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Heutige (31.08.2026) Blaulichtmeldungen aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 31.08.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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31.08.2026 – 17:26

FW-HL: Brand eines Gebäudes auf Spieringshorst

Lübeck (ost)

Am Montagmorgen, den 31.08.2026, erhielt die Feuerwehr Lübeck um 09:43 Uhr einen Einsatz wegen Rauchentwicklung auf der Insel Spieringshorst. Ein Nebengebäude mit Reetdach stand vermutlich nach einem Blitzschlag in Flammen. Neben dem Leitungsdienst wurden die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Zusatzeinheiten der Freiwilligen Feuerwehr, Logistik- und Verpflegungseinheiten des DRK und JUH sowie die Wasserwacht alarmiert. Die Einsatzkräfte und das benötigte Material wurden mit Mehrzweckbooten zur Brandbekämpfung auf die Insel gebracht. Aufgrund der Bauweise des Gebäudes dauerten die Löscharbeiten eine Weile an. Währenddessen übernahm die Freiwillige Feuerwehr den Grundschutz in den Bereichen der Wachen 1 und 2. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte beteiligt, es gab keine Verletzten.

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Berufsfeuerwehr Lübeck
Fabian Lemke
Bornhövedstraße 10
23554 Lübeck
E-Mail: fabian.lemke@luebeck.de
http://www.feuerwehr-luebeck.de

31.08.2026 – 15:40

THW HH MV SH: Katastrophenschutz endet nicht an der Grenze - deutsch-dänische Zusammenarbeit weiter gestärkt

Haderslev/Kiel (ost)

Die Danish Emergency Management Agency (DEMA) und das Technische Hilfswerk (THW) haben bei der gemeinsamen Katastrophenschutzübung "Airdrop 2026" vom 28. bis 30. August 2026 ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter verstärkt. Insgesamt nahmen 120 THW-Einsatzkräfte und 80 DEMA-Einsatzkräfte an der Übung in Haderslev, Dänemark, teil.

Im Falle von zerstörten oder beschädigten Gebäuden und verletzten Menschen ist schnelle Hilfe, eingespielte Abläufe und die richtige Technik entscheidend. Das Wissen über die Strukturen und Arbeitsweisen des jeweils anderen sowie die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass gemeinsame Prozesse im Ernstfall schnell und effizient umgesetzt werden können.

Das THW im Norden entsandte Fachgruppen wie Bergung, Schwere Bergung, Notversorgung und Notinstandsetzung sowie Teile der Fachzüge Logistik und Führung und Kommunikation nach Haderslev. Dort trafen die THW-Kräfte auf ihre dänischen Kolleginnen und Kollegen der Danish Emergency Management Agency zu einem gemeinsamen Ausbildungs- und Übungswochenende.

Bei "Airdrop 2026" wurde die Zusammenarbeit der beiden Organisationen gezielt geübt und vertieft. Dies ist von großer Bedeutung, da sich die Strukturen und Arbeitsweisen von THW und DEMA zwar in vielen Bereichen ähneln, aber im Ernstfall oft auf entscheidende Details wie Kommunikation, Zuständigkeiten, gemeinsame Abläufe und das Wissen um verfügbare Fähigkeiten ankommt.

"Das Besondere ist, wie freundschaftlich und vertrauensvoll sich die Zusammenarbeit entwickelt hat", sagt Sören Ollhoff, Landesbeauftragter des THW für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Um die Voraussetzungen für eine schnelle und verlässliche gegenseitige Unterstützung im Ernstfall weiter zu verbessern, haben DEMA und THW im Dezember 2025 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Diese bildet den Rahmen für eine noch engere Zusammenarbeit und legt den Grundstein für weitere gemeinsame Übungen und mögliche grenzüberschreitende Unterstützungsleistungen.

Die Zusammenarbeit hat bereits eine längere Geschichte: Die erste grenzüberschreitende Übung "Østersfanger" fand im Oktober 2024 statt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig gemeinsames Training und kontinuierlicher Austausch für den grenzüberschreitenden Bevölkerungsschutz sind. Im Frühjahr 2026 folgte die Übung "Notschöpfen 2026" in Raa-Besenbek, Schleswig-Holstein, bei der deutsche und dänische Einsatzkräfte erneut praktisch zusammenarbeiteten.

So setzt "Airdrop 2026" die kontinuierliche Entwicklung der deutsch-dänischen Kooperation fort. Gemeinsame Übungen schaffen nicht nur Routine im Umgang miteinander, sondern liefern auch wichtige Erkenntnisse darüber, wo Verfahren angepasst und Schnittstellen weiter verbessert werden können.

Das Fazit von Sören Ollhoff zur Zusammenarbeit von DEMA und THW fällt klar aus: "Wir sind echte Partner. Wir ergänzen uns."

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung bundes- und weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen gehören zu den Aufgaben des THW. Mehr Informationen zum Engagement des THW im In- und Ausland finden Sie unter www.thw.de und Informationen zum Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein sind unter www.thw.de/hhmvsh abrufbar.

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THW Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
Emanuel Jaschko
Telefon: 0431 57933 105
E-Mail: Emanuel.Jaschko@thw.de
www.lv-hhmvsh.thw.de

31.08.2026 – 15:02

POL-HL: HL-St. JürgenFeuer nach Blitzeinschlag in Reetdachgebäude

Lübeck (ost)

Nachdem am Montagvormittag (31.08.2026) ein Gewitter einsetzte, brach in Lübeck St. Jürgen ein Feuer auf dem Dach eines Reetdachgebäudes aus. Es wird angenommen, dass der Blitzschlag das Feuer verursachte. Die Feuerwehr ist immer noch im Einsatz. Aufgrund der Lage des Brandes auf der Insel Spieringshorst in der Wakenitz gestalteten sich die Löscharbeiten als schwierig - die Feuerwehrkräfte setzten mit kleinen Booten auf die Insel über. Bisher wurde niemand verletzt.

Nachdem starker Regen und Gewitter am Montagvormittag über der Hansestadt niedergingen, wurden Feuerwehrkräfte und Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck gegen 09:35 Uhr zur kleinen Insel Spieringshorst in der Wakenitz alarmiert. Ein Blitz schlug bisherigen Erkenntnissen zufolge in ein Reetdachgebäude ein. Ein Mann, der sich zum Zeitpunkt des Einschlags im Gebäude befand, konnte unverletzt ins Freie gelangen.

Obwohl keine offenen Flammen zu sehen waren, kam es aufgrund der Entzündung des Reets zu einer starken Rauchentwicklung. Der Feuerwehreinsatz dauert immer noch an, benachbarte Gebäude sind nicht betroffen.

Am Vormittag machten sich Beamte der Lübecker Kriminalpolizei am Brandort ein Bild. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 14:48

POL-HL: Lübeck - InnenstadtAuseinandersetzungen unter Jugendlichen in Lübecker Innenstadt - Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen

Lübeck (ost)

Am Samstagabend (29.08.2026) gab es in der Lübecker Innenstadt eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Ein 14-Jähriger wurde angeblich von mindestens zwei bisher unbekannten Jugendlichen angegriffen. Die Kriminalpolizei Lübeck hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Nach bisherigen Informationen fand der Vorfall gegen 18:00 Uhr in der Nähe der Mühlenstraße oder des Pergamentmacherwegs in der dortigen Moschee statt. Ein 14-Jähriger soll von mindestens zwei bisher unbekannten Jugendlichen angegriffen worden sein. Der Jugendliche wurde daraufhin leicht verletzt.

Als die Polizei informiert wurde und am Tatort eintraf, entfernte sich eine große Gruppe Jugendlicher in Richtung Aegidienstraße. Es wird vermutet, dass sich auch die bisher unbekannten Verdächtigen darunter befanden.

Die Polizei bittet daher insbesondere Personen, die sich am Samstag gegen 18:00 Uhr in der Nähe der Mühlenstraße, des Pergamentmacherwegs oder der Aegidienstraße aufgehalten haben, um Hinweise.

Von besonderem Interesse sind Beobachtungen zu einer großen Gruppe Jugendlicher, die sich zu dieser Zeit in Richtung Aegidienstraße bewegte. Auch Personen, die Informationen zur Gruppenzusammensetzung, einzelnen Jugendlichen oder dem weiteren Weg der Gruppe haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Weil ein politisch motivierter Hintergrund der Auseinandersetzung nicht ausgeschlossen werden kann, hat das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Lübeck die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 0451-131 0 oder per E-Mail an K5.Luebeck.BKI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 14:38

LKA-SH: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein geht gegen mutmaßliche Cyberkriminelle vor - Durchsuchungsmaßnahmen in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hessen

Kiel (ost)

Die Generalstaatsanwaltschaft Itzehoe - Schwerpunktstaatsanwaltschaft für die Bekämpfung von Cyberkriminalität - und das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein haben zusammen mit der Polizei Brandenburg und der Polizei Hessen gegen Cyberkriminalität vorgegangen.

Am Donnerstagabend, dem 27. August 2026, haben Einsatzkräfte der Polizei Schleswig-Holstein, der Polizei Brandenburg und der Polizei Hessen aufgrund des Verdachts der Computersabotage und der versuchten Erpressung drei Objekte im Kreis Nordfriesland, in Oranienburg (Brandenburg) sowie in Mittelhessen durchsucht.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein und die Staatsanwaltschaft Itzehoe führen seit Januar 2026 ein Ermittlungsverfahren gegen die Gruppierung "SharkNet". Die Verdächtigen werden verdächtigt, gemeinsam mit anderen Tätern variable und breitbandige DDoS-Angriffe auf die Websites verschiedener Stadt- und Kreisverwaltungen im Bundesgebiet sowie auf Bundesbehörden, Telekommunikationsdienstleister und große Einzelhandelsketten durchgeführt zu haben.

In Bezug auf die Angriffe soll die Gruppierung ein Bekennerschreiben veröffentlicht oder an die Betroffenen gesendet haben. Darin wurde unter anderem gefordert, über die Angriffe zu berichten und die Gruppierung in den Abendnachrichten namentlich zu nennen. Außerdem wurden von den Betroffenen finanzielle Zahlungen in Höhe von 30.000 Euro in Bitcoin gefordert. Auf diese Forderungen wurde nicht eingegangen.

Vor diesem Hintergrund wurden am 27. August 2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war insbesondere die Sicherstellung von Beweismitteln, die für das laufende Ermittlungsverfahren von Bedeutung sein können.

Im Kreis Nordfriesland wurde ein Objekt von Einsatzkräften des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein und der Bezirkskriminalinspektion Kiel durchsucht. Zudem wurden zwei weitere Objekte durchsucht: eines in Oranienburg durch das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein mit Unterstützung von Kräften der Polizei Brandenburg und das andere in Mittelhessen durch die Polizei Hessen. Die Maßnahmen wurden teilweise unter Einbeziehung von Spezialeinsatzkräften und dem Bundeskriminalamt durchgeführt.

Alle drei Verdächtigen wurden angetroffen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei den Verdächtigen aus Schleswig-Holstein und Brandenburg handelt es sich um zwei Jugendliche.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten verschiedene Datenträger und Zugangsdaten gefunden und sichergestellt werden. Die Beweismittel werden derzeit ausgewertet.

Weitere Details des Verfahrens können aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht bekannt gegeben werden.

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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Katharina Philipsen
Telefon: 0431/160-40112
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

31.08.2026 – 14:35

POL-HL: OH-EutinGraffitischmierereien in Eutin: Tatverdächtiger gestellt

Lübeck (ost)

In der Nacht zum Sonntag (30.08.2026) wurden in Eutin eine Infotafel eines Supermarktes, Baustellenbaken sowie mehrere Mülleimer mit grüner und silberner Farbe besprüht. Ein Augenzeuge konnte der Polizei in Eutin Hinweise auf den möglichen Täter geben. Kurz darauf identifizierten die alarmierten Beamten den verdächtigen Mann. Bei der Durchsuchung fanden sie auch Farbspraydosen bei ihm. Der Ostholsteiner wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti in mehreren Fällen untersucht.

Der verdächtige Mann wurde einem Zeugen gegen 01:35 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Nähe der Industriestraße in Eutin auffällig. Der Zeuge informierte eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife.

Kurz darauf konnten die Polizisten den Mann in der Nähe des Tatorts finden und festnehmen. Ein kurzer Fluchtversuch zu Fuß scheiterte - die Polizisten waren schneller.

Die Polizei beschlagnahmte die Farbspraydosen, die der 36-jährige Ostholsteiner (deutsche Staatsangehörigkeit) bei sich führte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti in mehreren Fällen verantworten. Die Beamten erkannten frisch gesprühte Tags an einer Infotafel eines Supermarktes in der Industriestraße sowie an Baustellenbaken und Mülleimern in der Weidestraße und der Bürgermeister-Steenbock-Straße. Die Ermittlungen zu den Tatorten sind noch nicht abgeschlossen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 13:38

POL-SE: 20260831.1 - Elmshorn: Mann nach Auseinandersetzung schwer verletzt

Elmshorn (ost)

Früh am Sonntagmorgen gab es angeblich in der Panjestraße in Elmshorn einen Streit zwischen zwei Männern. Nachdem ein dritter versucht hatte, den Streit zu schlichten, verlagerte sich das Geschehen in Richtung Bahnhof. Ein Mann wurde schwer und zwei weitere leicht verletzt. Der Auslöser für den Streit wird nun untersucht.

Gemäß den bisherigen Informationen gerieten um 06:35 Uhr am Sonntagmorgen vor einer Bar in der Panjestraße in Elmshorn ein 24-jähriger Deutscher und ein 34-jähriger Mann aneinander. Während des Streits soll der jüngere Mann seinen Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand so schwer verletzt haben, dass dieser später ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Ein 55-jähriger Mann versuchte, die beiden zu trennen und den Streit zu beruhigen. Dabei erlitt auch er leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der 24-jährige durchgehend aggressiv und griff die Beamten an. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin einsatzfähig. Sein widerspenstiges Verhalten setzte der junge Mann auch nach seiner Einlieferung in eine Spezialklinik fort. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 / 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 13:00

POL-HL: Lübeck/Buntekuh Polizeihund findet Rucksack mit Betäubungsmitteln

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Samstag (29.08.2026) versuchte ein Radfahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Dabei verschwand ein Rucksack, der später von einem Diensthund der Polizei gefunden wurde. Im Rucksack wurden Betäubungsmittel und Cannabis sichergestellt. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.

Polizeibeamte des 2. Polizeireviers bemerkten am Samstag gegen 01.45 Uhr in der Fregattenstraße einen Mann mit einem Rucksack auf einem E-Bike und entschieden sich zur Kontrolle.

Der 38-jährige Lübecker (deutsche Staatsbürgerschaft) versuchte zu fliehen und fuhr mit einem E-Bike in Richtung Klipperstraße. Der Verdächtige wurde auf einem Parkplatz gefunden, ohne Rucksack oder Fahrrad. Das Fahrrad wurde später auf dem Parkplatz eines Discounters entdeckt. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrrad gestohlen worden war.

Um den Rucksack zu finden, setzten die Beamten einen Diensthund ein, der den Rucksack in einem Gebüsch fand. Im Rucksack befanden sich Betäubungsmittel, Cannabis und andere Gegenstände für den Handel.

Ein Bereitschaftsstaatsanwalt entschied, dass der Verdächtige vorläufig festgenommen und dem Richter vorgeführt werden sollte.

Der 38-Jährige wurde nach seiner Vorführung beim Richter am Samstag in Untersuchungshaft genommen.

Anfragen zu dieser Pressemitteilung sind an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck zu richten.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 12:45

POL-NMS: 260831-2-Update-Update - Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz in Neumünster: Polizei, Zoll und Stadt kontrollieren Gewerbeobjekt in der Innenstadt

Neumünster (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Polizei und der Stadt Neumünster

In der Nacht zum Sonntag (30.08.2026) führten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Neumünster in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Kiel und der Stadt Neumünster eine umfangreiche Überprüfung in einer Diskothek in Haart in Neumünster durch.

Der Hintergrund des Einsatzes waren verschiedene Straftaten im Bereich der Körperverletzung, die in der Vergangenheit in Verbindung mit der Diskothek festgestellt wurden.

Während des Einsatzes überprüften die Polizeikräfte alle anwesenden Personen, nahmen die Personalien auf und führten Durchsuchungen durch. Dabei wurde lediglich ein nicht gekennzeichnetes Pfefferspray gefunden.

Die Polizei behält Kriminalitätsschwerpunkte kontinuierlich im Auge und beobachtet die Entwicklung der Straftaten an diesen Orten genau. Gemeinsame Kontrollen mit anderen Behörden sind ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit. Sie ermöglichen es, einen umfassenden Überblick über die Örtlichkeiten und die dortige Personenzahl zu erhalten, mögliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Der Einsatz wurde um 03:30 Uhr beendet und verlief insgesamt wie geplant. An dem Einsatz waren viele Einsatzkräfte der Polizeidirektion Neumünster und der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung sowie für die Bereitschaftspolizei Eutin beteiligt.

Die beteiligten Behörden überprüften auch die Einhaltung von gewerblichen und zollrechtlichen Bestimmungen. Dabei wurden Mängel in den Flucht- und Rettungswegen, teilweise an den Feuerlöschern, dem Erste-Hilfe-Kasten und im Bereich des Jugendschutzes festgestellt. Darüber hinaus wurden leichte Abweichungen von der vorhandenen Baugenehmigung festgestellt, die zur weiteren Prüfung an die Bauaufsicht weitergeleitet werden. Abschließend wurde im Außenbereich eine nicht genehmigte Videoüberwachung im öffentlichen Raum festgestellt. Diese wird zuständigkeitshalber an das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen

Mira Grunicke - Pressesprecherin PD Neumünster Stephan Beitz - Pressesprecher der Stadt Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

31.08.2026 – 12:22

FW-PI: Abschlussmeldung: Schenefeld: Historisches Reetdachhaus brennt nieder. 10 Personen leicht verletzt. Feuerwehr über 10 Stunden im Einsatz.

Pinneberg (ost)

Termin: Montag, 31. August, 2.39 Uhr +++ Ort des Einsatzes: Schenefeld, Nedderstraße +++ Einsatz: FEU 2 R10 (Feuer, zwei Löschzüge, bis 10 Verletzte an der Einsatzstelle)

In Schenefeld mussten in der Nacht zum Montag (31. August) über 60 Einsatzkräfte von zwei Feuerwehren ein Großfeuer an einem historischen Reetdachhaus bekämpfen. Das Gebäude wurde dabei komplett zerstört. Die Feuerwehr rettete 7 Personen aus dem Gebäude. Insgesamt wurden 10 Personen leicht verletzt. Neben zwei Drehleitern wurde auch ein Bagger eingesetzt.

Weitere Informationen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/6342341

Um 2.39 Uhr wurde der Leitstelle ein Feuer am Dach eines Reetdachhauses in Schenefeld gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehr Schenefeld mit dem Einsatzstichwort FEU G (Feuer, größer Standard). Eine Person hatte sich bereits selbst gerettet. Ein Feuerwehrmann, der in der Nähe wohnte, eilte zur Rettung weiterer Personen zum Gebäude. Nicht alle Bewohner hatten zu Beginn den Brand bemerkt und mussten geweckt werden. Dank des mutigen Eingreifens des Kameraden konnten alle 8 Personen noch vor dem Eintreffen der restlichen Einsatzkräfte gerettet werden.

Aufgrund von Atemwegsreizungen wurden weitere Rettungskräfte mit dem Einsatzstichwort FEU G Y (Feuer, größer Standard, Menschenleben in Gefahr) hinzugezogen. Auch der Feuerwehrmann, der die Bewohner gerettet hatte, wurde medizinisch untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle bleiben. Im weiteren Verlauf des Einsatzes klagte ein weiteres Einsatzmitglied über Kreislaufprobleme. Auch sie konnte vor Ort bleiben.

Das Feuer breitete sich am L-förmigen Gebäude schnell aus und erfasste bald das gesamte Reetdach. Die Feuerwehr Schenefeld bekämpfte das Feuer von allen Seiten. Um genügend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräteträger bereitzustellen, wurde um 3.05 Uhr die Feuerwehr Halstenbek alarmiert. Dafür wurde das Einsatzstichwort auf FEU 2 R10 (Feuer, zwei Löschzüge, 6-10 Verletzte an der Einsatzstelle) angepasst.

Gemeinsam bekämpften die Feuerwehren den Brand mit zwei Drehleitern und bis zu 5 C-Strahlrohren von allen Seiten. Ein Übergreifen auf nahegelegene Wohngebäude konnte verhindert werden. Das Reetdachhaus konnte jedoch nicht gerettet werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine MOWAS-Warnung (Modulares Warnsystem) für den Bereich Schenefeld ausgelöst.

Um die Nachlöscharbeiten zu unterstützen, wurde ein Greifarmbagger angefordert. Dieser begann am Morgen damit, das Dach zu entfernen und Teile des Mauerwerks abzutragen. Das DRK Rellingen versorgte die Einsatzkräfte und Betroffenen mit Getränken und Essen. Um 4.47 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hin. Erst um 11.53 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden, danach dauerten die Aufräumarbeiten der Feuerwehr noch eine Weile an.

Das Haus ist aufgrund des Feuers nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt wurden 10 Personen vom Rettungsdienst betreut. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bereits während der Löscharbeiten aufgenommen. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gingen in der Nacht zahlreiche Notrufe aus den umliegenden Gemeinden ein. Daher wurde die MOWAS-Warnung (Modulares Warnsystem) mehrmals erweitert.

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Schenefeld 35 mit 9 Fahrzeugen, Feuerwehr Halstenbek 29 mit 8 Fahrzeugen, KFV Pinneberg 4 mit 4 Fahrzeugen, DRK OV Rellingen, Rettungsdienst, Polizei

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Thorsten Hintz
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
https://www.kfv-pinneberg.de/

31.08.2026 – 12:13

POL-HL: OH-Oldenburg/ Holstein1,3 und 2 Promille: Zwei Fälle des Verdachts der Trunkenheit bei Oldenburg/ Holstein

Lübeck (ost)

Letztes Wochenende fielen eine Frau und ein Mann in der Gegend von Oldenburg/Holstein im Straßenverkehr aufgrund ihrer alkoholisierten Fahrt auf. Sie fuhren in Schlangenlinien, rochen stark nach Alkohol, sprachen lallend und hatten Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten. Die alarmierten Polizeibeamten konnten sie stoppen, nachdem Zeugen sie gemeldet hatten. Es gab keine Verletzten. Aufgrund von vorläufigen Atemalkoholmesswerten von knapp 1,3 und 2 Promille wurden gegen beide Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Am Samstagabend (29.08.2026) wurden die Polizeibeamten aus Oldenburg zuerst in die Göhler Straße gerufen, weil ein Mann betrunken sein Auto fuhr. Kurz darauf konnten sie den genannten Renault auf der Landesstraße 59 hinter dem Ortsausgang Gaarz finden und anhalten.

Der 34-jährige Fahrer (Staatsangehörigkeit: Deutsch) aus Ostholstein hatte bereits beim Aussteigen Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten. Er roch stark nach Alkohol und lallte beim Sprechen. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2 Promille. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Seine Fahrerlaubnis wurde vorübergehend entzogen und sein Führerschein wurde von den Polizisten sichergestellt. Laut Zeugenaussagen soll er während der Fahrt unter Alkoholeinfluss in der Mitte der Fahrbahn gefahren und auch auf den Grünstreifen geraten sein.

Auch die Polizei konnte am Sonntag (30.08.2026) gegen 01:15 Uhr einen Nissan auf der BAB1 in Richtung Norden entdecken, nachdem Zeugen die 36-jährige Fahrerin zuvor in Grömitz gemeldet hatten. Sie fuhr in Schlangenlinien über die BAB1. Die Polizeibeamten aus Neustadt/Holstein konnten die betrunkene Frau an der Autobahnabfahrt Oldenburg Süd von der BAB1 herunterführen.

Bei der anschließenden Kontrolle roch es stark nach Alkohol im Fahrzeug. Der Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von knapp 1,3 Promille. Gegen die Ostholsteinerin (Staatsangehörigkeit: Deutsch) wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt, und auch sie darf vorerst keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 11:49

BPOL-FL: Bundespolizei stellt 18 hochwertige Fahrräder sicher

Kupfermühle (ost)

Am Samstagabend haben Bundespolizisten bei einer Überprüfung 18 Fahrräder beschlagnahmt. Es konnten keine Eigentumsnachweise vorgelegt werden.

Am Samstagabend um 19.00 Uhr haben Bundespolizisten ein Fahrzeug aus Dänemark am Grenzübergang Kupfermühle kontrolliert.

Im Sprinter befanden sich mehrere Männer, die ihre Identität ordnungsgemäß nachweisen konnten. Die Beamten haben den 21-jährigen Fahrer aus Moldawien aufgefordert, den Anhänger zu öffnen.

Im Anhänger befanden sich eine große Anzahl zerlegter Fahrräder (siehe Bild), die in Bettlaken und Einwegtüten verpackt waren.

Als der Fahrer nach Kaufbelegen gefragt wurde, konnte er keine vorzeigen. Da es sich um hochwertige Fahrräder der Marken Cube, Specialized oder Giant handelte, haben die Bundespolizisten präventiv die 18 Fahrräder sichergestellt.

Die Rahmennummern werden jetzt bei der dänischen Polizei überprüft.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

31.08.2026 – 11:01

POL-HL: HL-InnenstadtE-Scooter-Fahrerin lebensgefährlich verletzt

Lübeck (ost)

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag (30.08.2026) verunglückte eine 29-jährige Frau in der Nähe der Lübecker Innenstadt mit einem E-Scooter und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es in der abschüssigen Holstenstraße zu dem Unfall, als sie ohne äußere Einwirkung gegen eine Baustellenbake fuhr und stürzte. Rettungskräfte brachten die Frau zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die Frau gegen 04:45 Uhr die Holstenstraße hinunter in Richtung Holstentor. Nach dem Zusammenstoß mit einer Baustellenbake stürzte sie zu Boden. Bei Ankunft der Polizei und des Rettungsdienstes kümmerten sich mehrere Personen um die schwer verletzte Frau.

Die Beamten des 1. Polizeireviers übernahmen die Unfallaufnahme. Es besteht der Verdacht, dass der private E-Scooter der Frau nicht versichert und nicht zugelassen ist. Zur weiteren Untersuchung wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
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31.08.2026 – 08:52

POL-NMS: 20260831-1-PDNMS-Tödlicher Verkehrsunfall in Neumünster

Neumünster (ost)

Am 29. August 2026 ereignete sich in Neumünster ein Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer ums Leben kam.

Letzten Samstag gegen 16:30 Uhr fuhr ein 68-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf dem rechten Radweg des Hansarings in Richtung Wasbeker Straße. Nach der Bahnunterführung plante der Mann an der roten Ampel anzuhalten, um dann die Ehndorfer Straße zu überqueren. Beim Anhalten geriet der Mann aus unbekannten Gründen ins Wanken und stürzte auf die Straße. Dort wurde er von einem Fahrzeug erfasst.

Der schwer verletzte Radfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb.

Der Verkehrsunfalldienst führt nun die Ermittlungen zum Unfallhergang durch.

Constanze Becker

Pressesprecherin PD Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

31.08.2026 – 08:32

POL-RZ: Fahrzeuginsassin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Ratzeburg (ost)

31.08.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 28.08.2026 - Dassendorf

Am Freitagabend gab es in Dassendorf einen Verkehrsunfall. Bei diesem Unfall wurden die drei Insassen des am Unfall beteiligten Audis zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Ein 19-jähriger Fahrer aus Reinbek soll gegen 21.30 Uhr mit seinem Audi A6 den Mühlenweg in Dassendorf in Richtung Aumühle befahren haben. Aus noch ungeklärten Gründen soll das Auto nach dem Verlassen einer leichten Linkskurve nach links von der Straße abgekommen und gegen einen Erdwall geprallt sein. Danach soll das Auto sich gedreht und mit dem Heck gegen einen Baum geprallt sein. Von dort soll das Fahrzeug abgeprallt sein, über die gesamte Straße geschleudert und schließlich an der Einmündung zum Gartenweg zum Stehen gekommen sein.

Der serbische Fahrer und seine 17-jährige Beifahrerin aus Glinde wurden leicht verletzt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Eine 17-jährige Mitfahrerin aus Reinbek erlitt hingegen lebensbedrohliche Verletzungen und wurde nach einer notärztlichen Versorgung vor Ort sofort ins Krankenhaus gebracht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um die genaue Unfallursache zu klären.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

31.08.2026 – 04:56

FW-PI: Schenefeld: Historisches Reetdachhaus brennt nieder. 10 Personen verletzt. Löscharbeiten dauern an.

Pinneberg (ost)

Datum: Montag, 31. August, 2.39 Uhr +++ Einsatzort: Schenefeld, Nedderstraße +++ Einsatz: FEU 2 R10 (Brand, zwei Löschzüge, bis 10 Verletzte an der Einsatzstelle)

In Schenefeld mussten in der Nacht zum Montag (31. August) über 60 Einsatzkräfte von zwei Feuerwehren ein Großfeuer an einem historischen Reetdachhaus bekämpfen. Während des Einsatzes wurden 7 Personen aus dem Gebäude gerettet und insgesamt 10 Personen verletzt. Neben zwei Drehleitern wurde auch ein Bagger eingesetzt.

Um 2.39 Uhr wurde der Leitstelle ein Brand am Dach eines Reetdachhauses in Schenefeld gemeldet. Daraufhin wurde mit FEU G (Brand, größer Standard) Alarm für die Feuerwehr Schenefeld ausgelöst. Eine Person hatte sich bereits selbst gerettet. Ein Feuerwehrmann, der in der Nähe wohnt, eilte zum Gebäude, um weitere Personen zu retten. Nicht alle Anwohner hatten das Feuer bemerkt, daher mussten sie geweckt werden. Dank des mutigen Eingreifens konnten alle 8 Personen vor dem Eintreffen der restlichen Einsatzkräfte gerettet werden.

Aufgrund von Atemwegsreizungen wurden weitere Rettungskräfte mit dem Alarm FEU G Y (Brand, größer Standard, Menschenleben in Gefahr) hinzugezogen. Auch der Feuerwehrmann, der die Anwohner gerettet hatte, wurde medizinisch untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle bleiben.

Das Feuer breitete sich schnell an dem L-förmigen Gebäude aus und erfasste bald das gesamte Reetdach. Die Feuerwehr Schenefeld bereitete einen Löschangriff von allen Seiten vor. Um genügend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, wurde um 3.05 Uhr die Feuerwehr Halstenbek alarmiert. Die Leitstelle änderte den Alarm auf FEU 2 R10 (Brand, zwei Löschzüge, 6-10 Verletzte an der Einsatzstelle).

Gemeinsam kämpften die Feuerwehren mit zwei Drehleitern und bis zu 5 C-Strahlrohren von allen Seiten gegen das Feuer. Ein Übergreifen auf nahe gelegene Wohngebäude konnte verhindert werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine MOWAS-Warnung (Modulares Warnsystem) für den Bereich Schenefeld ausgelöst.

Um die Nachlöscharbeiten zu unterstützen, wurde ein Greifarmbagger angefordert. Dieser wird in Kürze das Dach abtragen. Gleichzeitig wurde das DRK Rellingen alarmiert, um die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen zu versorgen. Um 4.47 Uhr konnte die Einsatzleitung "Feuer unter Kontrolle" melden. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Wir werden weiterhin berichten.

Bislang haben sich 10 Personen dem Rettungsdienst gestellt. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt und niemand musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bereits während der Löscharbeiten aufgenommen. Zur Ursache und Höhe des Schadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gingen in der Nacht zahlreiche Notrufe aus den umliegenden Gemeinden ein. Daher wurde die MOWAS-Warnung (Modulares Warnsystem) mehrmals erweitert.

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
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