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Itzehoe: Betrüger erbeutet Bargeld und Bankdaten

Ein falscher Bankmitarbeiter täuschte eine Seniorin und erbeutete Geld sowie Bankdaten. Die Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung des Falls.

Foto: unsplash

Itzehoe (ost)

Am vergangenen Montag wurde eine ältere Frau aus Itzehoe um eine vierstellige Geldsumme betrogen. Ein Mann gab vor, ein Bankmitarbeiter zu sein und gewann das Vertrauen der Seniorin.

Am Morgen erhielt das Opfer einen Anruf von einem unbekannten Mann, der behauptete, ein Mitarbeiter der Sparkasse zu sein. Er sagte, dass das Geld, das die Dame zuletzt mit ihrer EC-Karte am Geldautomaten abgehoben hatte, gefälscht sei. Außerdem kündigte er an, dass ein Mitarbeiter kommen würde, um das Falschgeld und die Karte abzuholen.

Um 11.00 Uhr erschien dann ein etwa 25 bis 30 Jahre alter, schlanker Mann von etwa 175 Zentimetern Größe an der Adresse der Frau. Er stellte sich als „Bruno Gomez“ vor, sprach perfekt Deutsch und trug ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Hose.

Die Seniorin übergab dem Unbekannten insgesamt tausend Euro und ihre EC-Karte. Auf Nachfrage gab sie ihm auch die dazugehörige PIN. Der Betrüger versprach, den vermeintlichen Schaden durch das gefälschte Geld zu erstatten. Kurz darauf brachte er die EC-Karte zurück.

Erst am nächsten Tag bemerkte die Rentnerin eine unberechtigte Bargeldabhebung in Höhe von 1.480 Euro über ihr Online-Banking. Laut ihrer Bank wurde der Betrag am Montag um 11.22 Uhr von Unbekannten an einem Geldautomaten in Itzehoe abgehoben. Das Konto und die EC-Karte des Opfers wurden mittlerweile gesperrt.

Die Kriminalpolizei in Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu dem beschriebenen Mann haben, sich unter der Telefonnummer 04821 / 6020 zu melden.

In Bezug auf den beschriebenen Vorfall weist die Polizei darauf hin, dass Bankmitarbeiter niemals Bargeld, Zahlungskarten oder Wertsachen an der Haustür abholen. Ebenso werden sie Kunden niemals nach der PIN einer EC- oder Kreditkarte fragen. Seien Sie bei verdächtigen Anrufen oder Besuchen äußerst vorsichtig, legen Sie auf und informieren Sie im Zweifelsfall Angehörige oder die Polizei.

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

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