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Heutige (26.05.2024) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 26.05.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

26.05.2024 – 20:51

FW-HL: Feuerwehr Lübeck im Unwettereinsatz

Lübeck (ost)

Am Sonntag, den 26. Mai, kam es aufgrund einer Unwetterlage im östlichen Schleswig-Holstein im Verlauf des Nachmittags zu Starkregenereignissen, welche auch das Stadtgebiet der Hansestadt Lübeck betroffen haben. Ab 15:50 Uhr erreichten die ersten Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr. Im Zuge der zunehmenden Einsatzzahlen wurde ab 16:00 Uhr für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lübeck die "Flächenlage" ausgerufen. Der Einsatzschwerpunkt lag in den Stadtteilen St. Lorenz, Vorwerk und Krempelsdorf. Hier kam es aufgrund von Starkregen zu Wassereinbrüchen in Gebäude, in einem Fall war die Elektroverteilung eines Einfamilienhauses betroffen. Hauptsächliche wurde durch die Feuerwehr Wasser abgepumpt. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Lübeck gegen 18:10 Uhr zur Amtshilfe in den Kreis Stormarn auf die A20 Höhe Mönkhagen zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei betroffenen Personen gerufen. Insgesamt kam es bis 20:30 Uhr zu 105 Unwetterbedingten Einsätzen, bei denen keine Personenschäden festgestellt wurden. Ab 19:30 Uhr wurden die Maßnahmen zur Flächenlage von der Feuerwehrleitstelle zurückgenommen und der Regelbetrieb wieder aufgenommen. Neben den Feuerwachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Siems, Schönböcken, Vorwerk, Innenstadt, Krummesse, Büssau, Genin, Groß Steinrade, Dummersdorf, Travemünde, Paddelügge/Buntekuh, Dänischburg und Moisling im Einsatz.

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Berufsfeuerwehr Lübeck
Öffentlichkeitsarbeit
Lars Walther
Bornhövedstraße 10
23554 Lübeck
Telefon: 0451- 122 3800
Fax: 0451- 122 37 89
E-Mail: lars.walther@luebeck.de
http://www.feuerwehr-luebeck.de

26.05.2024 – 10:33

FW-SE: Feuer zerstört Wohnanlage

Klein Rönnau (ost)

Am Samstagabend, dem 25.05.2024 gegen 23:57 Uhr, wurden in der Kooperativen Regionalleitstelle West die ersten Notrufe über einen Gebäudebrand in der Eutiner Straße in Klein Rönnau entgegengenommen. Innerhalb kurzer Zeit meldeten sich weitere Anrufer über die Notrufnummer 112 und bestätigten die Situation.

Aufgrund der Informationen aus den Notrufen wurden gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung die umliegenden Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort "FEU G" (Feuer, größer als Standard) zum Brandort alarmiert.

Da der Drehleiterzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg aufgrund eines früheren Einsatzes im Stadtgebiet von Bad Segeberg bereits nach wenigen Minuten vor Ort war, konnte er den Vollbrand des betroffenen Gebäudes bestätigen.

Da es sich bei dem Gebäude um eine Wohnanlage mit mehreren eigenständigen Zimmern und Wohnungen handelte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestätigt werden, dass alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen hatten. Aus diesem Grund wurde das Einsatzstichwort auf "FEU 2 Y" (Feuer, zwei Löschzüge, Menschenleben in Gefahr) erhöht. Nach Erkundung und Befragung der Bewohner stellte sich heraus, dass alle 18 Bewohner das Gebäude bereits eigenständig und unverletzt verlassen hatten.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse konzentrierte sich die Feuerwehr ausschließlich auf die Brandbekämpfung und den Schutz der umliegenden Gebäude. Es wurden mehrere handgeführte Strahlrohre, ein Wasserwerfer und das Wenderohr der Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein Angriffstrupp im Innenangriff konnte noch rechtzeitig einen Hamster retten, bevor der Innenangriff abgebrochen werden musste.

Aufgrund der vielen brennbaren Materialien und des Windes kam es zu einer starken Rauchentwicklung in Klein Rönnau, Stipsdorf, Klein Gladdebrügge sowie in den umliegenden Straßen von Bad Segeberg. Daher wurde um 00:16 Uhr eine Warnung über das Modulare Warnsystem, z.B. die WarnApp NINA, an die Bevölkerung herausgegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnmeldung konnte um 04:05 Uhr aufgehoben werden.

Um 00:21 Uhr wurde das Einsatzstichwort aufgrund der schnellen Brandausbreitung auf "FEU 3" (Feuer, drei Löschzüge) erhöht und später auf "FEU 5" (Feuer, fünf Löschzüge).

Aufgrund der schnellen Erschöpfung des Hydrantennetzes in der betroffenen Gegend mussten die Löschmaßnahmen zeitweise reduziert und an einigen Stellen sogar ganz gestoppt werden. Durch zusätzliche Kräfte wurde eine Löschwasserversorgung aus der etwa 560 Meter entfernten Trave sowie über einen entfernten Hydranten an der Bundesstraße sichergestellt.

Um Unterstützung aus der Luft zu erhalten, wurde die Teileinheit Drohne angefordert, um einen Überblick von oben zu bekommen. Aufgrund der Brandbekämpfung und Materialermüdung kam es immer wieder zu Teileinstürzen des Dachstuhls, die die Sicht auf die Drehleiter behinderten.

Gegen 03:51 Uhr konnte gemeldet werden, dass das Feuer bis auf wenige Glutnester gelöscht war und umfangreiche Nachlöscharbeiten unter Einsatz eines Baggers des Technischen Hilfswerks begonnen wurden.

Nach Untersuchung durch einen Notarzt wurden die Bewohner durch das Deutsche Rote Kreuz und Teams der psychosozialen Notfallversorgung betreut und zum Gemeindehaus gebracht, wo sie weiter betreut wurden.

Der ABC-Zug des Kreises Segeberg richtete einen Dekontaminationsplatz der Stufe drei ein. Dies bedeutet, dass die Einsatzkräfte ihre verschmutzte Schutzausrüstung vor Ort ablegen, duschen und in frischen Trainingsanzügen zurück zur Feuerwache können. Diese Maßnahme soll eine Verschleppung der Kontamination durch den Brandrauch verhindern.

In den frühen Sonntagmorgenstunden konnte der Einsatz vor Ort beendet werden. Das Feuer wurde um 08:43 Uhr der Kooperativen Regionalleitstelle West gemeldet.

Bei dem Einsatz kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.

Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Schadenshöhe, zu Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen machen.

Die Bundesstraße 432 musste während des gesamten Einsatzes voll gesperrt werden.

Insgesamt waren etwa 160 Einsatzkräfte vor Ort.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Klein Rönnau

Freiwillige Feuerwehr Groß Rönnau Freiwillige Feuerwehr Blunk Freiwillige Feuerwehr Stipsdorf Freiwillige Feuerwehr Fahrenkrug Freiwillige Feuerwehr Hamdorf Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg Freiwillige Feuerwehr Rohlstorf Freiwillige Feuerwehr Nehms Freiwillige Feuerwehr Hornsdorf Freiwillige Feuerwehr Krems 2 Freiwillige Feuerwehr Schackendorf Freiwillige Feuerwehr Nergernbötel Freiwillige Feuerwehr Geeschendorf Freiwillige Feuerwehr Bornhöved Amt Bornhöved Gefahrgut-Einsatzzug Technische Einheiten der Amtsfeuerwehr Trave-Land Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt (Risikoabdeckung an der Feuerwache Bad Segeberg) ABC Zug Kreis Segeberg Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher, Rufbereitschaft Kreisfeuerwehrzentrale mit Wechselladerfahrzeug, Teileinheit Drohne, Fachberater Gefahrgut Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein: zwei Rettungswagen, Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Deutsches Rotes Kreuz: Fachberater sowie Verpflegung und Betreuung Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte Technisches Hilfswerk: OV Bad Segeberg & OV Wahlstedt Polizei Segeberg und Pinneberg, Kriminalpolizei Energieversorger Gas/Strom

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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