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Illegal Straßenrennen: Führerschein beschlagnahmt

Beamte beschlagnahmten gestern Abend den Führerschein eines 39-jährigen Hamburger Verdächtigen nach einem verbotenen Fahrzeugrennen auf der A1.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung von der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

13. August 2024 | Kreis Stormarn – 12.08.2024 – Bad Oldesloe

Polizeibeamte des Autobahnreviers Bad Oldesloe haben gestern Abend (12.08.2024) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Führerschein eingezogen, weil ein 39-jähriger Hamburger verdächtigt wird, an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben.

Um 19.40 Uhr fiel auf der A 1 bei der Ausfahrt Reinfeld in Richtung Hamburg ein schwarzer Porsche Panamera auf. Er fuhr auf dem Seitenstreifen der dreispurigen Autobahn und wechselte dann auf den linken Fahrstreifen, um mehrere Fahrzeuge rechts zu überholen.

Kurz darauf meldete ein Zeuge, dass ein hellblauer BMW mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Hamburg fuhr. Aufgrund des starken Verkehrs musste er seine Geschwindigkeit reduzieren, als er auf ein vorausfahrendes Auto aufschloss. Der schwarze Porsche dahinter wechselte daraufhin nach Reduzierung seiner Geschwindigkeit vom linken auf den mittleren und dann auf den rechten Fahrstreifen und überholte erneut rechts.

Nur dank des umsichtigen Verhaltens eines Fahrers auf dem mittleren Fahrstreifen konnte ein Zusammenstoß mit dem spurwechselnden Porsche verhindert werden.

Die Beamten des Autobahnreviers Bad Oldesloe wurden informiert und konnten den beschriebenen Porsche Panamera aus Hamburg stoppen und den 39-jährigen Fahrer kontrollieren.

Nach Anhörung bei dem Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde entschieden, den Führerschein des Hamburgers einzuziehen.

Das Autobahnrevier Bad Oldesloe hat ein Ermittlungsverfahren wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen im Straßenverkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise zum Fahrer des hellblauen BMW geben können, sich zu melden. Auch andere Fahrer, die geschädigt wurden, sollen sich bitte bei der Polizei melden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04531/17060 entgegen.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweise: Bei Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 382 Fällen gemeldet, was 0,46% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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