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Itzehoe: Drogenfund und Sicherstellungen

Polizeikontrolle führt zu Fund von Betäubungsmitteln und Beleidigungsverfahren in Fußgängerzone. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Itzehoe (ost)

Am Abend des Samstags überprüfte die Polizei in der Innenstadt von Itzehoe zwei Männer im Rahmen einer allgemeinen Personenkontrolle an einem Kontrollort, der gemäß dem Landesverwaltungsgesetz eingerichtet wurde. Bei einem 24-jährigen Mann wurden Beweismittel sichergestellt, die auf Drogenhandel hindeuten. Gegen seinen 23-jährigen Bruder leitete die Polizei außerdem ein Strafverfahren wegen Beleidigung ein.

Um 20:50 Uhr überprüften Polizeibeamte in der Fußgängerzone der Innenstadt von Itzehoe zwei Personen. Die Kontrolle fand im Bereich der Feldschmiede statt. Bei dem 24-jährigen Mann aus Kellinghusen stellten die Beamten verschiedene Beweismittel sicher, darunter Cannabis und Bargeld. Diese Gegenstände begründen den Verdacht des Drogenhandels. Die Polizei beschlagnahmte die Beweismittel und leitete ein Strafverfahren gegen den Iraker ein.

Während der Durchsuchung fanden die Beamten bei einem 36-jährigen deutschen Mann einen Autoschlüssel. Da der Mann angab, kürzlich Betäubungsmittel konsumiert zu haben, stellten die Beamten den Autoschlüssel sicher, um eine Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu verhindern.

Während der Kontrolle tauchte der 23-jährige Bruder des 24-jährigen am Kontrollort auf und mischte sich aggressiv in die polizeilichen Maßnahmen ein. Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis. Beim Verlassen beleidigte der Iraker Polizeibeamte. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Beleidigung ein.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Beteiligten entlassen. Es lag kein Haftgrund vor. Die Ermittlungen dauern an. Das Polizeirevier Itzehoe wird auch weiterhin Kontrollen in der Innenstadt von Itzehoe durchführen.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 9.931 im Jahr 2022 auf 9.644 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 8.645 im Jahr 2022 auf 8.326 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7.470 Männer und 1.175 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 7.225 Männer und 1.101 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 im Jahr 2022 auf 1.795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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