Kriminalpolizei ermittelt nach körperlicher Auseinandersetzung unter Jugendlichen in der Lübecker Innenstadt. Zeugen werden gesucht.
Innenstadt-Auseinandersetzungen in Lübeck

Lübeck (ost)
Am Samstagabend (29.08.2026) gab es in der Lübecker Innenstadt eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Ein 14-Jähriger wurde angeblich von mindestens zwei bisher unbekannten Jugendlichen angegriffen. Die Kriminalpolizei Lübeck hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Informationen fand der Vorfall gegen 18:00 Uhr in der Nähe der Mühlenstraße oder des Pergamentmacherwegs in der dortigen Moschee statt. Ein 14-Jähriger soll von mindestens zwei bisher unbekannten Jugendlichen angegriffen worden sein. Der Jugendliche wurde daraufhin leicht verletzt.
Als die Polizei informiert wurde und am Tatort eintraf, entfernte sich eine große Gruppe Jugendlicher in Richtung Aegidienstraße. Es wird vermutet, dass sich auch die bisher unbekannten Verdächtigen darunter befanden.
Die Polizei bittet daher insbesondere Personen, die sich am Samstag gegen 18:00 Uhr in der Nähe der Mühlenstraße, des Pergamentmacherwegs oder der Aegidienstraße aufgehalten haben, um Hinweise.
Von besonderem Interesse sind Beobachtungen zu einer großen Gruppe Jugendlicher, die sich zu dieser Zeit in Richtung Aegidienstraße bewegte. Auch Personen, die Informationen zur Gruppenzusammensetzung, einzelnen Jugendlichen oder dem weiteren Weg der Gruppe haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Weil ein politisch motivierter Hintergrund der Auseinandersetzung nicht ausgeschlossen werden kann, hat das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Lübeck die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweise werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 0451-131 0 oder per E-Mail an K5.Luebeck.BKI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, davon waren 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








