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Heutige (09.06.2026) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 09.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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09.06.2026 – 18:03

FW Bad Segeberg: Feuerwehrfahrzeug und Wache mutwillig zerstört

Bad Segeberg (ost)

Am Samstag, dem 23. Mai, hat sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg eine schockierende Tat ereignet.

Sowohl unser Einsatzfahrzeug (MZF 3) als auch unser Feuerwehrhaus wurden vorsätzlich beschädigt.

Ein Täter hat mit einem Stein die Windschutzscheibe und die Seitenscheibe des Fahrzeugs zerstört und das Dach sowie die Motorhaube stark beschädigt. Das MZF 3 ist nicht mehr einsatzbereit. Außerdem wurde eine Scheibe an unserem Feuerwehrhaus beschädigt. Wir sind zutiefst schockiert und entsetzt über die Zerstörung unserer Einsatzmittel.

Zusätzlich müssen wir feststellen, dass die verbalen Angriffe gegen uns zunehmen. Dieses Verhalten ist inakzeptabel.

Wir alle engagieren uns ehrenamtlich für die Stadt Bad Segeberg und Umgebung und leisten unsere Arbeit in unserer Freizeit. Es betrübt uns sehr, dass wir auf diese Weise angegriffen werden.

Trotz der Zerstörung bleibt die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg selbstverständlich bestehen. Wir tun alles, um die Schäden schnellstmöglich zu reparieren und unser beschädigtes Einsatzfahrzeug instand zu setzen.

Wir verurteilen diese Angriffe auf das Schärfste! Wir erwarten Respekt gegenüber Einsatzkräften, sei es Polizei, Rettungsdienst, THW oder Feuerwehr.

Der Täter wurde bereits bei der Tat von der Polizei festgenommen. Zu weiteren Ermittlungen und zur Höhe der Schäden können von Seiten der Feuerwehr keine Informationen bereitgestellt werden.

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Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg
i.V. Julian Weber
E-Mail: pressestelle@feuerwehr-badsegeberg.de
https://feuerwehr-badsegeberg.de/

09.06.2026 – 16:20

POL-SE: 20260609.4 - Negernbötel - Motorradfahrer nach Zusammenstoß mit Linienbus lebensgefährlich verletzt

Negernbötel (ost)

Heute Mittag (09.06.2026) ereignete sich in der Dorfstraße in Negernbötel ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Motorradfahrer. Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer erlitt einen Schock. Die Polizei bittet die Passagiere um jegliche Informationen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr um 11:50 Uhr ein 62-jähriger Mann aus dem Kreis Segeberg mit seinem Motorrad die Maleksbergstraße in Negernbötel in Richtung Dorfstraße (K61). Der Motorradfahrer überquerte die Kreuzung und kollidierte mit einem Linienbus, der aus Schackendorf kam und Vorfahrt hatte. Das Motorrad wurde nach dem Zusammenstoß etwa 30 Meter vom Bus mitgeschleift.

Der 62-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der 58-jährige Busfahrer aus dem Kreis Segeberg erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf über 50.000 Euro. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, der vor Ort mit den ersten Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs begann.

Während der Unfallaufnahme war die Kreisstraße vollständig gesperrt. Etwa 20 Passagiere befanden sich im Linienbus und verließen nach und nach den Unfallort auf verschiedenen Wegen. Sollten nachträglich Verletzungsanzeichen auftreten oder die Passagiere Informationen zum Unfallgeschehen haben, werden sie gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Unfallermittlungen werden von der Polizeistation in Rickling durchgeführt. Die Ermittlerinnen sind unter der Rufnummer 04328 - 4299930 oder per E-Mail unter rickling.pst@polizei.landsh.de erreichbar.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 15:10

POL-RZ: Versuchter Einbruch in Geesthachter EinkaufsmarktPolizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

09.06.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 08.06.2026 - Geesthacht

In der Nacht von Sonntag auf Montag soll es in Geesthacht zu einem versuchten Einbruch in ein Geschäft gekommen sein. Zwei Verdächtige wurden von der Polizei festgenommen. Einer der Männer befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Am 08.06.2026 gegen kurz vor 01:00 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Anwohner die Polizei, da er verdächtige Aktivitäten bei einem Supermarkt in der Spandauer Straße beobachtet hatte. Die angerückten Beamten trafen kurz darauf zwei Männer an, die sich angeblich an einem Fenster zu schaffen gemacht hatten. Die Polizisten nahmen die beiden vorläufig fest. Es handelte sich angeblich um einen 28- und einen 40-jährigen Mann aus Rumänien.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 40-jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Im Gegensatz dazu wurde gegen den 28-jährigen Verdächtigen ein Haftbefehl beantragt, der heute Nachmittag (09.06.2026) vom Amtsgericht Lübeck erlassen wurde. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 15:00

POL-FL: Tetenhusen: Zeugen nach Unfallflucht an Feuerwehrfahrzeug gesucht

Tetenhusen (ost)

Von Mittwochabend (28.05.2026) um 20:00 Uhr bis Donnerstagmittag (29.05.2026) um 13:00 Uhr wurde ein Feuerwehrfahrzeug, das in der Nähe des Gemeindehauses in Tetenhusen abgestellt war, von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt.

Der hintere linke Stoßfänger des Einsatzfahrzeugs wurde stark beschädigt. Darüber hinaus wurden an dem beschädigten Fahrzeugteil neongrüne Lackspuren festgestellt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Der Verursacher verließ daraufhin den Ort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern oder die Polizei zu verständigen.

Die Anzeige wurde am 04.06.2026 bei der Polizeistation Kropp erstattet. Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zu einem möglicherweise beschädigten Fahrzeug mit neongrünem Lack haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Kropp unter der Telefonnummer 04624-4506680 oder per E-Mail an kropp.pst@polizei.landsh.de zu melden.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 14:59

POL-NMS: 20260609-3-PDNMS- Verkehrsunfall beim Einparken, Zeugen gesucht

Eckernförde (ost)

Am Samstagnachmittag ereignete sich in Eckernförde eine Unfallflucht nach einem Rangierunfall. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Um 13.00 Uhr am 06.06.2026 kam es in der Straße Fernblick 5 in Eckernförde zu einem Unfall beim Einparken. Ein dunkles Auto stieß rückwärts gegen die Front eines geparkten Ford Fiesta, wie ein Zeuge beobachtete. Die Fahrerin, eine ältere Frau, stieg aus und inspizierte den beschädigten PKW. Danach entfernte sich die Fahrerin mit ihrem Auto.

Der Ford Fiesta erlitt einen Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Personen, die Informationen zum verursachenden Auto oder der älteren Frau haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eckernförde unter der Telefonnummer 04351 908-0 oder per E-Mail mit Angabe von Namen und Kontaktmöglichkeit unter Eckernfoerde.PR@polizei.landsh.de zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke Pressesprecher PD Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

09.06.2026 – 14:45

POL-SE: 20260609.3 - Norderstedt - Nach Schüssen auf Pferd: Polizei sucht Zeugen

Norderstedt (ost)

Vom Donnerstag, den 04.06. bis zum Abend des 05.06.2026 wurde ein Pferd auf einer Weide in Norderstedt angeschossen. Die Tat wurde von einer Reitbeteiligten am Freitag entdeckt, als sie eine Verletzung im Brustbereich des Tieres bemerkte. Die Polizei hat die Untersuchungen eingeleitet und sucht nun nach Zeugen.

Den Vorfall gemeldet hat am Montag die Besitzerin des Islandpferdes. Laut ihren Angaben befand sich ihr Vierbeiner auf einer Weide an der Ecke Glasmoorstraße/Hofweg. Als die Reitbeteiligte am Freitag gegen 18:15 Uhr die Weide in der Glasmoorstraße betrat und das Pferd aufsuchte, entdeckte sie eine Verletzung auf der linken Seite der Brust des Tieres. Die Frau versorgte das Pferd und fand dabei ein kleines Geschoss, wie es z.B. in einem Luftgewehr verwendet wird.

Dem Pferd geht es mittlerweile entsprechend den Umständen wieder besser. Der zuständige Umweltschutztrupp des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler nach Zeugen.

Personen, die am 4. oder 5. Juni 2026 an der Weide oder in der Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den mutmaßlichen Schützen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 04551-8843440 zu melden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 14:22

POL-SE: 20260609.2 - Bad Segeberg - Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei auch beim CSD in Bad Segeberg vertreten

Bad Segeberg (ost)

Am Samstag, den 06.06.2026, fand in Bad Segeberg nach 22 Jahren wieder ein "Christopher Street Day" statt. Rund 550 Personen versammelten sich auf dem Marktplatz, um zunächst die Eröffnungskundgebung zu verfolgen und dann einen Umzug durch Teile der Stadt zu starten. Anschließend gab es eine Abschlusskundgebung mit Reden und Musik. Die Landespolizei war mit der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ* vor Ort. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Vor und während der Veranstaltung konnten die Teilnehmer an verschiedenen Informationsständen von Vereinen, Verbänden und Parteien miteinander ins Gespräch kommen. Dies war auch am Stand der Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig-Holstein möglich. Die Ansprechpartner erhielten Unterstützung vom VelsPol Schleswig-Holstein e.V., dem Netzwerk für Mitarbeiter in Polizei, Justiz, Zoll und Ordnungsbehörden in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit einem Vertreter des Vereins informierten die Beamten über die Kampagne "Stop the Hate". Die Hauptziele der Kampagne sind die Stärkung der queeren Gemeinschaft und die Sensibilisierung für Straftaten gegen queere Menschen durch Präventionsarbeit.

Auch die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Hass und Hetze haben weder in der Polizei noch in der Gesellschaft Platz. Neben vielen interessanten Gesprächen war das Highlight für viele Besucher des Standes der Streifenwagen mit Regenbogenflagge, der nicht nur als Gesprächseinstieg diente, sondern auch als beliebtes Fotomotiv. Die Folierung diente ausschließlich zur Präsentation und wird nicht im regulären Dienst oder Einsatz verwendet. Die Anwesenheit der Polizei stieß bei den Teilnehmern am Stand durchweg auf positive Resonanz. Es wurde der Polizei mehrfach Dank, Lob und Anerkennung ausgesprochen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 14:15

LKA-SH: Gefährlicher Fund auf dem Badesteg: Phosphorklumpen entzündet sich selbst

Kiel (ost)

Am Sonntagnachmittag, dem 7. Juni 2026, hat sich ein Phosphorball in der Größe eines Tennisballs auf einem Steg der Seebadeanstalt Heikendorf selbst entzündet und musste vom Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein entfernt werden. Es wird angenommen, dass eine Möwe den Ball aus dem Wasser gefischt und auf den Steg fallen lassen hat - ähnlich wie Möwen es mit Muscheln tun, um an den Inhalt zu gelangen.

Der Kampfmittelräumdienst wurde gegen 16.45 Uhr alarmiert, nachdem sich der Phosphor auf dem Steg entzündet hatte. Um das Feuer zu löschen, wurde der Ball ins Wasser geworfen und später wieder herausgeholt, bis die Experten eintrafen. Anschließend wurde er fachgerecht entsorgt. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Beteiligten wurde niemand verletzt.

In diesem Zusammenhang warnt der Kampfmittelräumdienst Einheimische und Touristen an den Nord- und Ostseeküsten vor den Gefahren durch angeschwemmten weißen Phosphor. Bei den Funden handelt es sich meist um Überreste von Brandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die durch die Strömung an die Strände gespült werden können.

Weißer Phosphor kann im nassen Zustand tatsächlich wie Bernstein aussehen, was zu gefährlichen Verwechslungen führen kann. Der Stoff ist besonders tückisch, da er sich bei Kontakt mit Sauerstoff und einer Temperatur von 20 bis 40 Grad Celsius selbst entzündet, sobald er trocken wird - zum Beispiel in einer Hosentasche. Der brennende Phosphor ist schwer zu löschen und verursacht tiefe, langsam heilende Verbrennungen auf der Haut. Auch die entstehenden Dämpfe sind äußerst giftig.

So sollten Sie sich korrekt verhalten

Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt der Kampfmittelräumdienst folgende Sicherheitsmaßnahmen:

1. Behälter verwenden: Sammeln Sie vermeintliche Bernsteine niemals direkt in Ihrer Tasche. Verwenden Sie stattdessen immer ein feuchtes Gefäß oder einen Beutel mit Wasser, den Sie notfalls fallen lassen können.

2. Verdächtige Fundstücke nicht berühren: Wenn ein Fundstück ungewöhnlich aussieht, dunkel wird oder zu rauchen beginnt, berühren Sie es nicht.

3. Abstand halten und sichern: Lassen Sie den Fundort nicht aus den Augen, halten Sie Abstand und warnen Sie andere Strandbesucher.

4. Notruf wählen: Melden Sie den Fund sofort über die Notrufnummern 110 (Polizei) oder 112 (Feuerwehr). Der Kampfmittelräumdienst wird zur fachgerechten Entsorgung gerufen.

Brennender Phosphor kann nur mit Sand oder speziellen Feuerlöschern gelöscht werden. Es ist ratsam, Abstand zu halten, die Menge kontrolliert abbrennen zu lassen und dann zu lüften. Nach Kontakt mit weißem Phosphor sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, da die Vergiftung oft erst Tage später spürbar wird.

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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

09.06.2026 – 14:05

POL-KI: 260609.1 KielKreis Plön: Bilanz der Roadpol Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt "2-Wheeler"

Kiel / Kreis Plön (ost)

Zwischen dem 01.06. und 07.06.2026 führten Polizeikräfte der Kiel Police Department verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich durch.

Während der Roadpol-Kontrollwochen finden mehrmals im Jahr Verkehrskontrollen mit verschiedenen Schwerpunkten statt. Letzte Woche war das europaweit abgestimmte Thema "2-Wheeler", also die Überwachung von Zweirädern wie Motorrädern, Fahrrädern oder E-Scootern.

Insgesamt wurden 789 Fahrzeuge kontrolliert und dabei wurden 321 Verstöße festgestellt. Die Polizeikräfte konnten 155 Fälle von falscher Straßenbenutzung feststellen. Ein Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Polizistinnen und Polizisten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Neben der Bestrafung von Verkehrsverstößen führten die Einsatzkräfte viele Gespräche, um die Verkehrsteilnehmer über die Gefahren aufzuklären, die durch falsche Straßenbenutzung im Verkehr entstehen können.

Falsche Straßenbenutzung ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit E-Scootern und Fahrrädern. Bei über einem Drittel der Verkehrsunfälle ist dies der Grund.

Unabhängig von zukünftigen Roadpol-Kontrollen werden die Polizeidienststellen der Kiel Police Department auch weiterhin ähnliche Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Niklas Frederik Möller

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 13:42

POL-SE: 20260609.1 - BAO SuSi - Polizei nimmt Betäubungsmittelhändler nach Hinweis aus der Bevölkerung fest - Täter in U-Haft

Wedel (ost)

Nach einem Tipp von einem Bürger haben Polizeibeamte des Polizeireviers Wedel am vergangenen Dienstag (02.06.2026) in der Feldstraße einen Drogenhändler festgenommen.

Vor einigen Tagen erhielt die Polizei einen Hinweis von einem Bürger über verdächtige Tauschgeschäfte in der Nähe des Rathauses. Während der Fahndung bemerkten die Beamten den beschriebenen Dealer auf einem E-Bike. Bei einer Personenkontrolle fanden sie eine beträchtliche Menge Kokain bei ihm. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Schon am 29.05.2026 meldete eine Zeugin der Polizei die verdächtigen Tauschgeschäfte in der Nähe des Wedeler Rathauses. Die Beamten trafen am folgenden Dienstag während eines Kontrolleinsatzes auf den beschriebenen Drogenhändler.

Bei dem 39-jährigen Albaner fanden die Polizisten typische Verpackungen, die später als Kokain bestätigt wurden. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme hatte der Händler 17 vorportionierte Tütchen zum Verkauf dabei. Die Drogen wurden daraufhin beschlagnahmt.

Der Täter wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde der Beschuldigte am Mittwoch (03.06.2026) dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt. Die Richterin erließ einen Haftbefehl. Der Mann befindet sich derzeit in Haft.

Fälle wie dieser zeigen einmal mehr die Bedeutung von Hinweisen aus der Bevölkerung zur Bekämpfung der öffentlich sichtbaren Kriminalität. Jede Polizeidienststelle nimmt entsprechende Hinweise entgegen.

Im Rahmen des kürzlich eingeführten Konzepts zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung (BAO SuSi) werden wir durch verstärkte polizeiliche Präsenz unter anderem die Erreichbarkeit für die Bevölkerung verbessern.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 11:52

POL-IZ: 260609.1 Windbergen: Erneut Mutterschafe von Weide gestohlen

Windbergen (ost)

In Windbergen wurden zwischen Samstagnachmittag und Sonntagnachmittag acht Mutterschafe und sechs Lämmer von einer Weide gestohlen. Die Polizei führt Ermittlungen wegen Diebstahls durch und sucht nach Zeugen.

Von Samstag, 13:00 Uhr, bis Sonntag, 17:00 Uhr, wurden acht Mutterschafe und sechs Lämmer von einer Weide gestohlen. Die Weide liegt zwischen der Hauptstraße (L 138) von Elpersbüttelerdonn nach Gudendorf und dem Gudendorfer-Landweg in Windbergen, direkt am "Windberger Graben". Der Diebstahl wurde am Sonntag von den Eigentümern entdeckt.

Obwohl die Tiere noch vollständig behaart waren, ist aufgrund der Anzahl der Schafe anzunehmen, dass kein großer Anhänger verwendet wurde. Der Dieb könnte auch einen unauffälligeren, typischen Schafanhänger benutzt haben.

Die Polizei Meldorf ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Informationen. Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich L 138, Gudendorfer-Landweg oder dem Windberger Graben während des Tatzeitraums beobachtet? Hinweise werden unter der Telefonnummer 04832 20350 entgegengenommen.

Theresa Straßmann

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 11:39

POL-HL: Lübeck/St. Lorenz Versuchter Raub am Bismarck-Denkmal

Lübeck (ost)

Am Montagnachmittag (08.06.2026) informierte ein Passant die Polizei über eine Auseinandersetzung zwischen vier Personen in der Nähe des Bismarck-Denkmals in St. Lorenz. Die Polizisten vor Ort fanden Hinweise auf einen möglichen Raubüberfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Um 17.24 Uhr am Montag beobachtete ein Passant in der Nähe des Bismarck-Denkmals vier Personen, die in einen Streit gerieten, und alarmierte die Polizei.

Als die Polizisten des 1. und 2. Polizeireviers eintrafen, saß ein 33-jähriger Mann mit leichten Verletzungen auf den Stufen des Denkmals. Ein 28-jähriger Mann wurde von einem 32-jährigen Eritreer zu Boden gedrückt. Die Beamten konnten die beiden voneinander trennen und befragten sie einzeln.

Ersten Informationen zufolge versuchten der Eritreer und ein weiterer Unbekannter, den 33-Jährigen zu berauben. Als sein 28-jähriger Freund eingriff, wurde er vom Eritreer zu Boden geworfen. Der unbekannte Täter schlug außerdem mit einem Fahrradschloss auf den 33-jährigen Lübecker ein, bevor er floh.

Der 33-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

Der verdächtige Eritreer wurde erkennungsdienstlich behandelt und eine Blutprobe entnommen, bevor er ins Polizeigewahrsam gebracht wurde.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Raub aufgenommen.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 11:29

POL-RZ: Schwerverletzter nach Unfall auf L 222 bei Barsbüttel

Ratzeburg (ost)

09.06.2026 | Kreis Stormarn | 08.06.2026 - Barsbüttel

Am gestrigen Mittag soll es zu einem Verkehrsunfall auf der L 222 bei Barsbüttel gekommen sein. Dabei hat sich ein Unfallbeteiligter schwere Verletzungen zugezogen.

Nach den aktuellen Ermittlungen sollen gegen 11:45 Uhr ein Autofahrer und ein Motorradfahrer auf der Stellauer Hauptstraße (L 222) in Richtung Braak unterwegs gewesen sein. Direkt vor den beiden beteiligten Fahrzeugen soll eine Audi-Fahrerin gefahren sein, die nach rechts auf einen Feldweg abgebogen ist. Daraufhin soll der 28-jährige deutsche Mercedes-Benz-Fahrer aus Barsbüttel, der hinter dem Audi fuhr, versucht haben zu überholen, ebenso wie der 78-jährige Motorradfahrer aus dem Kreis Stormarn. Dabei soll es zu einer Berührung zwischen dem Mercedes und der Honda gekommen sein. Der Motorradfahrer soll daraufhin nach links von der Straße abgekommen und gestürzt sein. Er kam schwer verletzt im Straßengraben zum Liegen und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 11:22

POL-FL: Husum: Nachtrag zur Pressemitteilung "Sicher in den Urlaub" - Weiterer Veranstaltungsort am Husumer Außenhafen

Husum (ost)

Zusätzlich zur Pressemitteilung vom 29.05.2026 wird ein weiterer Standort der Präventionskampagne "Sicher in den Urlaub" angeboten.

Am Samstag (13.06.2026) nimmt die Fachabteilung Husum des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Nord an der Aktion teil und bietet von 09:00 bis 13:00 Uhr eine kostenlose Beratung und Überprüfung von Campingfahrzeugen an. Der Veranstaltungsort ist der Husumer Außenhafen direkt vor dem Sperrwerk (binnenwärts), Dockkoogstraße 14a, 25813 Husum.

Während der Veranstaltung können Camper die Achslasten und das Gesamtgewicht ihrer Fahrzeuge überprüfen lassen. Außerdem geben die Polizistinnen und Polizisten wertvolle Tipps zur richtigen Beladung, Ladungssicherung und zur sicheren Reisevorbereitung. Auch Fragen zur Verkehrssicherheit von Wohnmobilen und Wohnwagen werden vor Ort beantwortet.

Es werden die folgenden Termine im Rahmen der Präventionskampagne "Sicher in den Urlaub" angeboten:

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Es kann zu eventuellen Wartezeiten kommen.

Die Polizei freut sich auf zahlreiche Besucher und wünscht allen Campern einen sicheren Start in die Urlaubssaison.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 10:31

POL-RZ: 12-jähriger Radfahrer von Auto angefahren

Ratzeburg (ost)

09.06.2026 | Kreis Stormarn | 08.06.2026 - Glinde

Gestern Abend gab es angeblich einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem radfahrenden Kind im Willinghusener Weg in Glinde. Das Kind wurde leicht verletzt. Der Autofahrer soll sich angeblich vom Unfallort entfernt haben.

Ein 12-jähriger Radfahrer soll gegen 17:30 Uhr auf dem kombinierten Geh- und Radweg im Willinghusener Weg in Richtung Barsbüttel unterwegs gewesen sein. In dieselbe Richtung fuhr auch das am Unfall beteiligte Fahrzeug, ein Renault Captur. An einer Einfahrt soll das Auto nach rechts abgebogen sein und dabei den kombinierten Geh- und Radweg überquert haben. Dort kam es dann zum Zusammenstoß zwischen dem Renault und dem Radfahrer.

Der 12-jährige Junge aus dem Kreis Stormarn stürzte daraufhin und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Fahrer des Renault soll dann unerlaubt weitergefahren sein.

Dank eines aufmerksamen Zeugen erhielten die Beamten Hinweise auf den Fahrer des unfallbeteiligten Fahrzeugs. Es soll sich um einen 34-jährigen Deutschen aus dem Kreis Stormarn gehandelt haben. Die Beamten der Polizeistation Glinde führen nun die weiteren Untersuchungen durch.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 09:56

POL-NMS: 20260609-2-PDNMS- Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht

Rendsburg (ost)

Am Montagmorgen ereignete sich in der Innenstadt von Rendsburg ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem E-Scooter-Fahrer. Der Fahrer des E-Scooters wurde verletzt, während der Radfahrer vom Unfallort floh. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Am 08.06.2026 um 10:35 Uhr fuhr der 74-jährige E-Scooter-Fahrer auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg auf der Straße Am Gerhardsdamm in Richtung Thormannplatz. Ein Radfahrer kam ihm entgegen, der in Richtung Gerhardstraße unterwegs war.

Es kam zur Kollision, bei der der E-Scooter-Fahrer zu Fall kam. Er erlitt leichte Verletzungen an der Hand und am Kopf und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach dem Unfall entfernte sich der Radfahrer vom Unfallort.

Hinweise werden von der Polizei Rendsburg unter der 04331-208430 oder per E-Mail an rendsburg.prev@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke Pressesprecher PD Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

09.06.2026 – 09:40

POL-FL: Neuberend: Ermittlungen nach Sachbeschädigung an Mähroboter weitgehend abgeschlossen (Folgemeldung)

Neuberend (ost)

Die Untersuchungen zu der Sachbeschädigung an einem Mähroboter, die am 31.05.2026 auf dem Sportplatz in der Schulstraße in Neuberend begangen wurde, haben schnell zu Ergebnissen geführt.

Zwei der drei verdächtigen Beteiligten (alle deutsche Staatsbürger) haben zunächst ihren Eltern ihr Fehlverhalten offenbart und anschließend der Bürgermeisterin der Gemeinde. Die beiden Jugendlichen wurden bereits von der Polizei befragt und zeigten sich dabei einsichtig und geständig.

Zwischen den beiden 14-jährigen Jugendlichen, ihren Eltern und Vertretern der Gemeinde wurden bereits Gespräche geführt. Neben der Regulierung des entstandenen Schadens haben die Jugendlichen angeboten, freiwillige Arbeiten für die Gemeinde zu übernehmen.

Auch der dritte verdächtige Beteiligte, ein 13-jähriges Kind, ist mittlerweile namentlich bekannt.

Der zunächst befürchtete Totalschaden des Mähroboters hat sich nicht bestätigt. Das Gerät ist reparabel. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei lobt die transparente und konstruktive Kommunikation mit der Gemeinde, den Eltern und den betroffenen Jugendlichen bei der Aufklärung des Vorfalls. Der Fall zeigt, dass Fehlverhalten erkannt, Verantwortung übernommen und die Konsequenzen des eigenen Handelns reflektiert werden können.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
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Jan Krüger
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09.06.2026 – 09:00

POL-HL: PD HLGelebte Präventionsarbeit in allen Facetten: Silke Ziemann verabschiedet sich aus dem Dienstgeschäft

Lübeck (ost)

Im Gegensatz zur polizeilichen Kriminalstatistik kann das Ergebnis der Präventionsarbeit nicht genau durch Zahlen dargestellt werden, ist nicht exakt messbar. Trotzdem spielen Verkehrs- oder Kriminalprävention eine wichtige Rolle: Ohne polizeiliche Präventionsarbeit würden grundlegende Verhaltensweisen zur Vermeidung von Gefahren verloren gehen. Präventionsarbeit erfordert viel persönliche Überzeugung und Engagement. Man muss Präventionsarbeit leben. Und genau das hat Silke Ziemann mit großem Einsatz getan. Die Leiterin der Präventionsstelle der PD Lübeck verabschiedet sich nun aus dem Dienst und schaut in Richtung Ruhestand.

Silke Ziemann war eine der ersten Frauen, als sie 1987 ihren Dienst bei der Landespolizei Schleswig-Holstein antrat. Nach ihrer Ausbildung sammelte sie ab 1990 erste Erfahrungen beim Bezirksrevier Ratzeburg, danach lernte sie ab 1993 die städtische Polizeiarbeit am 1. Polizeirevier in Lübeck kennen. Seit 2001 arbeitete Silke Ziemann im Sachgebiet 13 der damaligen Polizeiinspektion Lübeck. Dort kam sie erstmals mit dem Thema Prävention in Berührung...und das ließ sie nicht mehr los.

2011 brachte sie ihre Erfahrungen zur Polizeistation St. Jürgen und zur Polizeistation Hüxtertor, wo sie mehrere Jahre als stellvertretende Stationsleiterin tätig war. Doch wer Präventionsarbeit lebt und auch in Zukunft etwas bewirken möchte, kehrt zur Wurzel der Tätigkeit zurück: So übernahm Silke Ziemann ab April 2019 die Leitung des Sachgebiets Prävention der Polizeidirektion Lübeck.

Dank ihrer guten Vernetzung mit den Schulen in Lübeck und Ostholstein sowie ihrer Mitgliedschaft in der Lübecker Verkehrswacht war ihr die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr und die Verkehrserziehung an Grundschulen ein besonderes Anliegen. Die Präventionsbeamtin organisierte gemeinsam mit der Verkehrswacht und dem Round-Table die Aktion Toter Winkel in Lübeck, beschaffte über Sponsoren Warnwesten für Kinder und Radfahrer in Lübeck und koordinierte zielgerichtete Präventionsarbeit in Lübeck und Ostholstein.

Gemeinsam mit den Beamten des Sachgebiets Prävention und den Sicherheitsberatern für Senioren kümmerte sie sich intensiv um den Schutz älterer Menschen vor Straftaten. Ob Aufsteller mit Notfallnummern für das Telefon, Terminzettel mit Präventionshinweisen in Arztpraxen oder informierende Veranstaltungen für ältere Menschen und ihre Angehörigen vor Ort: Silke Ziemann lag die intensive Aufklärung zu Themen wie Falsche Polizeibeamte, Schockanrufe und Telefonbetrug am Herzen.

Aber auch mit der Einführung eigener polizeilicher Einbruchschutzberater, die Privatpersonen persönlich zu Einbruchschutz in ihren eigenen vier Wänden beraten, setzte die Polizeihauptkommissarin neue Akzente in der Präventionsarbeit.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 09:00

FIU: Verurteilung wegen banden- und gewerbsmäßiger Geldwäsche zu Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten - Einziehung von rund 4,4 Millionen Euro

Köln (ost)

Am 13. Mai 2026 wurde der Angeklagte N. T. von der 6. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München I wegen banden- und gewerbsmäßiger Geldwäsche zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Darüber hinaus ordnete die Strafkammer die Einziehung von Vermögenswerten in Höhe von insgesamt 4.386.160,59 Euro an. Das Urteil ist rechtskräftig.

Gemäß den Feststellungen der Strafkammer war der Verurteilte über einen längeren Zeitraum in eine internationale Firmenstruktur eingebunden, die Gelder aus einem Lastschriftbetrug in Millionenhöhe in den legalen Wirtschaftskreislauf einschleusen sollte. Im Oktober 2023 flossen Gelder in Höhe von rund 10 Millionen Euro ab, wobei ein Teil davon auch auf deutsche Konten transferiert wurde. Die Geldspur wurde über verschiedene in- und ausländische Gesellschaften und Konten verschleiert.

Zur Tatzeit hielt sich der Verurteilte hauptsächlich im Ausland auf, reiste jedoch regelmäßig nach Deutschland. Im Juli 2025 wurde er in Slowenien festgenommen, nach Deutschland ausgeliefert und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

Hintergrund des Verfahrens

Das Ermittlungsverfahren war eng mit den Analyseergebnissen der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) verbunden. Seit Oktober 2023 analysierte die FIU die Zahlungsströme aus dem Lastschriftbetrug. Sofortmaßnahmen der FIU führten zur Sicherung von rund 2,48 Millionen Euro; ein Teil davon konnte durch internationale Zusammenarbeit gesichert werden. Die Finanzströme und Verflechtungen des Netzwerks waren ein zentraler Aspekt der Hauptverhandlung, was zu der Annahme einer bandenmäßigen Begehung führte.

Das Urteil ist rechtskräftig. Die Ermittlungen gegen weitere Beschuldigte des Komplexes dauern an.

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Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU)
Peter Bock
Telefon: 0228 / 303 - 87200
E-Mail: Pressestelle@fiu.bund.de
http://www.fiu.bund.de

09.06.2026 – 08:30

POL-HL: Lübeck - InnenstadtFrau beschädigt Taxi und verletzt Fahrgast - Zeugen gesucht

Lübeck (ost)

Die Polizei in der Innenstadt von Lübeck ermittelt derzeit gegen eine unbekannte Frau, die verdächtigt wird, am frühen Sonntagmorgen (07.06.2026) in der Kanalstraße ein Taxi beschädigt und einen Fahrgast angegriffen zu haben. Es werden Hinweise gesucht, die zur Identifizierung der Frau beitragen können.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Taxi gegen 02:45 Uhr die Kanalstraße entlang, als eine bisher unbekannte Frau plötzlich vor das Fahrzeug trat und die Weiterfahrt blockierte. Nachdem die Fahrerin gehupt hatte, soll die Frau mehrmals auf die Motorhaube geschlagen und gegen einen Kotflügel getreten haben. Dabei entstand Sachschaden am Taxi.

Ein Fahrgast stieg aus dem Fahrzeug aus, um die Frau zur Rede zu stellen. Daraufhin soll die Unbekannte den Mann angegriffen und leicht verletzt haben. Danach entfernte sie sich zu Fuß in Richtung Hüxterdamm.

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die Polizeibeamten die Frau nicht in der Nähe des Tatortes finden. Die Gesuchte wird auf etwa 40 Jahre alt geschätzt, laut Zeugen. Sie soll blonde Haare mit auffälligen Dreadlocks haben und war in einer Leinenhose und einem blauen Oberteil gekleidet. Auffällig war auch, dass sie einen lebenden Igel bei sich hatte, den sie anscheinend zuvor von der Straße aufgehoben hatte.

Das 1. Polizeirevier Lübeck hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der beschriebenen Frau haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0451-131 6145 oder per E-Mail an ED.Luebeck.prev01@polizei.landsh.de bei der Polizei zu melden.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

09.06.2026 – 07:15

POL-NMS: 20260609-1- Zeugenaufruf nach Gefährdung im Straßenverkehr

Güby (ost)

Am 06.06.2026 ereignete sich auf der B76 zwischen Kosel und Güby möglicherweise eine Gefährdung im Straßenverkehr. Ein bereits verunfallter PKW soll auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Die Polizei in Eckernförde sucht nach Zeugen.

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Eckernförde zu einem PKW gerufen, der auf der B76 in Richtung Schleswig in Schlangenlinien fuhr. Der PKW und der Fahrer wurden in Güby gefunden.

Bei den ersten Ermittlungen durch die Beamten ergaben sich Hinweise auf einen Unfall, den der 43-jährige deutsche Fahrer im Schwansenweg auf Höhe von Bohnert verursacht haben soll. Dort soll er mit seinem braunen PKW von der Fahrbahn abgekommen und die Leitplanke berührt haben.

Es gab auch Hinweise auf Alkoholkonsum des Verdächtigen vor Fahrtantritt. Daher wurde er zum Polizeirevier Eckernförde gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Zeuge berichtete der Polizei, dass der PKW-Fahrer sein Fahrzeug auch zwischen Kosel und Güby mehrmals auf die Gegenfahrbahn gelenkt habe, obwohl sich mindestens ein Fahrzeug auf dieser befand. Es kam zu keinem weiteren Unfall.

Die Polizei in Eckernförde bittet daher Personen, die am Samstagabend zwischen Rieseby und Güby ein ähnliches Fahrverhalten eines PKW bemerkt haben, sich unter der 04351 908-0 beim Polizeirevier Eckernförde zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke Pressesprecher PD Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24