Ein Ehepaar wurde von maskierten Männern bedroht und zur Herausgabe von Mobiltelefonen und Geldbörsen gezwungen. Die Täter flüchteten zu Fuß, Polizei sucht Zeugen.
Husum: Raub im Schlosspark am Montagabend

Husum (ost)
Am Montagabend (17.08.26), gegen 21.40 Uhr, saß ein Paar auf einer Bank im Schlosspark in Husum, die zum Schloss zeigte. Plötzlich näherten sich zwei maskierte Männer von hinten und forderten unter Vorhalt eines Messers und Pfeffersprays die Herausgabe von Handys und Geldbörsen. Die Opfer gaben zwei Motorola-Handys und zwei Geldbörsen heraus. Eine der Geldbörsen nahmen die Täter mit, aus der anderen entnahmen sie das Bargeld und warfen sie weg. Danach flüchteten sie zu Fuß in Richtung Neustadt. Die Opfer gingen zunächst zurück in ihre Ferienwohnung und informierten von dort aus die Polizei telefonisch. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.
Beschreibung der Täter:
Der erste Täter hielt ein Pfefferspray in der Hand. Er war ungefähr 17-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß und dunkel gekleidet. Er trug eine Mütze und hatte sein Gesicht verdeckt. Der Mann sprach deutsch mit Akzent.
Der zweite Täter hielt ein Messer in der Hand. Er war ebenfalls ungefähr 17-30 Jahre alt, ca. 185 cm groß und sehr schlank. Er trug dunkle Kleidung und hatte sein Gesicht vermummt. Seine schwarzen, schulterlangen Haare hatten einen auffällig hohen Haaransatz. Auch dieser Mann sprach deutsch mit Akzent. Beide Täter unterhielten sich auf Deutsch miteinander.
Die Kriminalpolizei in Husum hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04841-8300 oder per E-Mail husum.kpst@polizei.landsh.de zu melden. Vielen Dank!
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








