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Hilden: Feuerwehr Großeinsatz bei Dachstuhlbrand

Die Feuerwehr Langenfeld wurde zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Es wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um das Feuer zu bekämpfen und umliegende Objekte zu schützen.

Foto: Unsplash

Langenfeld (ost)

Gegen 15 Uhr 30 wurde die Feuerwehr Langenfeld am 27. April 2026 über die Kreisleitstelle zu einem Balkonbrand in die Krüdersheide alarmiert. Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache, der Löschzug Nord sowie der Führungsdienst entsandt.

Vor Ort eingetroffen stellte der Führungsdienst fest, dass sich ein Dachstuhl in Vollbrand befand. Daraufhin wurden durch die Erhöhung der Alarmstufe weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmiert. Im Rahmen der Erkundung konnte sehr schnell festgestellt werden, dass sich die Bewohner des Hauses nicht im Brandobjekt aufhielten. Somit konnte sich der Einsatz auf die Brandbekämpfung und den Schutz umliegender Objekte beschränken.

Entsprechend wurden zeitnah auch ein umfassender Löschangriff durchgeführt und eine Riegelstellung zum Schutz des angrenzenden Waldes aufgebaut.

Als ein Problem stellte sich anfangs die Wasserversorgung heraus, da die Wasserlieferung des Hydranten sich als nicht ganz ausreichend erwies. Dieses konnte allerdings schnell gelöst werden indem eine Wasserversorgung aus einem Teich an der Schwanenmühle aufgebaut wurde. Zusätzlich wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge aus Monheim, Hilden, Erkrath und Solingen angefordert um die Einsatzstelle mit Wasser zu versorgen. Dabei pendeln die Tanklöschfahrzeuge – die über große Wassertanks verfügen – im sogenannten Pendelverkehr zwischen der Einsatzstelle und einer “Füllmöglichkeit” hin und her. Sie werden an der “Füllmöglichkeit gefüllt und fahren dann zur Einsatzstelle. Dort geben sie das Wasser ab und fahren dann leer wieder zur “Füllmöglichkeit” zurück um erneut betankt zu werden.

Aufgrund der langen Einsatzdauer wurden zusätzlich noch Kräfte von DRK und Malteser alarmiert um die eingesetzten Kräfte mit Getränken und Essen zu versorgen.

Ebenfalls wurden Kräfte des THWs angefordert um zu prüfen ob das Haus einsturzgefährdet ist. Dies konnten die Spezialisten des THWs glücklicherweise nicht bestätigen.

Im Nachgang fanden dann noch kleiner Nachlöscharbeiten statt, so dass der Einsatz gegen 21 Uhr beendet werden konnte.

Über Schadenshöhe und Schadensursache kann die Feuerwehr Langenfeld keine Angaben machen

Quelle: Presseportal

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