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Itzehoe: Alkoholisierter PKW-Fahrer verursachte Unfall und flüchtet

Am Samstagabend überfuhr ein betrunkener PKW-Fahrer eine Verkehrsinsel und flüchtete. Die Polizei fand ihn mit einem Alkoholwert von 2,33 Promille.

Foto: Depositphotos

Tensbüttel-Röst (ost)

Am Abend des Samstags verursachte ein stark alkoholisierter Autofahrer einen Verkehrsunfall in der Nähe von Tensbüttel-Röst. Er überfuhr zunächst eine Verkehrsinsel an der Ausfahrt Albersdorf, beschädigte dabei ein Straßenschild und flüchtete sofort danach mit seinem Auto vom Unfallort.

Eine aufmerksame Zeugin informierte zunächst über den Polizeinotruf 110, dass sie eine Beschädigung an einem Verkehrsschild an der Ausfahrt zur BAB 23 festgestellt hatte.

Um 20:28 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte der Polizei am Unfallort ein und stellten fest, dass der Fahrer selbst eine Spur zum verunfallten Fahrzeug gelegt hatte.

Das ausgelaufene Motoröl wies den Kollegen den direkten Weg zum Unfallverursacher, einem 43-jährigen Schafstedter.

Der Geflüchtete hatte es mit seinem stark beschädigten Fahrzeug nur bis zur A 23 geschafft und konnte dort aufgrund der Schäden am Fahrzeug seine Fahrt nicht fortsetzen.

Die Beamten des Polizeireviers Itzehoe und des Autobahnpolizeireviers Elmshorn fanden den Fahrer noch im Auto sitzend vor. Die durchgeführte Atemalkoholmessung ergab beim Genannten einen Wert von 2,33 Promille. Zur angeordneten Blutprobenentnahme brachten die Beamten den Unfallverursacher zum Polizeirevier Heide, wo ein Arzt die Blutprobe entnahm.

Die Fahrerlaubnis des Fahrers wurde von den Polizeibeamten beschlagnahmt. Der Unfallverursacher muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Björn Loop

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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