Die Polizei konnte zwei Männer festnehmen, die für mindestens vier Einbrüche in Einfamilienhäusern verantwortlich waren. Zeugen gaben wichtige Hinweise und stellten Videoaufzeichnungen zur Verfügung.
Hohenwestedt: Polizei Erfolg bei Einbrüchen im Großraum Rendsburg

Rendsburg (ost)
Nach umfangreichen Ermittlungen konnten am 16.01.2025 gegen 17.30 Uhr in Hohenwestedt zwei Männer im Alter von 40 und 55 Jahren festgenommen werden, die für mindestens vier Einbrüche in Einfamilienhäusern zwischen dem 31.12.2024 und dem 16.01.2025 verantwortlich waren.
Durch Pressemitteilungen der Polizeidirektion Neumünster meldeten sich verschiedene Zeugen aus den Gebieten Borgstedt, Hohenwestedt und Remmels bei der Polizei und lieferten wichtige Hinweise durch die Bereitstellung von Videoaufnahmen und Beobachtungen. Es wurden Hinweise auf ein Fahrzeug der Täter von den Zeugen gegeben, aber auch Videoaufnahmen von unbekannten Männern auf Grundstücken zur Verfügung gestellt.
Am 16.01.2025 meldete sich dann eine weitere Zeugin aus dem Bereich Hohenwestedt und gab den entscheidenden Hinweis auf ein verdächtiges Fahrzeug. Dieses Fahrzeug wurde schließlich von Beamten des Polizeireviers Mittelholstein in Hohenwestedt gesichtet. Nach kurzer Fahndung konnte eine zivile Streife des Polizeireviers Rendsburg das Fahrzeug schließlich in einer angrenzenden Straße parkend finden. In unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug trafen die Kollegen in Zivil dann auch auf zwei Personen, die der Beschreibung der mutmaßlichen Täter sehr ähnlich waren.
Die Beamten überprüften dann die beiden Verdächtigen, bei denen sowohl Einbruchswerkzeug als auch später bei der Durchsuchung des Autos der Männer sichergestellt wurden.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen werden den beiden Tatverdächtigen im Alter von 40 und 55 Jahren mindestens vier Einbrüche in Einfamilienhäusern in den Gebieten Borgstedt, Hohenwestedt und Remmels vorgeworfen, und es wird derzeit ein Zusammenhang mit weiteren Fällen geprüft.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach ihrer Festnahme am 17.01.2025 vor dem Amtsgericht Kiel vom zuständigen Richter angehört, anschließend wurde Haftbefehl gegen beide Männer erlassen und sie wurden in die JVA Neumünster überstellt.
Mit freundlichen Grüßen
Sönke Petersen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Mordfälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Schleswig-Holstein auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








