Die Polizei sucht nach Zeugen für einen Unfall in Hohenweststedt mit einem geschätzten Schaden von 20.000 Euro. Ein schwarzer PKW missachtete die Vorfahrt, verursachte einen Zusammenstoß und flüchtete vom Unfallort.
Hohenwestedt: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht

Hohenweststedt (ost)
Am 15.08.26 ereignete sich in Hohenwestedt ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der mutmaßliche Unfallverursacher fuhr mit seinem Fahrzeug vom Unfallort weg. Zurück blieben zwei stark beschädigte Autos mit einem geschätzten Gesamtschaden von 20.000 Euro. Die Polizei in Hohenwestedt sucht nun nach Zeugen, die Informationen über den unbekannten Beteiligten geben können.
Nach ersten Befragungen vor Ort soll ein dunkler PKW, zu dem bisher keine genaueren Angaben vorliegen, am vergangenen Samstag gegen 16:23 Uhr von der Bundesstraße 77 auf die Bundesstraße 430 in Richtung Neumünster abgebogen sein.
Der Fahrer des dunklen PKW dürfte dabei die Vorfahrt eines aus Schenefeld kommenden 21-jährigen BMW-Fahrers missachtet haben. Der BMW-Fahrer versuchte daraufhin, einen Zusammenstoß durch ein Ausweichmanöver zu vermeiden, kollidierte jedoch mit dem entgegenkommenden Ford eines 69-jährigen Fahrers. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, es gab keine Verletzten.
Auch wenn der dunkle PKW selbst offenbar nicht beschädigt wurde, hätte der Fahrer aufgrund seiner offensichtlichen Beteiligung am Unfall nicht vom Unfallort weggehen dürfen. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der Fahrerflucht ermittelt.
Zeugen, die Informationen über den bisher unbekannten dunklen PKW haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04871/779280 beim Polizeirevier Mittelholstein zu melden.
Mira Grunicke – Pressesprecherin PD Neumünster
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








