieht zwei Fahrer aus dem Verkehr

Am Wochenende stoppten Polizeibeamte in Kiel zwei Fahrten von Männern, die betrunken beziehungsweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und mit jeweils überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren.

In der Nacht von Freitag auf Samstag bemerkten Beamte des Bezirksreviers gegen 03:20 Uhr auf dem Ostring in Höhe der Einmündung Helmholtzstraße einen Renault, der unsicher fuhr. Der 22-jährige Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßenzüge des Stadtteils, bis er kurz vor der Preetzer Straße gestoppt wurde. Die Beamten stellten fest, dass er offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saß. Ein Polizeiarzt entnahm eine Blutprobe, um die Substanz und den Wert zu bestimmen. Da der Mann keine Fahrerlaubnis besitzt, erwarten ihn neben einem Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Führens eines Kraftfahrzeugs unter Wirkung berauschender Mittel auch weitere Vorwürfe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er zu Fuß weitergehen.

In der folgenden Nacht befanden sich Beamte des 2. Reviers gegen 00:30 Uhr an einer Tankstelle in der Preetzer Chaussee in Schwentinental, als ihnen ein BMW auffiel, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Bundesstraße 76 in Richtung Kiel befuhr. Sie nahmen die Verfolgung auf und erreichten dabei Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. An der Abfahrt zur Alte Lübecker Chaussee stoppten sie das Fahrzeug, das zuvor mehrmals durch unsicheres Fahrverhalten aufgefallen war, und kontrollierten den 32-jährigen Fahrer. Sie bemerkten einen deutlichen Alkoholgeruch bei ihm. Der freiwillige Atemalkoholtest bestätigte den Eindruck, das Ergebnis betrug 1,56 Promille. Auch in diesem Fall entnahm ein Polizeiarzt eine Blutprobe, um den genauen Wert zu bestimmen. Nach Rücksprache mit einem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde außerdem die Beschlagnahme des Wagens und des Führerscheins angeordnet. Dem Fahrer drohen Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Matthias Arends

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
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24103 Kiel

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01.01.2024 – 11:44

FW Norderstedt: Silvesterbilanz - ruhiger Jahreswechsel in Norderstedt

Norderstedt (ots)

Mit Stand vom 01.01.2024, 11:30 Uhr, kam es in Norderstedt zu insgesamt dreizehn Einsätzen im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel 2023/ 2024 bzw. dem damit einhergehenden Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen.

Auf den Zeitraum vom 31.12.2023 18:00 Uhr bis zum 01.01.2024 06:00 Uhr entfielen dabei zehn Einsätze. Die Einsatzzahl in der Silvesternacht liegt damit unter dem Mittel der vergangenen Jahre. Auch größere Einsätze waren im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel 2023/2024 nicht zu verzeichnen.

Bereits in den Tagen vor Silvester war es zu drei weiteren Einsätzen gekommen, welche ebenfalls vermeintlich im Zusammenhang mit dem Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände stehen.

Acht Einsätze entfielen auf das Alarmstichwort "Feuer Klein" - es brannten Hecken, Mülleimer bzw. Müllcontainer, Reste von Feuerwerksartikeln oder sonstiger Unrat. Ein Einsatz entfiel auf das Alarmstichwort "Feuer" - es brannte ein größerer Müllcontainer unmittelbar an einem Gebäude, ein Einsatz war auf die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage zurückzuführen.

Ab dem 31.12.2023, 18:00 Uhr stellten die Freiwillige Feuerwehr Garstedt, sowie die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe mit 38 bzw. 37 Einsatzkräften die Silvesterbereitschaft.

Während der Bereitschaftszeit kam es zu einem Einsatz am 31.12.2023 bis Mitternacht. In der Tangstedter Landstraße war gegen 21:35 Uhr eine ausgelöste Brandmeldeanlage gemeldet worden. Ein Brandereignis konnte nach der Kontrolle vor Ort nicht festgestellt werden.

Sieben weitere Einsätze für die Silvesterbereitschaft folgten in der zweiten Nachthälfte zwischen 00:29 Uhr und 01:09 Uhr. In der Ochsenzoller Straße brannte dabei ein 1,1 Kubikmeter großer Müllcontainer unmittelbar an einem Gebäude. Der Brand konnte schnell gelöscht und ein Übergreifen verhindert werden. Parallel liefen währenddessen zwei weitere Einsätze im Fasenenweg, wo eine Hecke in Brand geraten war, sowie in der Rathausallee, wo Unrat brannte.

Nachdem es in Folge dessen zu keinen weiteren Alarmierungen gekommen war, wurde die Bereitschaft gegen 03:30 Uhr aufgelöst und auf reguläre Alarmierung der beiden Wehren über Funkmeldeempfänger umgestellt. Daraufhin kam es gegen 04:13 Uhr und gegen 04:29 Uhr noch zu jeweils einem weiteren Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe, sowie die Freiwillige Feuerwehr Garstedt.

Jahreswechsel 2023/ 2024

Einsatzübersicht Feuerwehr Norderstedt (Stand 01.01.2024, 12:00 Uhr):

28.12.2023 15:12 Uhr FEU Europaallee Berufsfeuerwehr Norderstedt, Freiwillige Feuerwehr Garstedt Brandgeruch in Tiefgarage gemeldet, Anlass zur Alarmierung gab vermutlich Silvesterfeuerwerk

28.12.2023 18:11 Uhr FEU-G Beamtenlaufbahn Freiwillige Feuerwehr Harksheide, Freiwillige Feuerwehr Garstedt Rauchentwicklung in Tiefgarage gemeldet, Anlass zur Alarmierung gab vermutlich Silvesterfeuerwerk

29.12.2023 17:43 Uhr FEU An der Beek Freiwillige Feuerwehr Glashütte brannte Hecke an Gebäude

31.12.2023 21:35 Uhr FEU-BMA Tangstedter Landstraße Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) Auslösung der Automatischen Brandmeldeanlage durch abgebrannte Pyrotechnik

01.01.2024 00:29 Uhr FEU-K Ochsenzoller Straße Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) brannte Unrat am Straßenrand

01.01.2024 00:37 Uhr FEU-K Friedrichsgaber Weg Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe (Silvesterbereitschaft) brannte Unrat am Straßenrand

01.01.2024 00:41 Uhr FEU-K Stettiner Straße Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) brannte Unrat am Straßenrand

01.01.2024 00:57 Uhr FEU-K Friedrich-Ebert-Straße Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) brannte Mülleimer an Bushaltestelle

01.01.2024 01:07 Uhr FEU-K Fasanenweg Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) brannte Hecke

01.01.2024 01:07 Uhr FEU Ochsenzoller Straße Freiwillige Feuerwehr Garstedt (Silvesterbereitschaft) brannte 1,1 Kubikmeter Müllcontainer an Hauswand

01.01.2024 01:09 Uhr FEU-K Rathausallee Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe (Silvesterbereitschaft) brannte Einkaufswagen mit Unrat

01.01.2024 04:13 Uhr FEU-K Lawaetzstraße Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe brannte Hundekotbeutelspender

01.01.2024 04:29 Uhr FEU-K Kohfurth Freiwillige Feuerwehr Garstedt brannte 1,1 Kubikmeter Müllcontainer

Einsatzzahlen der Vorjahre (jeweils 31.12. 18:00 Uhr - 01.01. 06:00 Uhr):

Jahreswechsel 2022/ 2023: 17 Einsätze

Jahreswechsel 2021/ 2022: 6 Einsätze*

Jahreswechsel 2020/ 2021: 3 Einsätze*

Jahreswechsel 2019/ 2020: 16 Einsätze

Jahreswechsel 2019/ 2018: 16 Einsätze

Jahreswechsel 2017/ 2018: 18 Einsätze

* auf Grund der Corona-Pandemie u.a. Verkaufs- und Abbrennverbote pyrotechnischer Artikel

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Feuerwehr Norderstedt
Pressesprecher
Niels Philip Kögler
Telefon: 0173/ 8480583
E-Mail: presse@feuerwehr-norderstedt.de
www.feuerwehr-norderstedt.de

01.01.2024 – 11:32

POL-RZ: Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel in der Polizeidirektion Ratzeburg

01. Januar 2024 | Kreis Stormarn - Kreis Herzogtum-Lauenburg - 31.12.2023 / 01.01.2024

Der Wechsel ins neue Jahr hat in der Polizeidirektion Ratzeburg zu einer Vielzahl von Einsätzen mit Bezug zu Silvester geführt.

Die meisten Einsätze waren auf Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und alkoholbedingte Streitigkeiten zurückzuführen.

In der Regionalleitstelle Lübeck wurden für den Kreis Stormarn zwischen 18.00 Uhr und 06.00 Uhr 57 Einsätze registriert (im Vorjahr waren es 33 Einsätze).

In Glinde hat sich ein 8-jähriger Junge schwer an den Händen verletzt, nachdem er einen vermeintlich abgebrannten Böller aufgehoben hat. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ist der Polizei derzeit nichts bekannt.

Im gleichen Zeitraum wurden für den Kreis Herzogtum-Lauenburg 45 Einsätze registriert (im Vorjahr waren es 29).

Erwähnenswert ist hier ein Schornsteinbrand in Berkenthin, in der Ratzeburger Straße, um 01.55 Uhr. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Um 05.10 Uhr brach aus noch unbekannter Ursache ein Feuer in einem Gewerbegebiet in Schwarzenbek, im Hans-Koch-Ring, aus. Die Polizei hat vorerst den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auch hier wurde niemand verletzt.

In beiden Kreisen gab es zudem mehrere Brände, unter anderem von Mülltonnen oder Müllcontainern sowie Hecken, die vor allem die Feuerwehren, aber natürlich auch die Polizei beschäftigt haben.

Trotz des Anstiegs an Einsätzen mit polizeilicher Relevanz zieht die Polizeidirektion Ratzeburg eine positive Bilanz für eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht. Es kam auch zu keinen Angriffen auf Rettungsdienste oder Polizeibeamte.

Die Polizeidirektion Ratzeburg wünscht ein frohes und gesundes neues Jahr!

Für Rückfragen ist die Pressestelle heute bis 12.30 Uhr erreichbar und ab dem 02.01.2024 wieder regulär besetzt.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

01.01.2024 – 11:23

FW-LFVSH: Bilanz der Silvesternacht 2023/2024: Etwas mehr Einsätze als in den vergangenen Jahren

Die Silvesternacht, die traditionell von Feiern und farbenfrohen Feuerwerken geprägt ist, hat auch dieses Jahr wieder ihre Herausforderungen für die Feuerwehren mit sich gebracht. In der Nacht von 2023 auf 2024 mussten die Feuerwehrleute in Schleswig-Holstein insgesamt etwa 310 Einsätze bewältigen. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich eine leichte Steigerung der Einsatzzahlen. Im Jahr 2023 wurden 257 Einsätze verzeichnet, während die Silvesternacht 2022 aufgrund der Corona-Pandemie lediglich 88 Einsätze erforderte. Vor Ausbruch der Pandemie, in der Sil-vesternacht von 2019 auf 2020, waren es rund 300 Einsätze. Trotz der etwas ge-stiegenen Einsatzzahlen in diesem Jahr haben die Feuerwehrkräfte mit ihrer bewähr-ten Professionalität dazu beigetragen, dass die Feierlichkeiten sicher und geordnet verliefen.

In Lübeck gab es insgesamt 32 Feuerwehreinsätze. Obwohl die Einsätze in der kreisfreien Stadt verhältnismäßig klein waren, musste die Feuerwehr zum Teil mit Begleitschutz der Polizei ausrücken, nachdem etwa 20 Kameradinnen und Kamera-den von Feiernden eingekesselt und mit Böllern beworfen wurden. In diesem Bereich kam es in der Nacht auch gleich zu mehreren Containerbränden.

Die Leitstelle West meldet für die Silvesternacht insgesamt 104 Feuerwehreinsätze - Steinburg 15, Dithmarschen 15, Segeberg 25 und Pinneberg 48 Einsätze. Die Herausforderungen waren hierbei besonders groß. In Schenefeld und Pinneberg konnten ein Feuer auf einem Balkon sowie ein Feuer in einem Keller erfolgreich ge-löscht werden. In Kummerfeld brannte ein Carport, bei dem das angrenzende Ge-bäude durch die Feuerwehr gehalten werden konnte.

Eine Rettung in letzter Minute ereignete sich in Wedel. Über 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wedel und der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg verhinderten in letzter Sekunde den Vollbrand eines Einkaufszentrums in der Straße am Marien-hof. Das Feuer war gegen 1.20 Uhr in der überdachten Lkw-Anlieferung des Super-markts ausgebrochen. Flammen der aus noch ungeklärter Ursache in Brand gerate-nen Müllcontainer und Rollcontainer schlugen bis unter das Dach. Dank des schnel-len Eingreifens gelang es den Einsatzkräften, etwa 20 Gasflaschen aus dem Gefah-renbereich zu bergen und zu kühlen und die Flammen erfolgreich zu bekämpfen. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle gegen 4.30 Uhr an den Besitzer.

In Heide mussten die Feuerwehr-Einsatzkräfte gleich zwei anspruchsvolle Einsätze bewältigen. Ein Mehrfamilienhaus mit einem in Vollbrand stehenden Dach erforderte die Rettung von fünf Personen, darunter eine Mutter mit drei Kindern - eines davon im Säuglingsalter. Gerade einmal eine Stunde nach Beginn des Einsatzes ging der Melder erneut: Ein weiterer Einsatz am anderen Ende der Stadt. Kräfte, die sich auf dem Rückmarsch befanden, konnten gleich beidrehen. Bei einem Garagenbrand hat-ten Flammen bereits auf das Dach übergeschlagen. Es wurden weitere Einsatzkräfte dazu gerufen, um das Feuer zu löschen. "Wir hatten mehrere Wehren bei beiden Einsätzen. Die Kameradinnen und Kameraden haben die Einsätze souverän im Team abgearbeitet, trotz verschiedener Feuerwehren, die im Einsatz waren. Es war eine herausfordernde Situation. Zwei Großbrände parallel hat man nicht so häufig", heißt es vom Heider Wehrführer André Eichert.

Die Leitstelle Nord, zu der die Kreise Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg gehören, verzeichnete in der Silvesternacht insgesamt 31 Feuerweh-reinsätze. Ein Carport in Stedesand stand in Vollbrand, während in Flensburg zwei Personen aus dem Hafenbecken gerettet werden mussten. Ebenso war ein Reet-dachhaus in Nordfriesland von einem Brand betroffen.

Im Bereich der Leitstelle Mitte war mit 76 Einsätzen zwar viel zu tun für die Ein-satzkräfte der Feuerwehren, jedoch handelte es sich ausschließlich um kleine Eins-ätze. In Kiel rückten die Feuerwehren 45-mal aus, in Rendsburg-Eckernförde 23-mal und in Plön 8-mal.

14 Feuerwehreinsätze verzeichnete die Feuerwehr Neumünster in der Silvester-nacht. Der größte Einsatz hier war ein etwa 20 Quadratmeter großer Anbau, der drohte, auf Haus und Garage überzugreifen. Durch das schnelle Handeln der Feuer-wehr konnte das allerdings verhindert werden.

In der Leitstelle Süd wurden 53 Feuerwehreinsätze gemeldet. In den Landkreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg waren es 18, 16 und 19 Einsät-ze. In Schwarzenbek brannte eine Lagerhalle, die von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden konnte. Außerdem zog sich ein 8-jähriger Junge durch eine Böller-explosion schwere Handverletzungen zu, was einmal mehr zeigt, wie gefährlich die Silvesterböller sein können.

Landesbrandmeister Frank Homrich bedankt sich bei allen Ehren- und Hauptamtli-chen Feuerwehr-Einsatzkräften, die in dieser Silvesternacht wieder alles gegeben haben, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein zu ge-währleisten. Ihr unermüdlicher Einsatz, oft unter schwierigsten Bedingungen, verdie-ne höchste Anerkennung. Außerdem appelliert er, Einsatzkräfte respektvoll zu be-handeln und sie nicht daran zu hindern, anderen in gefährlichen Situationen zu hel-fen. "Wir sind stolz auf das Engagement unserer Feuerwehrleute und danken ihnen herzlich für ihren selbstlosen Einsatz."

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Medien-Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Mareike Dahms
Telefon: 0431 / 2000 82-16
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01.01.2024 – 11:21

POL-KI: 240101.1 KielKreis Plön: Einsatzgeschehen in der Silvesternacht

Die Polizei hatte erneut einen einsatz- und arbeitsreichen Jahreswechsel. Insgesamt waren die Beamten aus Kiel und dem Kreis Plön in etwa 160 Fällen gefordert.

Zwischen 18 Uhr und 06 Uhr gab es in Kiel 130 Einsätze, im Vorjahr waren es 133. Im Kreis Plön wurden in derselben Zeitspanne 28 Einsätze verzeichnet, im vergangenen Jahr waren es 38.

Kurz vor 01 Uhr wurde gemeldet, dass in Mettenhof aus einer Gruppe von vier Personen mit einer Schreckschusswaffe geschossen werden sollte. Beamte des 3. Reviers trafen die Gruppe an, nahmen den 21-jährigen Tatverdächtigen fest und stellten die Waffe sicher. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Etwa 40 Personen sammelten sich während der Maßnahmen am Kurt-Schumacher-Platz. Aus dieser Gruppe heraus wurden vereinzelt Böller in Richtung der Beamten geworfen, woraufhin diese Pfefferspray einsetzten und Unterstützung anforderten. Nachdem weitere Kräfte eintrafen, beruhigte sich die Situation. Der Tatverdächtige, bei dem ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 1,5 Promille ergab, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Gegen 22:40 Uhr suchten Polizisten in Preetz einen 60-jährigen Mann in Lehmkuhlen auf, da er sich offensichtlich in hilfloser Lage befand. Als sie die Wohnungstür öffneten, griff er die beiden Beamten unerwartet an, konnte jedoch überwältigt werden. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen. Niemand wurde verletzt.

Kurz vor 01 Uhr kam es in der Lange Reihe in Kiel zu einem weiteren Widerstand. Eine 19-jährige Frau hatte dort Personen mit Flaschen beworfen. Da sie stark alkoholisiert und psychisch auffällig war, forderten die Beamten einen Rettungswagen an. Die Frau trat nach einem der Rettungssanitäter und verletzte ihn leicht. Ein Amtsarzt ordnete daraufhin die Einweisung der Frau in eine Fachklinik an.

Gegen 04:30 Uhr kam es im Umfeld einer Diskothek in der Eichhofstraße zu einem Widerstand mit einer eigentlich unbeteiligten Person. Polizeibeamte waren im Einsatz, um einen Platzverweis durchzusetzen, nachdem ein Gast gegen das Hausrecht verstoßen hatte. Der bis dahin Unbeteiligte störte die Maßnahmen und bedrohte die Beamten, woraufhin er zu Boden gebracht wurde. Dabei leistete er Widerstand, weshalb die Polizisten Pfefferspray gegen ihn einsetzten.

Gegen 01:10 Uhr ereignete sich in der Bahnhofstraße ein Verkehrsunfall, an dem ein Streifenwagen beteiligt war. Aufgrund eines Einsatzes wollte der Polizeibeamte den Wagen wenden und schaltete das Blaulicht ein. Während des Wendevorgangs stieß ein von hinten kommender BMW mit dem Einsatzfahrzeug zusammen. Der 33-jährige Beifahrer des BMW wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

In der weiteren Nacht waren Kieler Beamte in sieben Fällen im gesamten Stadtgebiet wegen Sachbeschädigungen - meist verursacht durch Feuerwerkskörper - im Einsatz und sorgten in vier Fällen für Ruhe, nachdem sich Nachbarn über Partylärm beschwert hatten. Sie erstatteten elf Anzeigen wegen Körperverletzung und schlichteten in sechs Fällen verbale Streitigkeiten zwischen Personen.

Zusätzlich gab es elf Einsätze wegen Bränden, bei denen es sich meist um brennende Mülltonnen handelte. Kurz nach Mitternacht brach auf einem Balkon einer Wohnung in der Stockholmstraße in Mettenhof ein Feuer aus. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Wohnung verhindert werden. Ob der Brand durch fehlgeleitete Feuerwerkskörper verursacht wurde, ist zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht bekannt. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Die 28 Einsätze im Kreis Plön verteilten sich ebenfalls ohne besondere Schwerpunkte auf das gesamte Kreisgebiet. Es gab keine herausragenden Einsatzlagen.

Die Pressestelle steht heute bis 13 Uhr für Fragen zur Verfügung.

Matthias Arends

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Polizeidirektion Kiel

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01.01.2024 – 10:51

POL-SE: Polizeidirektion Bad Segeberg - Vorläufige Bilanz zum Jahreswechsel 2023/ 2024

Die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn verzeichnete im Zeitraum vom 31.12.2023, 18.00 Uhr bis 01.01.2024, 06:00 Uhr 238 Einsätze für den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Bad Segeberg.

Davon entfielen 144 Einsätze auf den Kreis Pinneberg und 94 Einsätze auf den Bereich Segeberg. Dabei bewältigten die Polizeibeamtinnen und -beamten Einsätze, die in direktem Bezug zum Jahreswechsel standen.

Im Vergleich zum letzten Jahreswechsel (180 Einsätze) verzeichnete die Einsatzleitstelle einen leichten Anstieg an Einsätzen mit polizeilicher Relevanz. Trotzdem zieht die Polizeidirektion Bad Segeberg ein positives Fazit zu einer vergleichsweisen ruhigen Silvesternacht.

Bei der Rettungsleitstelle West gingen über den gesamten Silvesterabend und Neujahrnacht sehr viele Anrufe ein, bei denen sich die Anrufer hauptsächlich über das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum beschwerten.

Einsatzanlässe waren auch alkoholbedingte Streitigkeiten sowie Sachbeschädigungen und Brände.

Kreis Segeberg

Henstedt-Ulzburg - Trunkenheitsfahrt

Um 05:15 Uhr meldete ein Taxifahrer einen Mazda, der in Schlangenlinien auf der Straße "Kisdorf-Feld" geführt wurde. Während einer Verkehrskontrolle des Fahrzeugführers nahmen die Beamten deutlichen Atemalkohol wahr, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und verbrachten den 43-jährigen Henstedt-Ulzburger zunächst zur Wache. Der Mann, der während eines freiwilligen Atemalkoholtest über 1 Promille erreichte, wurde im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

Bad Bramstedt - Feuer

In der Rosenstraße haben Zeugen um 03:48 Uhr einen Feuerschein vor einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten mehrere Mülltonnen. Ein angrenzender Carport sowie ein darunter geparktes Fahrzeug wurden durch das Feuer leicht beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg wird die Ermittlungen übernehmen. Angaben zur Brandursache können noch nicht getätigt werden.

Norderstedt - gefährliche Körperverletzung und Trunkenheitsfahrt

Am Silvesterabend ist es um 22:00 Uhr zu einem Streit auf dem U-Bahnsteig in der Garstedt gekommen. Ersten Informationen zur Folge geriet ein alkoholisierter 39-jähriger Norderstedter mit einer unbekannten Person in Streit und wurde in dessen Verlauf mit einer zerschlagenen Flasche an der Hand verletzt. Nähere Informationen zur Tat liegen aktuell nicht vor. Die Kriminalpolizei in Norderstedt wird die Ermittlungen zu diesem Körperverletzungsdelikt übernehmen und sucht Zeugen, die die Streitigkeiten beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat geben können. Der Beschuldigte wird beschrieben als männlich und mit einem Alter ca. 30 Jahre. Während der Tat trug er eine gelbe Jacke. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 040 - 52806 - 0 entgegen.

Um 02:21 Uhr bemerkte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Norderstedt einen Ford S-Max, welcher von der Langenhorner Chaussee auf der Segeberger Chaussee einbog und hierbei eine Sperrfläche überfuhr. Während der folgenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten Atemalkohol fest. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Auch bei dieser Trunkenheitsfahrt wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt sowie eine Blutprobe angeordnet und entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Wahlstedt - Feuer

Um 01:37 Uhr wurden ersten Informationen zur Folge in der Mecklenburger Straße abgebrannte Feuerwerkskörper in einer Mülltonne entsorgt. Wenige Zeit später begann die Mülltonne unter dem Carport zu brennen. Durch Anwohner konnte das Feuer jedoch gelöscht werden, so dass kein nennenswerter Schaden entstanden ist. Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten.

(Sandra Firsching)

Kreis Pinneberg

Ellerau - Brand einer Mülltonne

Um 18:58 Uhr ist es in der "Breslauer Straße" zu einem Feuer an einer Restmülltonne gekommen, das vermutlich durch entsorgte Böller entstand. Die Mülltonne konnte abgelöscht werden.

Elmshorn - Brand- und Körperverletzungsdelikte, Sprengung eines Zigarettenautomaten, Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel

Um 19:34 ist es im "Falkenweg" ebenfalls zu einem Feuer an einer Restmülltonne gekommen. Unbekannte entsorgten nicht abgekühlte Feuerwerkskörper, so dass es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Nennenswerte Sachschäden sind nicht entstanden.

Um 22:26 Uhr ist es im "Eichenkamp" zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem ein Großmüllbehälter für Altpapier vollständig ausbrannte. Der Sachschaden wird vorläufig auf 500 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher liegen nicht vor.

Um 23:40 Uhr ist es in der Straße "Liethmoor" zu einer Sprengung eines Zigarettenautomaten gekommen. Mit einem Sprengsatz, der bisher nicht genauer benannt werden kann, führten drei Personen eine Explosion herbei, die zur vollständigen Zerstörung des Automaten führte. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein 17-jähriger Elmshorner als einer der mutmaßlichen Täter festgestellt werden. Zwei weitere Täter konnten vom Tatort flüchten. Bei den Flüchtigen soll es sich nach Zeugenangaben um zwei männliche Jugendliche in einem ungefähren Alter von 17 Jahren handeln. Ein Tatverdächtiger sprach akzentuiertes deutsch und war dunkel gekleidet. Der zweite sprach fließend deutsch und war mit einem weißen Kapuzenpullover bekleidet. Zudem trug er einen weißen Rucksack mit sich. Weitere sachdienliche Hinweise zur Tatausführung sowie zur Identität der beiden flüchtigen Personen werden von der Polizei in Elmshorn unter der Rufnummer 04121-803-0 entgegengenommen.

Um 0:37 Uhr ist es in der "Eckermannstraße" zu Körperverletzungsdelikten zum Nachteil eines 50-jährigen und eines 52-jährigen Geschädigten gekommen. Demnach befand man sich zum "Böllern" auf der öffentlichen Straße. Aus nicht näher definierten Gründen kam es zu einem Konflikt mit einer größere Personengruppe, die Sprengkörper auf die Beiden warfen. Aufgrund der Detonationen kam es zu leichten Verletzungen bei den Geschädigten, die in der Folge jedoch eigenständig einen Arzt aufsuchen konnten. Die Einsatzkräfte stellten diverse Personalien von vor Ort anwesenden Personen fest. Die Polizei in Elmshorn leitete anschließend die entsprechenden Strafverfahren ein.

Um 02:32 Uhr ist es in der "Amandastraße" zu Angriffen auf Bedienstete des Rettungsdienstes gekommen. Im Rahmen eines Rettungseinsatzes zeigten sich der vermeintliche Patient sowie dessen Begleiter aggressiv gegenüber den eingesetzten Rettungskräften. Nachdem die beiden Personen ihren Weg bereits wieder fortsetzen konnten, beleidigten und bedrohten sie die drei Rettungskräfte. Zudem bewarfen die beiden 21-jährigen Männer auch noch den Rettungswagen, bei dem leichte Dellen entstanden, mit Steinen. Die Personalien der Beschuldigten stehen fest und die Polizei in Elmshorn leitete die entsprechenden Strafverfahren ein.

Pinneberg - Diverse Brände

Um 19:35 Uhr ist es in der Straße "An der Mühlenau" zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem durch aufmerksame Nachbarn Schlimmeres verhindert werden konnte. Aus bisher unbekannter Ursache fing ein Großmüllbehälter für Altpapier Feuer und brannte vollständig aus. Dieser Behälter war zuvor unter einem Holzunterstand an einer Hauswand eines Mehrfamilienhauses positioniert. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte Flammen aus dem Container und schob diesen auf die Straße, so dass lediglich der Müllbehälter beschädigt wurde und der Brand gelöscht werden konnte. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in Pinneberg.

Um 0:52 Uhr ist es in der Straße "Damm" zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem ein Großmüllbehälter auf einem privaten Grundstück zerstört wurde. Die Brandursache sowie ein möglicher Verursacher sind nicht bekannt. Weitere Sachgüter sind nicht gefährdet worden. Die Polizei in Pinneberg leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Um 0:59 Uhr ist es in der "Hebbelstraße" zu einer Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses gekommen. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort "verkokeltes" Zeitungspapier im Kellerbereich fest. Zu einem offenen Feuer ist es jedoch nicht gekommen. Die Verursacher zu dieser Tat stehen nicht fest. Die Polizei in Pinneberg leitete ein Strafverfahren ein und bittet um Mitteilung sachdienlicher Hinweise unter der Rufnummer 04101-202-0.

Um 02:02 Uhr ist es im "Hainholzer Damm" zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem Unbekannte Großmüllbehälter hinter einem Mehrfamilienhaus in Brand setzten. Es entstand ein Sachschaden von vorläufig geschätzten 1.000 Euro. Die nebenstehenden Gebäude sind nicht gefährdet worden.

Wedel - Gefährliche Körperverletzung, Branddelikt

Um 20:04 Uhr ist es im "Mühlenweg" zu einem Körperverletzungsdelikt zum Nachteil eines 53-jährigen Wedelers gekommen. Beim Aussteigen aus seinem Pkw warf eine unbekannte Person aus einem umliegenden Mehrfamilienhaus einen Sprengkörper in Richtung des Geschädigten. Dieser erlitt durch die Detonation einen Hörsturz. Die Ermittlungen werden durch die Polizei in Wedel geführt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Böllerwerfer geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 04103-5018-0.

Um 01:20 Uhr ist es bei einem Lebensmittelgeschäft in der Straße "Am Marienhof" zu einem Brandgeschehen gekommen. Im Bereich der überdachten Anlieferzone brannten mehrere Müllcontainer in volles Ausdehnung. Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Gebäude konnte von den Einsatzkräften noch verhindert werden. Aufgrund der Spurenlage vor Ort ist nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen von einer vorsätzlichen Brandlegung auszugehen. Hinweise auf mögliche tatverdächtige Personen liegen bisher nicht vor. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ungefähr 40.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Pinneberg führt die Ermittlungen zu diesem Brandfall und bittet um Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 04101-202-0 entgegengenommen.

Tornesch - Brand einer Mülltonne an Schule

Um 21:38 Uhr ist es in der "Klaus-Groth-Straße" auf dem Gelände der dortigen Schule zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem ein Mülleimer aus Metall brannte. Der Mülleimer konnte zügig abgelöscht werden, so dass die anliegenden Gebäude nicht gefährdet wurden.

Schenefeld - Verdacht Landfriedensbruch, Brand eines Einfamilienhauses und einer Mülltonne

Um 20:57 Uhr beschossen sich in Schenefeld auf dem Holstenplatz zwei größere Personengruppen gegenseitig mit Raketen. Die nach Zeugenangaben insgesamt 20-köpfige Personengruppe warf wiederholt Sprengkörper gezielt auf sich. Nach den bisherigen Erkenntnissen verletzten sich jedoch keine Personen. Beim Eintreffen der Polizei entfernte sich ein Großteil der Beteiligten.

Um 23:51 Uhr ist es in der Straße "Krähenhorst" zu einem Brandgeschehen in einem Einfamilienhaus gekommen. Aus bisher unbekannter Ursache breitete sich ausgehend von einem Balkon im Obergeschoss ein Feuer aus, das drohte, sich bis auf das Dachgeschoss auszubreiten. Die Einsatzkräfte vor Ort stellten eine sofortige Evakuierung des Hauses sicher, so dass bei dem Brand keine Personen zu Schaden gekommen sind. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ungefähr 300.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Pinneberg führt die Ermittlungen zur genauen Brandursache.

Um 0:24 Uhr ist es im "Kreuzweg" zu einem Brandgeschehen gekommen, bei dem ein Großmüllbehälter vor einem Mehrfamilienhaus vollständig zerstört wurde. Zur Brandursache und zu einem möglichen Verursacher ist bisher nichts bekannt. Die Polizei in Pinneberg leitete ein Strafverfahren ein.

Kummerfeld - Brand in Carport mit ausgebrannten Pkw

Um 01:59 Uhr ist es in der Straße "Fasanenweg" zu einem Carportbrand gekommen, bei dem ein Pkw Kleinwagen der Marke "Fiat" ausgebrannt ist. Aus bisher ungeklärter Ursache fing ein hölzernes Carport Feuer und brannte vollständig nieder. Eine vorsätzliche Brandlegung wird bisher nicht angenommen. Der im Carport geparkte Pkw brannte zusätzlich vollständig aus. Ein Übergreifen des Feuers auf umstehende Wohngebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ungefähr 70.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Pinneberg hat die Ermittlungen übernommen.

(Jens Zeidler)

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01.01.2024 – 10:16

POL-IZ: 240101.1 Kreis Steinburg und Dithmarschen: Silvestereinsätze zum Jahreswechsel

Obwohl die Silvesternacht für verschiedene Vorfälle sorgte, hauptsächlich aufgrund von unerwünschtem Gebrauch von Böllern und Raketen, Nachbarschaftsstreitigkeiten sowie einigen Hecken- und Mülltonnenbränden, verlief die Einsatznacht relativ ruhig ins neue Jahr.

Im Landkreis Steinburg gab es zwischen 18 Uhr und 6 Uhr 58 Einsätze. In der Emil-von Behring-Straße in Itzehoe meldeten Anwohner gegen 3:45 Uhr ein brennendes Auto. Die Ursache des Brandes ist noch nicht ermittelt, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Im Landkreis Dithmarschen gab es zwischen 18 Uhr und 6 Uhr insgesamt 45 Einsätze mit Bezug zu Silvester. In Heide brannte am Montag gegen 4 Uhr vermutlich durch heiße Asche eine Restmülltonne unter einem Carport am Wesselner Weg. Das Carport und das Fahrzeug gerieten in Brand, das Feuer griff auf das Haus über. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Sowohl im Landkreis Steinburg als auch im Landkreis Dithmarschen wurden keine Angriffe auf Einsatzkräfte von der Polizei verzeichnet. In der Silvesternacht wurden in diesem Bereich keine Einsatzkräfte verletzt.

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Polizeidirektion Itzehoe
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01.01.2024 – 09:51

FW-SE: Silvesterbilanz der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Segeberg

Bad Segeberg (ots)

Die vermutlich heißeste Nacht des Jahres ist für die freiwilligen Feuerwehren im Kreis Segeberg und anderswo die Silvesternacht. In dieser Nacht besteht aufgrund des Gebrauchs von Feuerwerkskörpern und der damit verbundenen Unachtsamkeit ein erhöhtes Gefahrenpotenzial.

Die Feuerwehren sind auf diese Nacht vorbereitet. An den Standorten in Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen sowie den beiden Wachen in Norderstedt-Friedrichsgabe und Norderstedt-Garstedt wurden sogenannte Silvesterbereitschaften eingerichtet, um kleinere Schadenfeuer schnell bekämpfen zu können. Die Wehren legen den Zeitraum dafür selbst fest. Alle anderen freiwilligen Feuerwehren rücken im Alarmfall wie im Rest des Jahres zu den Gerätehäusern aus.

Der Silvesterabend verlief wie in den letzten Jahren eher ruhig. Es kam lediglich zu kleineren Einsätzen wie Mülleimerbränden oder ausgelösten Brandmeldeanlagen.

Die erste Alarmierung im neuen Jahr ließ nur 12 Minuten auf sich warten, ein Heckenbrand an einem Gebäude in der Gemeinde Schmalfeld.

Im Landkreis Segeberg kam es zu keinen größeren Bränden.

Die Einsatzkräfte mussten in der Silvesternacht im Zeitraum vom 31.12.2023 von 15:00 Uhr bis 01.01.2024 um 05:00 Uhr insgesamt zu 25 Einsätzen ausrücken, wobei eine Vielzahl davon im Stadtgebiet Norderstedt stattfand. In den meisten Fällen brannten Überreste von Feuerwerkskörpern oder Mülleimer bzw. Müllcontainer sowie ausgelöste Brandmeldeanlagen wurden kontrolliert.

Insgesamt kann man sicherlich aus Sicht der freiwilligen Feuerwehren von einem ruhigen Jahreswechsel sprechen. Es sind keine Zwischenfälle bekannt.

Während der Weihnachtsfeiertage kam es kreisweit zu 20 Alarmierungen. Die Einsatzkräfte hatten hauptsächlich mit kleineren technischen Hilfeleistungen zu tun, mussten jedoch auch zwei Gebäudebrände in Kaltenkirchen und Kisdorf löschen.

Ein Dank geht an alle Einsatzkräfte, die nicht nur in dieser Nacht, sondern an allen Tagen des Jahres bei Not- und Unfällen zur Verfügung stehen.

Wir möchten uns für die äußerst gute Zusammenarbeit im Jahr 2023 bedanken und freuen uns, diese auch im neuen Jahr fortsetzen zu können.

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
stellv. Kreispressewart
Nils Schöning
E-Mail: n.schoening@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
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01.01.2024 – 09:50

POL-NMS: 240101-2-pdnms Einsatzgeschehen in Neumünster in der Silvesternacht

Die Polizeibeamtinnen und -beamten in Neumünster erlebten eine Silvesternacht, die zwar lebhaft, aber dennoch vergleichsweise ruhig war. Die Regionalleitstelle in Kiel registrierte im angegebenen Zeitraum (31.12.23, 18 Uhr bis 01.01.24, 6 Uhr) insgesamt 31 Einsätze (im Vorjahr waren es 49). Hauptsächlich handelte es sich um Vorfälle von leichter Körperverletzung und unsachgemäßem Abbrennen von Feuerwerkskörpern, was zu Bränden führte, die von der Feuerwehr gelöscht werden mussten.

Auch die Beamtinnen und Beamten des Polizeiautobahnreviers Neumünster hatten eine sehr ruhige Silvesternacht. Es gab lediglich einen Einsatz auf der Autobahn in der Nacht, bei dem die Beamten ein Kennzeichen sicherstellen mussten.

Somit kann man auch beim zweiten Silvester nach Corona von einem friedlichen und ruhigen Jahreswechsel in Neumünster sprechen. Es kam zu keinerlei Angriffen auf Rettungskräfte oder Polizeibeamte.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

01.01.2024 – 09:46

POL-NMS: 240101-1-pdnms Einsatzgeschehen im Bereich Rendsburg-Eckernförde in der Silvesternacht

Die Leitstelle in Kiel hat für das gesamte Kreisgebiet 49 Einsätze (77 im Vorjahr) zwischen dem 31.12.2022 (18 Uhr) und dem 01.01.2023 (6 Uhr) dokumentiert. Daher war die Silvesternacht dieses Jahres sogar ruhiger als die letzte Silvesternacht.

Im Verantwortungsbereich des Polizeireviers Rendsburg gab es 30 Einsätze (im Vorjahr 22). Der Leiter der Dienstgruppe des Polizeireviers Rendsburg sprach von einer moderaten Belastung durch Einsätze. Die Kollegen wurden hauptsächlich wegen kleinerer Auseinandersetzungen, unsachgemäßem Böllern und der Hilflosigkeit aufgrund von falsch eingeschätztem Alkoholkonsum gerufen.

Auch der Leiter der Dienstgruppe des Polizeireviers Eckernförde bestätigte eine sehr ruhige Nacht. Im genannten Zeitraum gab es im Stadtgebiet Eckernförde lediglich 17 Einsätze (18.00-06.00 Uhr), bei denen es hauptsächlich um das Thema Böllern und kleinere Streitigkeiten ging.

Man kann also durchaus sagen, dass dieser Jahreswechsel 2023/2024 im gesamten Kreisgebiet Rendsburg/Eckernförde ähnlich ruhig verlief wie im Vorjahr. Es kam zu keinen Übergriffen auf Rettungsdienste oder Polizeibeamte.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

01.01.2024 – 09:29

FW-RD: Ruhige Silvesternacht für die Brandschützer im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Rendsburg (ots)

Rendsburg - Weniger Vorfälle als erwartet - so kann die Silvesternacht aus der Perspektive der Feuerwehren im Kreis zusammengefasst werden. Die Integrierte Regionalleitstelle Mitte hatte sich gut auf diese besondere Nacht vorbereitet und die Anzahl der Disponenten erhöht. Zwischen 12.00 Uhr am Silvestertag und 07.00 Uhr Neujahr gab es 18 Brandeinsätze und fünf Technische Hilfeleistungen.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich hauptsächlich um das Löschen von brennenden Mülltonnen, während die Retter um 0:51 Uhr nach Rendsburg gerufen wurden. Dort wurde ein brennender Carport in der Straße Am alten Schützenhof gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Anbau einer Garage bereits in Flammen. Die Einsatzkräfte schafften es innerhalb weniger Minuten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerwehr Rendsburg war mit rund 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen dort im Einsatz. Es gibt noch keine Informationen über die Ursache des Feuers und den Schaden, die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen aufnehmen.

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Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Daniel Passig
Mobil: 0160 83 62 76 3
E-Mail: passig@kfv-rdeck.de

01.01.2024 – 06:31

FW-PI: 47 Einsätze zu Silvester - die härteste Nacht des Jahres war hart wie lange nicht mehr für die Feuerwehren im Kreis Pinneberg

Die Feuerwehren im Kreis Pinneberg hatten eine äußerst anspruchsvolle Nacht zu Silvester - die härteste des Jahres. Zwischen 18 Uhr am 31. Dezember 2023 und 6 Uhr am 1. Januar 2024 wurden sie zu insgesamt 47 Einsätzen im gesamten Kreisgebiet gerufen. Im Vergleich zum Vorjahr, als es 36 Einsätze gab, war dies ein Rekord.

Die meisten Einsätze bestanden aus Kleinbränden, die die Feuerwehrleute forderten. Dies waren hauptsächlich brennende Mülleimer, Papiercontainer und Sträucher, die durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern in Brand geraten waren. In einigen Fällen griffen Anwohner erfolgreich zum Gartenschlauch oder zur Gießkanne, um das Feuer einzudämmen, bevor die Feuerwehr eintraf. Bei einem Einsatz in Schenefeld konnte die Feuerwehr eine Hecke löschen, bevor die Flammen auf das Gebäude übergreifen konnten.

Aufgrund der Großbrände unterstützte die Feuerwehr in Halstenbek die Kollegen aus Schenefeld und die Feuerwehr in Holm half bei einem Containerbrand in Wedel aus. Einige Alarmmeldungen stellten sich als weniger dramatisch heraus, wie ein angebranntes Essen in einem Hochhaus in Elmshorn oder Mülltonnen, die in Prisdorf gelöscht wurden, bevor weiterer Schaden entstand. Auch ein vermeintlicher Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Pinneberg stellte sich als harmloses Kleinfeuer heraus.

Manchmal gab es auch Fehlalarme, wie ein angezündeter Grill, der fälschlicherweise als Feuer gemeldet wurde. Die Feuerwehr griff jedoch nicht ein, um den kulinarischen Genuss nicht zu stören. Leider wurden auch in diesem Jahr Feuerwehrfahrzeuge in Elmshorn mit Böllern beworfen, was eine Angelegenheit für die Polizei ist.

An den Einsätzen waren die Feuerwehren Elmshorn (11 Einsätze), Schenefeld (2 Einsätze), Rellingen (2), Pinneberg (8), Tornesch (2), Heist (1), Wedel (4), Kummerfeld, Prisdorf (2), Klein Offenseth-Sparrieshoop, Moorrege, Uetersen (5), Halstenbek (3), Quickborn (2), Kölln-Reisiek beteiligt.

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org

01.01.2024 – 05:34

FW-PI: Kummerfeld: Feuer in Carport bedroht Doppelhaus - Feuerwehr verhindert Großbrand

Kummerfeld: Carportbrand bedroht Doppelhaus - Feuerwehr verhindert Großbrand

Datum: Montag, 1. Januar 2024, 1.59 Uhr +++ Einsatzort: Kummerfeld, Prisdorfer Straße +++ Einsatz: FEU G (Feuer größer Standard)

In Kummerfeld ist in der Neujahrsnacht ein Carport mit einem darin abgestellten Auto abgebrannt. Dank des schnellen Eingreifens der freiwilligen Feuerwehren aus Kummerfeld und Prisdorf konnte das angrenzende Doppelhaus nahezu unbeschädigt bleiben. Die Feuerwehr Kummerfeld wurde um 1.59 Uhr alarmiert. Wehrführer Marc-Oliver Peters ließ nur sechs Minuten später auch die Feuerwehr Prisdorf hinzurufen, da der Carport und das darin geparkte Auto bereits in Vollbrand standen, als er ankam. Die Flammen hatten bereits auf den Dachstuhl des etwa 1,5 Meter entfernten Doppelhauses übergegriffen. Die Feuerwehr baute sofort eine massive Angriffslinie auf, um das Feuer zu bekämpfen und den Dachstuhl zu retten. Am Haus wurden lediglich einige äußere Fensterscheiben zerbrochen und die Kunststofffensterrahmen beschädigt. Es ist kein Feuer ins Haus gelangt. Der Einsatz dauerte bis 3.45 Uhr. Es gab keine Verletzten. Zur Schadenshöhe und Brandursache kann die Feuerwehr keine Informationen geben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Feuerwehr Prisdorf: 3 Fahrzeuge, 21 Einsatzkräfte

Feuerwehr Kummerfeld: 4 Fahrzeuge, 35 Einsatzkräfte Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: 2 Fahrzeuge mit 2 Einsatzkräften Rettungsdienst RKiSH: 1 Rettungswagen Einsatzleiter: Marc-Oliver Peters, Wehrführer der Feuerwehr Kummerfeld

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
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01.01.2024 – 05:28

FW-PI: Wedel: Feuerwehr bewahrt Einkaufzentrum bei Großfeuer vor hohem Schaden

Wedel: Feuerwehr verhindert großen Schaden bei Großfeuer in Einkaufzentrum

Datum: Montag, 1. Januar 2024, 1.21 Uhr +++ Einsatzort: Wedel, Am Marienhof +++ Einsatz: FEU G (Feuer größer Standard)

In letzter Minute konnten über 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wedel und der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg den Vollbrand eines Einkaufszentrums in Wedel verhindern. Das Feuer brach in der Silvesternacht gegen 1.20 Uhr in der überdachten Lkw-Anlieferung des Supermarkts aus, der sich in dem Komplex an der Straße Am Marienhof befindet. Die Flammen, die aus noch ungeklärter Ursache in Brand geratene Müllcontainer und Rollcontainer betrafen, griffen bis unter das Dach über. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer in der heißen Phase mit drei C-Rohren und einem tragbaren Wasserwerfer unter Atemschutz. Dadurch gelang es, die Flammen zu löschen, bevor sie auf die Dachkonstruktion übergreifen konnten. Allerdings drang Rauch in den Markt ein, was zur Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage führte. Zu Beginn hatte die Feuerwehr Probleme mit der Wasserversorgung. Der vorhandene Hydrant reichte nicht aus, daher wurde eine Zisterne auf dem Gelände als zweite Quelle angezapft. Besonders gefährlich war das Lager für Gasflaschen im Anlieferungsbereich. Die Helfer brachten etwa 20 Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich und kühlten sie ab. Das Feuer war um 2.40 Uhr gelöscht. Anschließend wurde der Rauch mit mehreren Drucklüftern aus dem Gebäude geblasen. Diese Maßnahmen dauerten weitere eineinhalb Stunden. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle um 4.30 Uhr an den Besitzer. Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache machen. Die Kripo ermittelt.

Kräfte

FF Wedel: ungefähr 40 mit 9 Fahrzeugen FF Pinneberg: ungefähr 30 mit 6 Fahrzeugen KFV Pinneberg: 2 mit 2 Fahrzeugen Rettunsdienst RKiSH: 1 RTW in Bereitstellung Polizei und Kripo

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
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01.01.2024 – 05:27

FW-PI: Schenefeld: Feuer auf Balkon greift auf Wohnung über - Feuerwehr verhindert Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses

Schenefeld: Brand auf Balkon breitet sich auf Wohnung aus - Feuerwehr verhindert Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses

Datum: Sonntag, 31. Dezember 2023, 23.50 Uhr +++ Einsatzort: Schenefeld, Krähenhorst +++ Einsatz: FEU G (Feuer größer Standard)

Schenefeld - Kurz vor dem Jahreswechsel wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Krähenhorst Straße gerufen. Sie waren mehrere Stunden lang gefordert. Etwa 20 Bewohner des Hauses mussten betreut werden. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Um 23.50 Uhr brach auf einem Balkon im dritten Stock des Mehrfamilienhauses ein Feuer aus, das schnell auf die angrenzende Wohnung übergriff. Die Leitstelle West in Elmshorn erhielt mehrere Notrufe. Bei Ankunft der Feuerwehr bestand bereits die Gefahr, dass sich die Flammen auf den Dachstuhl ausbreiten könnten.

Die Feuerwehr begann mit der Brandbekämpfung mithilfe von zwei C-Rohren. Die freiwilligen Helfer verhinderten erfolgreich, dass sich das Feuer auf das Dach ausbreitete. Um Glutnester zu löschen, musste die Dachhaut mithilfe der Drehleiter geöffnet werden. Dies gestaltete sich aufgrund der engen Bebauung als Herausforderung, war jedoch letztendlich erfolgreich.

Etwa 20 Bewohner des Hauses konnten das Gebäude aus eigener Kraft verlassen. Einige von ihnen wurden vom Rettungsdienst, der mit zahlreichen Kräften vor Ort war, betreut. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Um sicherzustellen, dass diese Personen nicht auf der Straße bleiben mussten, wurde ein Bus der Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein (VHH) zum Einsatzort gebracht.

Vor Ort verschafften sich Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof und Kreiswehrführer Frank Homrich einen Überblick über die Lage.

Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache machen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Kräfte

FF Schenefeld: ca. 40 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen KFV Pinneberg: 3 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen Rettungsdienst RKiSH und BF Hamburg: Mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug, Organisatorischer Leiter Polizei und Kriminalpolizei

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01.01.2024 – 05:11

LS Nord: Jahreswechsel 20232024 Kooperative Regionalleitstelle Nord in Harrislee

Die Regionalleitstelle NORD hat für den Jahreswechsel 2023/2024 eine erhöhte Anzahl von Einsätzen gemeldet. Zusätzlich zur regulären Besetzung wurde die Leitstelle um zwei weitere Disponenten verstärkt. Mitarbeiter der Führungsgruppe und ein Lagedienst standen in Bereitschaft. Aufgrund des typischerweise erhöhten Alkoholkonsums der Anrufer an diesem Feiertag stellte die Notrufabfrage für die Leitstelle oft eine besondere Herausforderung dar.

Im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 05:00 Uhr gab es folgende Einsatzzahlen im Rettungsdienst: 50 Einsätze des Rettungswagens ohne Notarzt (2022/2023: 68) und 14 Einsätze des Rettungswagens mit Notarzt (2022/2023: 21). Es gab auch besondere Einsätze des Rettungsdienstes, bei denen es zu einer Augenverletzung durch die Explosion einer Feuerwerksbatterie während des Anzündens kam und eine Gesichtsverletzung durch eine Silvesterrakete verursacht wurde. Insgesamt wurden 4 Patienten von den Inseln mit der DRF Luftrettung zu Krankenhäusern auf dem Festland geflogen.

Im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 05:00 Uhr gab es im Feuerwehrdienst 28 Brandeinsätze (2022/2023: 19) und 3 technische Hilfeleistungen (2022/2023: 8). Es gab auch besondere Einsätze der Feuerwehr, wie eine Rauchentwicklung unter einer Bedachung in einem Geschäftsgebäude in Harrislee kurz nach Mitternacht. Dabei brannte die Verkleidung eines Fensters, der Brand konnte jedoch schnell gelöscht werden. Um 00:45 Uhr wurde der Brand eines Wohnwagens in Struckum gemeldet. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand der Wohnwagen in Vollbrand, es gab keine Verletzten. Um 02:42 Uhr wurde ein Gebäudebrand in Süderlügum gemeldet. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand und es befanden sich keine Personen darin. Gegen 04:00 Uhr wurden im Flensburger Hafen zwei Personen im Wasser gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Personen das Wasser bereits verlassen.

Auch in diesem Jahr hat sich die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der kommunalen Leitstelle unter einem Dach bewährt. Ein kontinuierlicher Austausch über Einsatzsituationen und gemeinsame Einsatzorte im Versorgungsbereich ist somit immer gewährleistet. Aufgrund der Angriffe auf Einsatzkräfte in den letzten Jahren gibt es eine enge Absprache zwischen der Polizei und der Kommune. Die Zusammenarbeit mit den angeschlossenen Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr Flensburg und den Rettungsdiensten in Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland hat ebenfalls dazu beigetragen, dass auch diese Silvesternacht sicher abgearbeitet werden konnte.

Sebastian Schildger

Leiter Leitstelle NORD (kommunaler Teil)

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Rückfragen bitte an:

Leitstellen-Zweckverband Nord
Leitungsdienst
Gewerbehof 17
24955 Harrislee
Telefon: 0461/999 30 960
Fax: 0461 / 999 30 549
E-Mail: leitung@leitstelle-nord.de
http://www.leitstelle-nord.de

01.01.2024 – 02:52

FW-Kiel: Bilanz der Silvesternacht bei der Feuerwehr Kiel

Zum Jahreswechsel stieg die Anzahl der Einsätze für die Feuerwehr und den Rettungsdienst Kiel wie erwartet stark an. Zwischen 00:00 Uhr und 02:00 Uhr wurden von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr insgesamt 28 Brände gelöscht. Dabei handelte es sich meistens um kleine Brände von Mülltonnen und Feuerwerksresten, die schnell von den Kräften der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren gelöscht werden konnten. Bei einem Vorfall in der Stockholmstraße bestand die Gefahr, dass ein Brand von Möbeln auf einem Balkon auf die angrenzende Wohnung übergreifen würde. Dank des schnellen Eingreifens der Kräfte der Hauptfeuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr Russee konnte dies gerade noch verhindert werden. Gleichzeitig wurden in diesem Zeitraum 20 Einsätze vom Rettungsdienst bewältigt. Darunter waren zwei schwere Handverletzungen aufgrund des Umgangs mit Feuerwerkskörpern und eine Verbrennung durch heißes Fett, die von den Rettungskräften behandelt werden mussten. Mittlerweile hat sich die Anzahl der Einsätze wieder auf das übliche Niveau eingependelt.

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Feuerwehr Kiel
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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