Ein 24-jähriger Deutscher wurde in Hohenlockstedt mit 1,72 Promille auf dem E-Scooter erwischt. Trotz Widerstand und Beleidigung wurde eine Blutprobe entnommen.
Hohenlockstedt: Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer leistet Widerstand

Hohenlockstedt (ost)
In der Nacht zum Sonntag überprüften Polizeibeamte in Hohenlockstedt einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer. Ein Atemalkoholtest bei dem 24-Jährigen ergab 1,72 Promille. Anschließend versuchte der Mann, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen und leistete Widerstand.
Um 02:50 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte den 24-jährigen Deutschen aus dem Kreis Steinburg in der Kieler Straße, nachdem er dort mit einem E-Scooter unterwegs gewesen war. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,72 Promille. Daraufhin ordneten die Polizeibeamten die Entnahme einer Blutprobe an.
Der 24-Jährige weigerte sich, den Einsatzkräften zur Dienststelle zu folgen, wurde zunehmend aggressiv und versuchte zu fliehen. Die Beamten stoppten den Mann, legten ihm Handschellen an und während der Maßnahmen beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Niemand wurde verletzt.
Ein Arzt entnahm auf der Polizeidienststelle dem 24-Jährigen eine Blutprobe zur Beweissicherung.
Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.
Für E-Scooter gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für andere Kraftfahrzeuge. Ab 0,5 Promille liegt grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit vor. Ab 1,1 Promille gilt die fahrende Person als absolut fahruntüchtig und macht sich strafbar. Bereits ab 0,3 Promille kann bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen eine Straftat vorliegen. Für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren gilt die 0,0-Promille-Grenze.
Anna Albrink
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, davon waren 7470 männlich, 1175 weiblich und 1664 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 10838, wovon 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen reduzierte sich auf 8326, davon waren 7225 männlich, 1101 weiblich und 1795 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








