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Hohenaspe: Betrüger erbeutet sechsstelligen Geldbetrag

Ein älterer Herr wurde Opfer eines Betrugs mit hohem Vermögensschaden. Ein falscher Amtsgerichtsmitarbeiter erbeutete 108.000 EUR durch Schockanrufe.

Foto: unsplash

Hohenaspe (ost)

Am Mittwoch, dem 13.05.2026, ereignete sich in Hohenaspe ein Fall von Betrug mit erheblichem finanziellen Schaden. Ein falscher Mitarbeiter des Amtsgerichts erbeutete dabei einen sechsstelligen Betrag.

Um 16:20 Uhr erhielt ein älterer Mann einen Anruf von einer Person, die vorgab, ein Mitarbeiter des Amtsgerichts zu sein. Der Anrufer behauptete, dass die Tochter des Opfers verhaftet worden sei und in der Ukraine ins Gefängnis müsse, wenn nicht eine Kaution von 145.000 EUR gezahlt werde.

Nach dem Telefonat fanden zwei Geldübergaben an verschiedenen Orten statt. Derselbe Täter erhielt dabei einmal 68.000 EUR und einmal 40.000 EUR in bar. Nach beiden Geldübergaben flüchtete der Täter zu Fuß. Insgesamt entstand ein finanzieller Schaden von 108.000 EUR.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet und gibt folgende Tipps zur Prävention von Schockanrufen heraus:

Quelle: Presseportal

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