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Heutige (11.05.2026) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 11.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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11.05.2026 – 16:09

POL-IZ: 260511.2 Schenefeld: Alkoholisierter Fahrzeugführer verunfallt und verursacht Sachschaden.

Schenefeld (ost)

Letzten Sonntag verursachte ein Autofahrer in Schenefeld am frühen Abend einen Verkehrsunfall. Während der Fahrt kollidierte das Auto unter anderem mit Leitpfählen.

Um 18:00 Uhr informierte ein Zeuge die Polizeileitstelle über ein verunfalltes Fahrzeug. Der Fahrer, ein litauischer Mann, versuchte unterdessen, sich vom Unfallort zu entfernen. Die Beamten des Polizeireviers Itzehoe konnten die Person schließlich einige hundert Meter vom Unfallort entfernt finden - deutlich betrunken, aber unverletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte einen Atemalkoholwert von 1,93 Promille bei dem Verunglückten fest.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Beschuldigte die Dorfstraße in Richtung Schenefeld, bevor er zunächst rechts von der Fahrbahn abkam und dabei zwei Leitpfosten sowie einen Baum beschädigte. Danach geriet das Auto ins Schleudern, kam erneut von der Fahrbahn ab und blieb schließlich auf einem Feld stehen. Aufgrund der deutlichen Alkoholisierung wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und beschlagnahmten seinen Führerschein.

Pressestelle Polizeidirektion Itzehoe

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 15:45

POL-SE: Bad Bramstedt - Unbekannter Täter versucht in Einfamilienhaus einzubrechen - Polizei sucht Zeugen

Bad Bramstedt (ost)

Am Freitag (08.05.2026) ereignete sich ein versuchter Einbruch in der Straße Am Bahnhof. Ein Bewohner des Hauses bemerkte den Täter während der Tat und sprach ihn an. Der Täter floh daraufhin unter einem Vorwand. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach den aktuellen Informationen wird der Einbruchversuch in das Einfamilienhaus auf etwa 12:20 Uhr datiert.

Der Unbekannte versuchte gewaltsam über die Haustür in die Räumlichkeiten einzudringen. Als der Bewohner die Tür von innen öffnete, gab sich der Täter als Polizist aus und verließ den Ort unter dem Vorwand, seinen Ausweis aus dem Auto holen zu müssen.

Der Täter war etwa 170 bis 175cm groß, schlank und etwa 40 bis 45 Jahre alt. Er hatte kurzes blondes Haar, trug eine lange dunkle Hose und eine dünne dunkle Jacke. Der Mann sprach akzentfrei Hochdeutsch.

Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Ermittlungen zu dem Einbruch und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zur Tat oder den Tätern können unter der Telefonnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de gemeldet werden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 15:37

POL-IZ: 260511.1 Kudensee: Folgemeldung zu 260506.1

Kudensee (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Itzehoe und Polizeidirektion Itzehoe

Heute Morgen ereignete sich an der NOK-Brücke in Brunsbüttel ein Selbstmord durch einen Sprung von der Brücke. Die Person, die verstorben ist, war zuvor als Zeuge im Zusammenhang mit der Brandserie in Kudensee bei der Polizei bekannt.

Beide Vorfälle wurden in separaten Ermittlungsverfahren untersucht.

Nach aktuellen Informationen gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Ermittlungen zur Brandserie und den Ermittlungen zum Tod durch Selbstmord. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die Polizeidirektion Itzehoe bitten dringend darum, Spekulationen über mögliche Verbindungen zwischen den beiden Vorfällen zu unterlassen und nicht zu veröffentlichen.

Peter Müller-Rakow, Staatsanwaltschaft Itzehoe

Marcel Vaupel, Polizeidirektion Itzehoe

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
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25524 Itzehoe

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11.05.2026 – 15:31

POL-KI: 260511.2 Kiel: Unfallreicher Samstag in Kiel

Kiel (ost)

Letzten Samstag gab es in Kiel drei Verkehrsunfälle. Insgesamt vier Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Ärzte entnahmen drei Unfallbeteiligten Blutproben, da der Verdacht bestand, dass sie zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss standen.

Am Samstagmorgen um 10:15 Uhr ereignete sich auf dem Fördewanderweg zwischen Schilksee und Strande ein Unfall zwischen einem Rennradfahrer und einer Fußgängerin. Der Radfahrer fuhr von Schilksee in Richtung Strande. Die Fußgängerin kam ihm entgegen. Der Rennradfahrer bremste ab, um an der Fußgängerin vorbeizufahren. Beim Vorbeifahren kam es zu einem Missverständnis, wodurch beide stürzten. Ob es zu einer Berührung zwischen Rennradfahrer und Fußgängerin kam, wird untersucht. Die 82-jährige Fußgängerin erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde ins Kieler Krankenhaus gebracht. Der 71-jährige Rennradfahrer blieb unverletzt.

Am späten Nachmittag kollidierten zwei entgegenkommende Pedelecfahrer auf der Veloroute Höhe der Olshausenstraße. Beide Männer verletzten sich leicht. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizistinnen und Polizisten Alkoholgeruch bei beiden Beteiligten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim 49-Jährigen ergab einen Wert von 0,97 Promille. Der 56-Jährige lehnte den Test ab. Beide wurden auf eine Polizeiwache gebracht, wo ein Arzt Blutproben entnahm. Danach durften die Männer die Wache wieder verlassen.

Bei einem dritten Verkehrsunfall gegen 18:21 Uhr verunglückte der Fahrer eines E-Scooters alleine. Der Mann fuhr die Goethestraße in Richtung Schrevenpark. In der Nähe einer Parkeinfahrt verlor er die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte. Der 30-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auch in diesem Fall bemerkten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille, woraufhin ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Außerdem ordnete eine Staatsanwältin die Beschlagnahme seines Führerscheins an.

Alina Kelbing, Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 15:19

POL-SE: Henstedt-Ulzburg - Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus - Polizei sucht Zeugen

Henstedt-Ulzburg (ost)

Am Samstagmorgen (09.05.2026) gab es einen Einbruchversuch in der Straße Im Forst. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Nach aktuellen Informationen wird der Einbruch in das Einfamilienhaus auf etwa 01:00 Uhr geschätzt.

Die Täter versuchten, gewaltsam über zwei Fenster Zugang zu den Räumen zu erhalten. Aufgrund unerwarteter Geräusche beim zweiten Versuch, dürften die Täter von weiteren Aktivitäten abgesehen haben.

Der Polizei liegen derzeit keine Hinweise auf die Täter vor.

Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Ermittlungen zu dem Einbruch in die Wohnung durch und bittet um Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zur Tat oder zu den Tätern werden unter der Rufnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 15:13

POL-SE: Autofahrer bremst Rennradgruppe aus

Wakendorf II (ost)

Am Muttertag (10. Mai) um 12:30 Uhr fuhr eine Gruppe von Rennradfahrern die Wilstedter Straße von Wakendorf II in Richtung Wilstedt entlang. Ein 56-jähriger Autofahrer überholte die Gruppe und bremste sie dann abrupt ab, was zu einem Auffahrunfall führte. Dabei wurde eine 14-jährige Hamburgerin schwer verletzt. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.

Es wurde festgestellt, dass sich eine siebenköpfige Jugendtrainingsgruppe mit ihrem Trainer auf der K79 zwischen Wakendorf II und Wilstedt befand und in Doppelreihe auf der Straße fuhr, da es keinen seitlichen Radweg gab. Mehrere Fahrzeuge befanden sich hinter der Radgruppe.

Nachdem das erste Auto die Gruppe sicher überholt hatte, fuhr der 56-jährige Fahrer eines Opel Corsa (deutsche Staatsangehörigkeit) neben die Gruppe und machte ihnen Vorwürfe. Dann setzte er seine Fahrt fort, schnitt unmittelbar vor der Gruppe ein und bremste plötzlich bis zum Stillstand ab. Dies war für die Gruppe, die mit etwa 28 km/h unterwegs war, nicht vorhersehbar.

Die Teilnehmer bremsten stark ab und konnten teilweise dem Auto ausweichen. Durch das starke Bremsmanöver geriet ein 16-jähriger Hamburger ins Rutschen, stürzte und prallte seitlich gegen das Auto. Der Jugendliche blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt, aber sein Fahrrad wurde beschädigt. Eine 14-jährige Hamburgerin in der dritten Reihe bemerkte den Vorfall zu spät, stieß gegen ihre vor ihr fahrende Teamkollegin und stürzte ebenfalls. Sie wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch am Fahrrad entstand Schaden.

Der Autofahrer machte gegenüber der Polizei keine Angaben zum Vorfall. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde sein Führerschein eingezogen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und gefährliche Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei gibt an dieser Stelle folgende Verhaltenshinweise:

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 / 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 15:08

POL-HL: Ostholstein - Timmendorfer StrandFolgemeldung: Feuer bei Strandkorbvermietung

Lübeck (ost)

Nach dem Feuer in einer Strandkorbvermietung in Timmendorfer Strand (Ortsteil Niendorf) hat die Kriminalpolizei Bad Schwartau einen Verdächtigen identifiziert. Ein 61-jähriger Mann aus Ostholstein wird verdächtigt, das Feuer absichtlich gelegt zu haben. Heute wurden auch Durchsuchungen durchgeführt.

In den frühen Morgenstunden des 7. Mai 2026 brach gegen 02:15 Uhr ein Feuer in einer Strandkorbvermietung an der Strandpromenade in Timmendorfer Strand (Ortsteil Niendorf) aus. Ein Passant bemerkte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Bei der Ankunft der Rettungskräfte brannten mehrere Strandkörbe und eine Holzhütte.

Das Feuer zerstörte eine hölzerne Terrasse, fünf Strandkörbe, einen Sonnenschirm und Teile des Holzhauses. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.

Die Kriminalpolizei Bad Schwartau hat durch intensive Ermittlungen einen Verdächtigen identifiziert. Es handelt sich um einen 61-jährigen Ostholsteiner. Er wird verdächtigt, das Feuer absichtlich gelegt zu haben.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen wurden heute auch Durchsuchungen durchgeführt. Diese sollten potenzielle Beweismittel finden.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung sind noch im Gange. Aufgrund des laufenden Verfahrens können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 14:24

POL-FL: B5Bredstedt: Gemeinsame Kontrolle von Polizei, Zoll und Bundespolizei - Betäubungsmittel und Waffen sichergestellt

Bredstedt (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag (09.05.2026, 00:40 Uhr) führten Polizeibeamte der Bredstedt Polizeistation zusammen mit ihren Kollegen vom Hauptzollamt Itzehoe und der Bundespolizei Flensburg eine Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 5 in der Husumer Straße in Bredstedt durch.

Während der Kontrolle wurde bei der 55-jährigen Fahrerin eines Opel eine große Menge Betäubungsmittel sowie verschreibungspflichtige Medikamente entdeckt und sichergestellt.

Die Betäubungsmittel waren teilweise bereits portioniert und für den Verkauf vorbereitet. Sichergestellt wurden unter anderem über 500 Gramm Cannabis im Wert von etwa 4.000 Euro, mehr als 70 Gramm Amphetamin (Speed) im Wert von rund 1.800 Euro, eine geringe Menge Heroin sowie weitere kleine Mengen verschiedener Amphetamine, Pillen und Pulver.

Zusätzlich wurden im Auto zwei Messer, einschließlich eines Einhandmessers, eine teilgeladene Schreckschusswaffe, zwei Feinwaagen und etwa 1.000 Euro Bargeld in typischer Stückelung für die Szene gefunden.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Flensburg folgte die Durchsuchung der Wohnräume der Verdächtigen. Dabei wurde eine weitere Tasche mit einer großen Menge verschreibungspflichtiger Medikamente entdeckt.

Der Gesamtwert der sichergestellten Betäubungsmittel und Medikamente wird auf einen hohen vierstelligen Betrag geschätzt.

Gegen die 55-jährige Deutsche aus Nordfriesland wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Verdächtige freigelassen.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 13:18

POL-FL: A7Oeversee: Falschfahrer gestoppt - Polizei verhindert mögliche schwere Verkehrsunfälle

A7 / Oeversee (ost)

Am späten Freitagabend (08.05.2026) ereignete sich auf der Autobahn 7 in Richtung Norden eine gefährliche Falschfahrt. Ein 80-jähriger Fahrer lenkte einen grauen Skoda entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der Nordspur.

Um etwa 23:20 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Nord im Bereich Harrislee plötzlich entgegenkommende Scheinwerfer auf dem Überholfahrstreifen. Die Beamten mussten auf den Standstreifen ausweichen und schalteten sofort Blaulicht und Warnblinklicht ein. Trotzdem setzte der Falschfahrer seine Fahrt fort.

Es wird angenommen, dass der Fahrer bereits an der Anschlussstelle Harrislee falsch auf die Autobahn eingefahren war und dann etwa 28 Kilometer entgegen der Fahrtrichtung bis kurz vor Schleswig fuhr. Während der Fahrt kam es mehrmals zu gefährlichen Situationen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten stark bremsen oder auf den Standstreifen ausweichen, um Kollisionen zu vermeiden.

Um die Falschfahrt zu stoppen, wurden umgehend umfangreiche polizeiliche Maßnahmen ergriffen: Einsatzkräfte begleiteten das Fahrzeug parallel auf der Gegenfahrbahn und versuchten mehrmals, den Fahrer durch Sondersignale und Ansprache zum Anhalten zu bewegen. Gleichzeitig wurde hinter dem Parkplatz Arenholz eine Vollsperrung auf der Nordspur eingerichtet. Dort wurden mehrere Sattelzüge quer über die Fahrbahn gestellt, Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht positioniert und Stopsticks ausgelegt.

Gegen 23:45 Uhr erreichte das Fahrzeug die Sperrstelle. Der Skoda fuhr über die Stopsticks, wodurch beide Vorderreifen beschädigt wurden. Anschließend konnte das Fahrzeug von den Beamten gestoppt werden und der Fahrer wurde unverletzt aus dem Auto geholt.

Der 80-jährige Fahrer aus Flensburg schien desorientiert zu sein und schien sich der Gefahr seiner Fahrt nicht bewusst zu sein. Der Rettungsdienst und ein Notarzt untersuchten den Fahrer vor Ort. Es wurde keine akute medizinische Notlage festgestellt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und der Führerschein des Mannes wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Falschfahrt gefährdet wurden oder Informationen zum Fahrverlauf haben, werden gebeten, sich beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Nord unter 04621-94520 oder per E-Mail (schleswig.pabr@polizei.landsh.de) zu melden.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 13:06

POL-HL: HL-St. Lorenz NordGeschwindigkeitskontrollen im Steinrader Damm

Lübeck (ost)

Am Donnerstagnachmittag (07. Mai 2026) führten Beamte des 2. Polizeireviers Geschwindigkeitskontrollen im Steinrader Damm in Lübeck St. Lorenz durch. In dem dortigen Bereich des Schulwegs innerhalb der 30er Zone stellten die Polizisten innerhalb von zwei Stunden 32 Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein 19-Jähriger passierte die Kontrollstelle mit 72 km/h nach Abzug der Toleranz. Auch der 14-jährige Fahrer eines E-Rollers muss sich aufgrund verschiedener Verstöße verantworten. Insgesamt zeigten sich die kontrollierten Verkehrsteilnehmer jedoch einsichtig und bedankten sich teilweise trotz der Erwähnung der zu erwartenden Verwarn- oder Bußgelder. Auch Passanten, die teilweise mit ihren Kindern unterwegs waren, begrüßten die Kontrollen positiv.

Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, da sie aufgrund ihres jungen Alters Geschwindigkeiten, Entfernungen und Abstände noch nicht so gut einschätzen können wie Erwachsene. Daher ist es wichtig, sie besonders zu schützen. Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h in der Nähe von Schulen, entlang von Schulwegen und in der Umgebung von Kindergärten sind ein wichtiger Schritt, um das Risiko schwerer Verkehrsunfälle mit Kindern zu reduzieren. Um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu überprüfen, führten die Beamten des 2. Polizeireviers am vergangenen Donnerstagnachmittag zwischen 14 Uhr und 16 Uhr Geschwindigkeitskontrollen im Steinrader Damm/Schönböckener Hauptstraße durch. Dort gilt im Bereich des Schulwegs eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

19 Verkehrsteilnehmer überschritten die Höchstgeschwindigkeit um bis zu 15 km/h (Verwarngeld). 10 fuhren zwischen 16 km/h und 20 km/h zu schnell (Bußgeld), 2 passierten die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 21-30 km/h (Bußgeld, 1 Punkt) zu schnell und ein Verkehrsteilnehmer überschritt die Höchstgeschwindigkeit im Bereich von 41-50 km/h (Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot). Ein 19-jähriger Lübecker, der sich noch in der Probezeit befand und ortskundig war, passierte die Messstelle mit 72 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h.

Kurz vor Ende der Geschwindigkeitskontrolle fuhr ein E-Scooter-Fahrer mit Sturmhaube auf dem Radweg stadteinwärts an den Polizisten vorbei. Der Fahrer war schneller als die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und hatte keine Versicherungsplakette am E-Roller angebracht. Der 14-jährige Fahrer ignorierte die Aufforderung anzuhalten und fuhr einfach weiter. Nach kurzer Verfolgung konnten die Polizisten ihn in der Schönböckener Hauptstraße einholen und stoppen.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Software des Rollers manipuliert war und somit eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h mit dem Elektrokleinstfahrzeug möglich war. Auf dem Trittbrett entdeckten die Polizisten des 2. Reviers eine Versicherungsplakette aus dem Jahr 2026, die zuvor von einem Mietroller gestohlen worden war und nicht zu dem kontrollierten E-Roller gehörte. Außerdem führte der 14-Jährige weitere gestohlene Versicherungsklebeplaketten von Mietrollern bei sich.

Er muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten, zudem leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Verdachts des Diebstahls und des Kennzeichenmissbrauchs ein. Der E-Roller wurde beschlagnahmt. Aufgrund seiner Vermummung und des Fahrens auf dem Gehweg während der Flucht mit dem E-Roller muss der Jugendliche mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 11:54

POL-HL: Lübeck - St. JürgenFeuer in leerstehendem Einfamilienhaus - Kriminalpolizei ermittelt

Lübeck (ost)

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag (10.05.2026) ereignete sich in der Kronsforder Landstraße ein Brand in einem unbewohnten Einfamilienhaus. Feuerwehrkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf das Hauptgebäude übergreifen. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen.

Um 23:00 Uhr am Samstagabend meldeten Anwohner der Kronsforder Landstraße Licht und Geräusche aus dem Gebäude. Kurz darauf wurde ein Feuer an einem leerstehenden Einfamilienhaus entdeckt.

Neben Polizeikräften waren die Berufsfeuerwehr Lübeck und die freiwillige Feuerwehr Büssau im Einsatz. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand der Anbau des leeren Einfamilienhauses bereits in Flammen.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf das Hauptgebäude übergreift. Die Löscharbeiten waren um 00:30 Uhr abgeschlossen. Es entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude, der derzeit auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt wird.

Die Polizei hat noch in der Nacht mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. Der Brandort wurde für die Untersuchungen beschlagnahmt. Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unbekannt.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 10:26

POL-RZ: Brand eines in Sanierung befindlichen Gutshauses

Ratzeburg (ost)

11.05.2026 | Kreis Stormarn | 10.05.2026 - Travenbrück

Am frühen Sonntagmorgen brach ein Feuer im Vinzierer Weg in Travenbrück in einem Gutshaus aus, das derzeit renoviert wird. Es gab keine Verletzten. Die Polizei in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Um 08.00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem älteren Gutshaus in Travenbrück gerufen, wo ein Brand gemeldet wurde. Das Gutshaus wird derzeit umfassend renoviert. Es ist unklar, warum ein Feuer im hinteren Teil des Grundstücks ausgebrochen ist und auf das noch nicht gedeckte Dach übergegriffen hat.

Der genaue Schaden ist noch nicht bekannt. Der Brandort wurde vorerst sichergestellt.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 10:26

POL-FL: A7Dannewerk: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7 - Fahrzeug gerät nach Unfall in Vollbrand

A7 / Dannewerk (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag (11.05.2026) ereignete sich gegen 01:00 Uhr auf der A7 in Richtung Norden zwischen den Ausfahrten Schleswig/Jagel und Schuby ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person gestorben ist.

Nach bisherigen Informationen verlor ein Auto aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle und fuhr nach rechts von der Straße ab. Das Fahrzeug fuhr eine lange Strecke im Seitenbereich der Autobahn entlang, prallte schließlich gegen die Außenschutzplanke und kam zum Stillstand. Kurz darauf geriet der Mercedes E-Klasse in Brand und brannte vollständig aus.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, stand das Fahrzeug bereits in Flammen. Trotz des schnellen Eingreifens von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst konnte dem Fahrer nicht mehr geholfen werden. Die Person verstarb noch am Unfallort. Aufgrund der schweren Brandschäden konnte die Identität des Verstorbenen zunächst nicht zweifelsfrei festgestellt werden.

Neben mehreren Polizeifahrzeugen waren Feuerwehrleute, Rettungsdienst, der Rettungshubschrauber "Christoph 42" sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und ein Abschleppunternehmen im Einsatz. Um die genaue Unfallursache zu klären, wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Aufgrund der umfangreichen Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die Autobahn für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Ausfahrten Schuby und Jagel umgeleitet. Darüber hinaus mussten Fahrzeuge, die sich zwischenzeitlich im gesperrten Bereich befanden, kontrolliert zurückgeführt werden.

Durch den Unfall wurden mehrere Teile der Schutzplanke sowie ein Wildschutzzaun beschädigt. Es entstanden auch Schäden im Seitenraum der Autobahn.

Die Sperrungen konnten gegen 03:00 Uhr in Richtung Süden und gegen 05:00 Uhr in Richtung Norden aufgehoben werden. Die Bergung des Fahrzeugs und weitere kriminaltechnische Untersuchungen dauerten jedoch noch an.

Weitere Untersuchungen führten zur Identifizierung des Fahrers: Es handelt sich um einen 63-jährigen Deutschen aus dem Kreis Schleswig-Flensburg.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

11.05.2026 – 10:21

POL-RZ: Alkoholisierte Autofahrerin verunfallt bei Ritzerau

Ratzeburg (ost)

11.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 10.05.2026 - K26 / Ritzerau

Am Samstagabend hatte eine Autofahrerin auf der K26 bei Ritzerau einen Unfall. Es gab Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung.

Am 09.05.2026 gegen 17:40 Uhr soll eine 25-jährige Fahrerin eines VW aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg die K26 von Ritzerau kommend in Richtung Duvensee befahren haben. Aus bislang ungeklärten Gründen soll sie nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein und einen Leitpfosten überfahren haben. Danach fuhr sie über den Grünstreifen und kollidierte mit einem Wall. Dabei erlitt die Frau leichte Verletzungen. Die Polizeibeamten erhielten Hinweise auf möglichen Alkoholkonsum vor der Fahrt und führten einen freiwilligen Atemalkoholtest mit der Fahrerin des Kleinwagens durch. Dieser ergab ein vorläufiges Ergebnis von 1,9 Promille. Daraufhin ordneten die Einsatzkräfte eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt.

Die 25-jährige Deutsche muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren für ihre Handlungen verantworten.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
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11.05.2026 – 09:43

POL-RZ: Zwei Verletzte nach Unfall in Wentorf bei Hamburg

Ratzeburg (ost)

11.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 10.05.2026 - Wentorf bei Hamburg

Am Sonntagnachmittag gab es in Wentorf bei Hamburg einen Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

Am 10.05.2026 gegen 14:30 Uhr soll ein 33-jähriger Fahrer aus Geesthacht mit einem VW Passat die Hamburger Landstraße von Bergedorf kommend in Richtung Reinbek befahren haben. Direkt dahinter soll sich in derselben Richtung ein 70-jähriger Mann aus Barsbüttel mit einem VW Golf befunden haben. Der Fahrer des Passats habe dann vor gehabt, nach links in eine Einfahrt abzubiegen. Aus bisher ungeklärter Ursache soll der Golf-Fahrer dann nach rechts ausgewichen sein und mit dem Heck des vorausfahrenden Passats kollidiert sein. Danach sei er über den angrenzenden Gehweg gefahren und schließlich an einer Straßenlaterne zum Stehen gekommen.

Der 70-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 33-Jährige blieb unverletzt, aber seine 31-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Geesthacht, erlitt leichte Verletzungen. Aufgrund von ausgelaufenen Betriebsstoffen musste die Feuerwehr für die Reinigung der Fahrbahn eingesetzt werden.

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Polizeidirektion Ratzeburg
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Sophie-Marie Jakobi
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11.05.2026 – 09:42

POL-KI: 260511.1 Kiel: Drogenhandel aus Pkw - Betäubungsmittel sichergestellt Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Kiel (ost)

Am Donnerstag (07.05.26) haben die Einsatzkräfte des 4. Polizeireviers im Stadtteil Gaarden zwei Insassen eines Autos kontrolliert und dabei neben einer Machete und einem Einhandmesser rund 10 Gramm Kokain sichergestellt.

Letzten Donnerstag, gegen 12:30 Uhr, haben Polizeibeamte des 4. Polizeireviers in der Johannesstraße ein Auto angehalten. Kurz zuvor wurden die Insassen des Fahrzeugs dabei beobachtet, wie sie mutmaßlich Betäubungsmittel aus dem Auto verkauften. Bei der folgenden Durchsuchung des Autos fanden die Einsatzkräfte eine Plastiktüte mit mehreren Einheiten Kokain. Außerdem haben die Beamten im Inneren des Autos eine einsatzbereite Machete und ein Einhandmesser gefunden.

Die Gegenstände wurden sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen wurde eingeleitet.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 22-jährigen deutschen Fahrers wurden keine weiteren Beweismittel gefunden, daher wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe freigelassen.

Der 20-jährige syrische Beifahrer wurde vorübergehend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl, den das Gericht ablehnte. Der Mann kam frei.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel und der Staatsanwaltschaft Kiel durchgeführt.

Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel

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24103 Kiel

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11.05.2026 – 09:42

POL-RZ: Motorrad prallt gegen Traktor - Fahrer lebensgefährlich verletzt

Ratzeburg (ost)

Am 10.05.2026 gab es einen Verkehrsunfall auf der Sachsenwaldstraße in Kasseburg. Dabei kollidierten ein Traktorgespann und ein Motorrad. Der Motorradfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.

Am gestrigen Mittag, gegen 12.15 Uhr, fuhr ein 20-jähriger Deutscher aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem Traktor und einem Spritzenanhänger auf der Sachsenwaldstraße von Möhnsen in Richtung Kasseburg. Hinter ihm fuhr ein 20-jähriger Stormarner mit einem Suzuki-Motorrad. Der Motorradfahrer soll versucht haben, das landwirtschaftliche Gespann zu überholen, als der Traktorfahrer nach links in einen Feldweg abbiegen wollte. Daraufhin soll der Fahrer des Suzuki eine Notbremsung durchgeführt haben, ins Schleudern geraten und gestürzt sein. Der Motorradfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Traktorfahrer blieb unverletzt.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter der Dekra hinzugezogen, um die Unfallursache zu klären.

Die Straße musste bis 15.00 Uhr vollständig gesperrt werden, um den Unfall aufzunehmen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
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11.05.2026 – 09:40

POL-NMS: 20260511-2-PDNMS-Verkehrsunfall mit brennendem Fahrzeug auf der A7

A7/Quickborn (ost)

Am neunten Mai zweitausendsechsundzwanzig ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Quickborn und Schnelsen Nord. Dabei geriet ein Fahrzeug in Brand. Im weiteren Verlauf des Staus kam es zu weiteren Verkehrsvorfällen.

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr gab es auf der A7 zwischen dem Rastplatz Holmmoor-West und der Anschlussstelle Schnelsen Nord in Richtung Hamburg einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.

Ein achtundvierzigjähriger Ukrainer fuhr mit seinem Ford auf einen vorausfahrenden Skoda einer achtundvierzigjährigen Fahrerin auf.

Der Ford brannte daraufhin vollständig aus. Beide Fahrer, die jeweils alleine im Fahrzeug waren, blieben unverletzt.

Beim Fahrer des Fords wurde ein Atemalkoholwert von über drei Promille festgestellt. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Insgesamt entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die Reinigung der Fahrbahn wurde von einer Spezialfirma durchgeführt.

Im dadurch entstandenen Rückstau ereigneten sich unterdessen weitere Zwischenfälle.

Der Fahrer eines Mercedes-Sprinters folgte nicht den Anweisungen der Beamten, die in der Absperrung tätig waren. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Außerdem kollidierte ein Rettungswagen beim Durchfahren der Rettungsgasse mit einem VW Multivan. Glücklicherweise entstand nur ein Blechschaden.

Ein anderer Fahrer, der die Absperrung der Polizei durchfuhr, wurde später in Hamburg gefunden und kontrolliert. Bei dem fünfundzwanzigjährigen Deutschen wurde ein Atemalkoholwert von über einem Promille festgestellt. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Die A7 in diesem Abschnitt war insgesamt bis kurz nach 03:00 Uhr am zehnten Mai zweitausendsechsundzwanzig gesperrt.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

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Polizeidirektion Neumünster
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11.05.2026 – 08:45

POL-NMS: 20260511-1-PDNMS-Reetdachhaus abgebrannt

Schinkel / Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)

Am Samstagabend ereignete sich in Schinkel ein großes Feuer, bei dem ein Reetdachhaus vollständig abbrannte. Es gab keine Verletzten.

Um 18:20 Uhr am Samstagabend (09.05.26) wurden Feuerwehr und Polizei über den Brand im Dachgeschoss eines mit Reet gedeckten Einfamilienhauses im Roggenrader Weg in Schinkel informiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Haus in Flammen, die Bewohnerin hatte sich unverletzt ins Freie gerettet.

Um das Feuer zu bekämpfen, musste die Feuerwehr die Löschwasserversorgung von mehreren hundert Metern entfernten Hydranten aufbauen. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Schinkel, Neuwittenbek, Großkönigsförde, Revensdorf, Gettorf, Quarnbek/ Stampe, Tüttendorf und Blickstedt, der Gefahrgutzug, das Technische Hilfswerk Eckernförde, der Rettungsdienst sowie zeitweise drei Streifenwagen der Polizei.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht, weshalb der Roggenrader Weg zwischen der Landesstraße 46 und dem Ortskern Schinkel vollständig gesperrt werden musste. Das Haus wurde vollständig zerstört.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Kai Kröger

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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