Betrüger ergaunerten Bargeld, Schmuck und Konto-Geld von Seniorin. Polizei warnt vor Herausgabe von sensiblen Daten und Wertgegenständen an Unbekannte.
Itzehoe: Betrüger erbeuten tausende Euro

Itzehoe (ost)
Am Montag wurde eine Frau aus Itzehoe von Betrügern um mehrere tausend Euro betrogen. Sie gewannen das Vertrauen der Seniorin und stahlen Bargeld, Schmuck und Geld von ihrem Konto.
Knapp vor 12.00 Uhr erhielt die 68-jährige Frau einen Anruf von einem Mann, der sich als Sicherheitsmitarbeiter ihrer Bank ausgab. Er behauptete, dass unberechtigte Abbuchungen auf ihrem Konto festgestellt wurden und er die PIN benötige, um weitere Schäden zu verhindern. Im Glauben an die Richtigkeit der Informationen gab die Frau dem Anrufer ihre Geheimzahl bekannt.
Dann sagte der Mann, dass ein Mitarbeiter ihre EC-Karte überprüfen werde. Außerdem behauptete er, dass es in der Umgebung des Opfers mehrere Einbrüche gegeben habe. Um Wertgegenstände nach einem möglichen Diebstahl eindeutig zu identifizieren, sollten sie erfasst werden.
Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann an der Wohnadresse der Frau aus Itzehoe. Sie übergab ihm ihre EC-Karte, einen goldenen Armreif und Bargeld. Der Unbekannte steckte die Karte in ein Gerät zur vermeintlichen Überprüfung und verließ dann mit dem übergebenen Geld und Schmuck den Ort.
Später stellte der Ehemann der Frau fest, dass zusätzlich zu den gestohlenen Gegenständen eine unberechtigte Abbuchung von ihrem gemeinsamen Konto vorgenommen wurde.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf 7.850 Euro.
In Bezug auf den geschilderten Vorfall weist die Polizei darauf hin, dass Bankmitarbeiter niemals telefonisch nach der PIN fragen oder EC-Karten, Bargeld oder Wertgegenstände an der Haustür abholen. Geben Sie am Telefon keine sensiblen Informationen preis und übergeben Sie Unbekannten niemals Geld, Wertgegenstände oder Zahlungskarten. Beenden Sie bei Zweifeln das Gespräch und nehmen Sie selbst Kontakt mit Ihrer Bank über die Ihnen bekannte Rufnummer auf. Informieren Sie die Polizei umgehend über den Notruf 110, wenn Sie einen Betrugsverdacht haben.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal








