Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 04.03.2026
Heutige (04.03.2026) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HL: HL-St. JürgenBeschädigter Audi nach Verkehrsunfall am Berliner Platz gesucht
Lübeck (ost)
Am Montagmorgen (02.03.2026) kollidierte der Fahrer eines Audi im Kreisverkehr Berliner Platz in Lübeck mit einem LKW. Dabei wurde der LKW beschädigt. Anstatt sich um die Schadensregulierung zu kümmern, setzte der Audi-Fahrer seine Fahrt fort. Die Polizei in Lübeck Moisling ermittelt wegen des Verdachts der Fahrerflucht und bittet um Zeugenaussagen.
Nach aktuellem Stand der Dinge fuhr der 57-jährige Fahrer des LKW Atego Daimler Benz um 07:30 Uhr auf der äußeren Fahrspur des Verkehrsverteilerkreises Berlinger Platz. Beim Abbiegen in Richtung St.-Jürgen-Ring bemerkte der Lübecker einen Audi, der sehr nah neben seinem LKW fuhr. Der Audi-Fahrer bog über die durchgezogene Linie von der inneren Spur ebenfalls in Richtung St.-Jürgen-Ring ab.
Kurz darauf bemerkte der LKW-Fahrer einen Schaden am Heck seines Fahrzeugs und informierte die Polizei. Aufgrund der Spuren vor Ort besteht der Verdacht, dass der Audi beim Abbiegen gegen den LKW stieß und dabei das Kennzeichen und Rücklicht beschädigte.
Der beschriebene Wagen ist vermutlich ein etwa 10 Jahre alter silberner Audi mit Teilen eines Stormarner Kennzeichens (OD). Das Fahrzeug könnte Schäden an der Beifahrerseite oder am Kotflügel aufweisen. Der Fahrer wird als zwischen 35 und 45 Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren, ohne Bart und Brille beschrieben.
Hinweise zum Audi und seinem Fahrer nimmt die Polizei in Lübeck Moisling unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260304-2-PDNMS-Festnahme nach Drogenfund in Neumünster
Neumünster (ost)
Am 02.03.2026 haben Polizeibeamte des 1. PR Neumünster bei einer Personenkontrolle eine große Menge Kokain entdeckt. Gegen den Verdächtigen wurde ein Haftbefehl erlassen.
Am Montagabend um 20:30 Uhr führten Beamte einer verdeckten Einheit des 1. PR Neumünster eine Personenkontrolle in der Vicelinstraße in Neumünster durch.
Bei dem 43-jährigen Verdächtigen wurde neben einem vierstelligen Geldbetrag etwa 800 Gramm Kokain gefunden. Dies entspricht einem Straßenverkaufswert von etwa 65.000 Euro.
Der türkische Verdächtige wurde daraufhin auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Kiel vorläufig festgenommen. Das Geld wurde beschlagnahmt.
Am 03.03.2026 wurde der Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-KI: 260304.4 Kreis Plön: Polizeiliche Unterstützung in Högsdorf
Kreis Plön (ost)
Heute Morgen gab es in Högsdorf einen Polizeieinsatz. Dabei halfen die Einsatzkräfte Mitarbeiter des Finanzamts Plön und des Amts Lütjenburg bei der Durchführung eigener Maßnahmen.
Frühmorgens unterstützten etwa 30 Beamte die Verantwortlichen der beteiligten Behörden bei der planmäßigen Umsetzung eigener Maßnahmen im Rahmen der Amtshilfe. Der Betroffene soll in der Vergangenheit behördlichen Anordnungen nicht nachgekommen sein.
Die Einsatzkräfte gewährleisteten den Zugang zum Gebäude und ermöglichten anschließend die Durchführung behördlicher Vollstreckungsmaßnahmen gegen einen 62-jährigen Mann. Es kam zu keinen Störungen.
Im Zuge des Einsatzes fanden die Beamten eine Armbrust im Gebäude und stellten sie sicher. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden keine näheren Informationen zur Person des Betroffenen bekannt gegeben. Nähere Informationen zum Verfahrensgegenstand und den Hintergründen liegen im Zuständigkeitsbereich des Finanzamts Plön und des Amts Lütjenburg und werden daher nicht von hier aus beantwortet.
Der Polizeieinsatz wurde gegen 09:30 Uhr beendet.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-HL: HL-St. JürgenPKW-Fahrer schlägt Radfahrer ins Gesicht - Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
Am Freitagnachmittag (27.02.2026) gab es in Lübeck St. Jürgen einen Streit zwischen dem Fahrer eines VW Golf und einem Radfahrer. Währenddessen schlug der VW-Fahrer dem Radfahrer ins Gesicht. Anschließend soll er die Kennzeichen seines Autos abgerissen und sich entfernt haben. Die Polizeibeamten der Polizeistation St. Jürgen ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung und suchen jetzt mithilfe einer Personen- und Fahrzeugbeschreibung nach dem flüchtigen VW-Fahrer.
Um 14:30 Uhr fuhr der 48-jährige Radfahrer zusammen mit einer 40-jährigen Lübeckerin auf der Kahlhorststraße in Richtung Mönkhofer Weg. Berichten zufolge bog zu diesem Zeitpunkt ein VW Golf von rechts aus der Dorfstraße kommend direkt vor den Radfahrern in die Kahlhorststraße ein. Der 48-Jährige schlug daraufhin auf das Dach des VW. Dies veranlasste den VW-Fahrer offenbar dazu, die Radfahrer zu verfolgen.
An einer nahegelegenen Feuerwehrzufahrt stieg der etwa 30-jährige Mann aus seinem Auto aus. Im Verlauf des Geschehens soll der Autofahrer im Rahmen eines Handgemenges dem Radfahrer ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend riss der VW-Fahrer anscheinend die amtlichen Kennzeichen seines Wagens ab und flüchtete in Richtung Kronsforder Allee. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens kümmerte sich um die blutende Gesichtswunde des verletzten Lübecker Radfahrers. Eine sofortige polizeiliche Fahndung in der Umgebung nach dem Verdächtigen führte nicht zum Auffinden der Person oder des VW.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung suchen die Polizeibeamten der Polizeistation St. Jürgen nach dem flüchtigen Fahrer und dem VW.
Der Beschreibung zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen etwa 30 Jahre alten Mann von schlanker Statur, der ungefähr 175cm groß ist. Sein Aussehen wurde als "südländisch" beschrieben. Er hatte dunkle Haare, einen 3-5-Tage-Bart und trug einen braunen Strickpullover sowie dunkle Kleidung. Im Auto des Verdächtigen saß außerdem eine eher kleine Frau mit schwarzem Kopftuch und schwarzer Oberbekleidung.
Personen, die Informationen zur Identität des verdächtigen Mannes und seiner Begleitung oder Hinweise zum beschriebenen Auto geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Lübeck St. Jürgen unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 in Verbindung zu setzen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
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HZA-KI: Roter Diesel im Tank: Zoll entdeckt rund 5.000 Liter steuerbegünstigten Kraftstoff auf Motoryacht in Kiel
Kiel, Lübeck, Heiligenhafen, Puttgarden, Rendsburg (ost)
Der Zoll verstärkt die Kontrolle von Sportbooten und Yachten in den Häfen zu Beginn der Wassersportsaison. Am 3. März 2026 entdeckten Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel in einer Motoryacht im Kieler Hafen etwa 5.000 Liter steuerbegünstigten Kraftstoff im Tank.
Aufgrund der unzulässigen Verwendung des Gasöls leiteten die Zöllner ein Steuerstrafverfahren ein und setzten die Energiesteuer in Höhe von rund 4.857 Euro fest.
Im Kieler Hafen kontrollierten die Zollbeamten das Schiff, das unter ausländischer Flagge fuhr, am Vormittag. Der 39-jährige deutsche Kapitän gab an, die Motoryacht im Auftrag eines Unternehmens nach Südeuropa zu überführen.
Während der Kontrolle entnahmen die Einsatzkräfte eine Probe aus dem Kraftstofftank, wobei die auffällige Rotfärbung sofort ins Auge fiel.
"Die rote Färbung ist kein Zufall: Steuerbegünstigtes Gasöl wird bewusst eingefärbt, damit es bei Kontrollen sofort erkennbar ist. Dieser Kraftstoff ist nur für bestimmte Zwecke vorgesehen und darf in Motoryachten grundsätzlich nicht verwendet werden", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.
Gegen den Kapitän wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Energiesteuer wurde noch vor Ort beglichen und das Heizöl bis zur Wiederausfuhr des Schiffes an Bord belassen.
"Zollkontrollen betreffen nicht nur den gewerblichen Schiffsverkehr. Auch Sportboote und Motoryachten können steuerlich relevante Waren an Bord haben - deshalb schauen unsere Zöllnerinnen und Zöllner auch in den Häfen genau hin", so Oder weiter.
Zusatzinformation
Steuerbegünstigter oder steuerbefreiter Kraftstoff wird in Deutschland für bestimmte begünstigte Verwendungszwecke abgegeben, beispielsweise in der gewerblichen Schifffahrt.
Zur besseren Kontrolle ist dieser Kraftstoff rot eingefärbt. Die Einfärbung ermöglicht es den Zollbehörden, steuerbegünstigten Kraftstoff schnell von regulär versteuertem Diesel zu unterscheiden. Wird steuerbegünstigter Kraftstoff unzulässig verwendet, erhebt der Zoll die Energiesteuer nachträglich und prüft zudem straf- oder bußgeldrechtliche Schritte.
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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-RZ: Polizei sucht Eigentümer
Ratzeburg (ost)
04.03.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 24.12.2025 - Börnsen
Seit dem Weihnachten 2025 suchen die Polizeibeamten in Geesthacht den Besitzer einer hydraulischen Sackkarre. Da bisher alle Ermittlungsansätze erfolglos waren, hoffen die Beamten nun auf einen Hinweis.
Einige leere Paketkartons und eine blaue hydraulische Sackkarre wurden am 24.12.2025 von einem Spaziergänger im Bereich Pusutredder in Börnsen im Gebüsch entdeckt. Aufgrund des guten Zustandes der Sackkarre ist es unwahrscheinlich, dass sie hier einfach als Müll abgeladen wurde.
Wenn also jemand Informationen zum möglichen Besitzer der hydraulischen Sackkarre hat oder Hinweise zum Entsorger geben kann, sollte sich bitte bei den Beamten unter der Telefonnummer 04152/8003-0 melden.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: 62- Jähriger widersetzt sich einer Verkehrskontrolle und verletzt einen Polizisten
Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
04.03.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 03.03.2026 - Schwarzenbek
Am gestrigen Mittag, gegen 12:20 Uhr, plante eine Streifenwagenbesatzung, den Fahrer eines Fahrzeuggespannes im Bereich der Kerntangente in Schwarzenbek zu überprüfen. Der mitgeführte Anhänger hätte bereits vor mehr als einem Jahr zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden müssen. Die Beamten gaben dem Fahrer des Fahrzeugs an einer Ampel zuerst mündliche Anweisungen zum Anhalten, die er angeblich ignorierte, woraufhin sie ihm folgten und optische Anhaltesignale sowie Blaulicht und Martinshorn einschalteten.
Der Fahrer des grauen Ford Kuga soll jedoch weiterhin die Anweisungen der Beamten ignoriert und seine Fahrt fortgesetzt haben.
Mehrere Einsatzkräfte wurden daraufhin hinzugezogen, um das Fahrzeuggespann anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren.
In der Ernst-Schefe-Allee / B 404 musste der Fahrer des Ford Kuga aufgrund von Verkehrsstau seine Fahrt verlangsamen. Die Beamten fuhren mit Blaulicht direkt neben dem Ford, um ein erneutes Wegfahren oder Linksabbiegen zu verhindern. Ein Polizist versuchte zu Fuß auf das Fahrzeug zuzugehen, um auf den Fahrer einzuwirken und ihn zum Anhalten und Aussteigen zu bewegen. Dabei musste der Beamte jedoch zurückweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Kuga zu vermeiden, da dieser plötzlich auf ihn zugefahren sei.
Die Beamten setzten einen Schlagstock gegen eine hintere Scheibe ein, woraufhin der Fahrer stoppte.
Kurz bevor der Fahrer das Fahrzeug verließ, soll er ein im Auto gelagertes Metallwerkzeug deutlich sichtbar für die Beamten ergriffen haben. Mit diesem Werkzeug in der Hand sei er bedrohlich auf die Beamten zugegangen.
Den Einsatzkräften gelang es, den Mann zu Boden zu bringen und trotz seines widerspenstigen Verhaltens unter Kontrolle zu bringen.
Die genauen Gründe für das Verhalten des 62-jährigen Mannes aus der Umgebung von Schwarzenbek konnten bisher nicht ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Polizisten brachten den Mann zunächst in das Polizeigewahrsam in Schwarzenbek. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.
Ein Beamter wurde leicht verletzt, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-KI: 260304.3 Kiel: 28-Jähriger aus Kiel vermisst
Kiel (ost)
Seit dem 02.03.2026 fehlt jede Spur von Bastian S. aus Kiel.
Bastian S. hat eine Körpergröße von 2,03 m und trägt wahrscheinlich eine olivgrüne Jacke, eine braune Hose, grünlich-braune Schuhe und bunt geringelte Wollhandschuhe.
Er hat einen schwarzen Vollbart und schwarze Haare bis zu den Schultern.
Zusätzlich hat er einen Rucksack dabei.
Er benötigt dringend medizinische Hilfe.
Da bisherige Suchaktionen erfolglos waren, bitten wir die Medien und die Bevölkerung um Mithilfe.
Personen, die Hinweise zum Verbleib des Mannes haben oder ihn gesehen haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 33 33 an die Polizei zu wenden oder die 110 anzurufen.
Babette Weiß, die Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-HL: OH-NeukirchenPKW prallt gegen Baum - 3 Menschen leicht verletzt
Lübeck (ost)
Am Mittwochmorgen (04.03.2026) ereignete sich ein Unfall auf der Landesstraße 60 zwischen Neukirchen und Meeschendorf, bei dem ein VW gegen einen Baum prallte. Der Fahrer und zwei weitere Insassen wurden leicht verletzt und das Auto erlitt erhebliche Schäden an der Front. Die L60 war für etwa eine Stunde vollständig gesperrt, während die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Polizei in Heiligenhafen untersucht nun, warum das Auto von der Straße abkam.
Um 07:15 Uhr fuhr ein 18-jähriger Ostholsteiner (deutsche Staatsangehörigkeit) mit einem VW EOS von Neukirchen in Richtung Meeschendorf auf der Landesstraße 60. Das Fahrzeug geriet in der Nähe von Georgshof ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte zunächst mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Auto und rutschte etwa 90 Meter über die Straße, bis es auf der Fahrerseite zum Stillstand kam.
Ein Ersthelfer vor Ort reagierte schnell, sicherte den VW mit einem Spanngurt an seinem eigenen Auto und verhinderte so ein vollständiges Umkippen des Fahrzeugs.
Die Freiwillige Feuerwehr stabilisierte den VW bei ihrer Ankunft, um ein Umkippen zu verhindern, und rettete dann den Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 18 und 17 Jahren. Die Verletzten wurden von drei Rettungswagen und einem Notarzt versorgt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden am nicht mehr fahrbereiten VW Eos beläuft sich auf 18.000 Euro, während auch der Baum Schäden am Stamm erlitt. Die Straßenmeisterei reinigte die Straße, auf der sich Trümmer und Fahrzeugteile auf einer Länge von etwa 100 Metern verteilten.
Die Polizei in Heiligenhafen ermittelt zur Unfallursache und prüft Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
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POL-KI: Mehrere Durchsuchungen wegen Verstößen gegen das Betäubungs- und Arzneimittelgesetz
Kiel / Kreis RD-Eck / Kreis Plön / NMS (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Am gestrigen Tag wurden insgesamt 37 Standorte in verschiedenen Kieler Stadtteilen, in Neumünster sowie in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön von Einsatzkräften durchsucht. Hintergrund waren umfangreiche Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungs- und Arzneimittelgesetz.
Monatelange Ermittlungen des zuständigen Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führten zu den Durchsuchungen von insgesamt 35 Verdächtigen. Sie werden verdächtigt, unerlaubten Handel mit Betäubungs- und Arzneimitteln betrieben zu haben. Im Gegensatz zu den großangelegten Durchsuchungen im Kieler Stadtteil Gaarden am 17. Februar richteten sich die Maßnahmen heute nicht gegen den organisierten Drogenhandel.
Um Ressourcen zu schonen, entschieden sich die Ermittler, die Durchsuchungen von 35 separaten Verfahren an einem Tag durchzuführen.
Bei den Durchsuchungen wurden verschiedene Beweismittel, darunter Betäubungsmittel, verschreibungspflichtige Medikamente und Falschgeld im vierstelligen Bereich, sichergestellt. Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens werden keine weiteren detaillierten Informationen bekannt gegeben.
Die meisten Durchsuchungsziele befanden sich in verschiedenen Stadtteilen im gesamten Kieler Stadtgebiet. Weitere Ziele lagen in Neumünster sowie den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön. Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes Kiel und der Polizeidirektion Neumünster unterstützten die Maßnahmen. Vier Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie drei Referendarinnen und Referendare der Staatsanwaltschaft Kiel nahmen an den Durchsuchungen teil, um strafrechtliche Folgemaßnahmen schnell zu beantragen und an verschiedenen Standorten durchzuführen.
Der Einsatz wurde gegen 12:00 Uhr abgeschlossen. Der Gesamteinsatzleiter Kriminaloberrat Alexander Beckmann dankt allen Einsatzkräften und Beteiligten für die professionelle und reibungslose Durchführung des Einsatzes.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-SE: Quickborn - Polizei gelingt Festnahme nach sogenanntem Schockanruf - Abholer des Geldes in Haft
Quickborn (ost)
Am 02.03.2026 (Montag) ereignete sich ein Betrugsfall durch einen sogenannten Schockanruf bei einer 91-jährigen Quickbornerin. Die Polizei konnte den Täter bei der Geldübergabe festnehmen.
Die Polizeiinspektion Pinneberg erhielt gegen 19:15 Uhr Kenntnis von einem kürzlich erfolgten Schockanruf bei einer älteren Bewohnerin von Quickborn. Einsatzkräfte überwachten daraufhin die Adresse der Seniorin und konnten einen Verdächtigen festnehmen. Die zuvor übergebenen 20.000 Euro wurden unmittelbar nach der Festnahme des Geldabholers sichergestellt.
Der Verdächtige, ein 21-jähriger Serbe, wurde vorläufig verhaftet. Am 03.03.2026 (Dienstag) erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe die Vorführung beim Amtsgericht Itzehoe. Untersuchungshaft wurde angeordnet und der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt Itzehoe überstellt.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-KI: 260304.1: Einbruch in Pkw - Täter im beschleunigten Verfahren verurteilt
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Am Montag (02.03.26) ereignete sich in Elmschenhagen, einem Stadtteil von Kiel, ein Autoeinbruch. Der Dieb schlug die Seitenscheibe eines Fahrzeugs ein, entnahm eine Geldbörse und flüchtete. Nachdem die Polizei den Täter festnehmen konnte, wurde er bereits am nächsten Tag vom Amtsgericht Kiel zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Früh am Montagabend konnte der Betroffene über seine Videoüberwachungs-App feststellen, dass sich ein unbekannter Mann in sein Carport in der Preetzer Straße begab. Nachdem der Mann zunächst erfolglos versucht haben soll, die Scheibe des Autos der Ehefrau des Betroffenen zu zerstören, soll er dann die Scheibe des Autos des Betroffenen mit einem Stein eingeschlagen und anschließend eine Geldbörse aus dem Auto gestohlen haben.
Der Betroffene und seine Ehefrau eilten sofort zu ihrem Carport, konnten dort aber niemanden mehr antreffen. Nachdem der Betroffene die Polizei benachrichtigt hatte, konnte im Rahmen der Fahndung durch die Einsatzkräfte des 4. Polizeireviers in der Nähe des Tatorts ein 37-jähriger Deutscher festgenommen werden, der kurz zuvor mit der EC-Karte des Betroffenen eine große Menge Zigaretten gekauft haben soll. Teile des Diebesguts sowie die Zigaretten konnten bei dem Mann sichergestellt werden. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam.
Am Dienstag wurde der 37-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel von den Einsatzkräften dem Amtsgericht Kiel vorgeführt, um Untersuchungshaft anzuordnen. Die zuständige Richterin verurteilte den Tatverdächtigen sofort im Rahmen des beschleunigten Verfahrens zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-NMS: 20260304-1-PDNMS-Neues Versicherungsjahr ab 1. März - Kontrolle von Versicherungskennzeichen bei Rollern und E-Scootern
Neumünster (ost)
Zum Start des neuen Versicherungsjahres am 1. März informiert die Polizeidirektion Neumünster darüber, dass viele Kleinkrafträder ein neues Versicherungskennzeichen benötigen. Besonders betroffen sind Roller, Mofas und Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter.
Die bisherigen Versicherungskennzeichen verlieren ihre Gültigkeit zum Ende des Monats Februar. Ab dem 1. März dürfen entsprechende Fahrzeuge nur noch mit dem neuen, gültigen Versicherungskennzeichen im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Die aktuelle Kennzeichenfarbe ändert sich jährlich und ist leicht erkennbar. Für das Versicherungsjahr 2026 wechselt die Farbe von grün auf schwarz.
Wer mit einem abgelaufenen Versicherungskennzeichen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs ist, begeht eine Straftat gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz.
In den kommenden Wochen wird die Polizeidirektion Neumünster verstärkt Kontrollen durchführen und dabei besonders auf den gültigen Versicherungsschutz von Rollern und E-Scootern achten. Das Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und alle Verkehrsteilnehmer für die Wichtigkeit eines vorhandenen Versicherungsschutzes zu sensibilisieren.
Fahrzeughalter werden gebeten, rechtzeitig für ein neues Versicherungskennzeichen zu sorgen und dieses korrekt am Fahrzeug anzubringen. Bei Fragen steht die örtlich zuständige Polizeidienststelle zur Verfügung.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-IZ: 260304.2 Itzehoe: Vermisste 14-Jährige ist zurückgekehrt (Folgemeldung zu 260302.1)
Itzehoe (ost)
Die 14-jährige aus Itzehoe, die seit dem 21. Februar 2026 vermisst wurde, ist wieder zu Hause angekommen. Es gibt keine Verbindung zwischen ihrem Verschwinden und einem Verbrechen.
Wir möchten uns für die Veröffentlichung der ursprünglichen Meldung bedanken, die mittlerweile gelöscht wurde, und bitten darum, diese sowie das Bild des Mädchens nicht weiter zu verbreiten.
Björn Gustke
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
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POL-IZ: 260304.1 Itzehoe: Unfallermittler suchen Zeugen nach schwerem Verkehrsunfall mit Fußgänger
Itzehoe (ost)
Am Donnerstag, dem 12.02.2026, ereignete sich um 08:10 Uhr in Itzehoe in der Straße Langer Peter (B 77) ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Jugendlicher im Alter von 16 Jahren überquerte zwischen Eckener Weg und Beethovenstraße die Straße. Ein 90-jähriger Autofahrer kollidierte mit einem silbernen VW mit dem Jugendlichen. Sanitäter brachten den Jugendlichen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Die Polizeistation Itzehoe führt die Untersuchungen zur Unfallursache durch und sucht nach Zeugen. Es ist besonders wichtig zu wissen, aus welcher Richtung der Jugendliche kam, wie er die Straße betrat und wie sich der Verkehr zu diesem Zeitpunkt verhielt. Außerdem wird eine Frau gesucht, die unmittelbar nach dem Unfall als Ersthelferin vor Ort war und dem Jugendlichen half. Sie verließ den Unfallort, bevor die Polizei ihre Daten aufnehmen konnte. Möglicherweise hat sie Beobachtungen gemacht, die für die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache relevant sind.
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Informationen haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Itzehoe unter 04821 6020 in Verbindung zu setzen.
Björn Gustke
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