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Itzehoe: Bekämpfung des illegalen Glücksspiels

Das Ordnungsamt Elmshorn führte mit Unterstützung von Landespolizei und Hauptzollamt eine Kontrolle in Gaststätten durch. Dabei wurden illegale Spielautomaten und weitere Verstöße festgestellt.

Foto: unsplash

Elmshorn (ost)

Elmshorn – Eine gemeinsame Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein, des Hauptzollamtes Itzehoe, der Polizeidirektion Bad Segeberg und des Ordnungsamtes Elmshorn

Am späten Samstagabend (16.11.2024) führte das Ordnungsamt Elmshorn mit Unterstützung der Landespolizei und des Hauptzollamtes Itzehoe eine umfangreiche Überprüfung in mehreren Gaststätten im Stadtgebiet Elmshorn durch. An der Aktion beteiligten sich 7 Mitarbeiter der Stadt Elmshorn, 22 Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Itzehoe und etwa 90 Einsatzkräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein.

Während der Kontrolle, die von 22:00 Uhr bis 00:30 Uhr stattfand, wurden in mehreren Einrichtungen nicht nur Hinweise auf verschiedene Ordnungswidrigkeiten gefunden, sondern auch auf strafbare Handlungen im Zusammenhang mit unerlaubtem Glücksspiel durch vermutlich illegale Spielautomaten.

Die Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK) bei der Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig leitete daraufhin entsprechende Ermittlungsverfahren ein und ordnete Durchsuchungsmaßnahmen an, die sofort von den Einsatzkräften der 2. Einsatzhundertschaft aus Eutin, der Kriminalpolizei Elmshorn und des Polizeireviers Elmshorns durchgeführt wurden.

Diese Maßnahmen führten vorläufig zur Sicherstellung von etwa 20 Automaten und anderen Beweismitteln in insgesamt 8 Einrichtungen. Während der Durchsuchungen wurden weitere Spielautomaten entdeckt, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprachen und zu Ordnungswidrigkeitenverfahren führen werden. Neben gewerblichen Verstößen, wie Verstößen gegen Brandschutzvorschriften, unzureichend gekennzeichneten Notausgängen und nicht genehmigtem Alkoholausschank, wurden auch in einer Einrichtung geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden.

Bei Durchsuchungen einer Wohnung, die angrenzend zu einer überprüften Gaststätte lag, sowie in anderen Gaststätten selbst wurde Bargeld in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags sichergestellt.

Die Zollbeamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Einheit zur Überprüfung des Tabaksteuergesetzes führten in den Lokalitäten zusätzlich verschiedene Befragungen der angetroffenen Mitarbeiter durch. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Bei weiteren Fragen zu diesem Einsatz wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Bad Segeberg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 im Jahr 2022 auf 9644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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