Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Itzehoe: Explosion beschädigt Haustür, LKA sucht Zeugen

Unbekannte Täter brachten Sprengsatz an Haustür an, verursachten 10.000 Euro Sachschaden. Keine Verletzten, Ermittlungen laufen.

Zerstörte Haustür nach Explosion eines Sprengsatzes. Quelle: LKA SH
Foto: Presseportal.de

Kiel (ost)

In der Nacht zum Donnerstag, dem 7. Mai 2026, haben Unbekannte in Itzehoe gegen 2.20 Uhr einen Sprengsatz an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Katenkoppelstraße angebracht und zur Explosion gebracht. Die Tür wurde dabei schwer beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten.

Die Ermittlungen werden vom Sachgebiet für Sprengstoffdelikte des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein geführt. Zeugen, die relevante Informationen zum Tathergang haben oder Beobachtungen in der Nähe des Tatortes gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise können an jede Polizeidienststelle, an Polizeiruf 110 oder per E-Mail an kiel.lka312@polizei.landsh.de weitergeleitet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen darunter waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24