Ein Mann in Itzehoe wurde unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen, da er körperliche Anzeichen zeigte.
Itzehoe: Fahrt unter Drogeneinfluss

Itzehoe (ost)
In der Nacht von heute wurde in Itzehoe ein Mann von einer Streife angehalten, der unter dem Einfluss von Drogen am Steuer saß. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen.
Um 0.50 Uhr führten Beamte in der Adolf-Rohde-Straße eine Verkehrskontrolle bei einem Fahrer eines Daimlers durch. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des Mannes bemerkten die Einsatzkräfte körperliche Anzeichen, die auf den vorherigen Drogenkonsum hinwiesen. Da der Betroffene keinen Drogenvortest vor Ort durchführen konnte, ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an.
Der 51-Jährige durfte seine Fahrt vorerst nicht fortsetzen, er wird nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 10.509 im Jahr 2021 auf 9.931 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 9.190 im Jahr 2021 auf 8.645 im Jahr 2022 gesunken. Unter den Verdächtigen waren 7.938 Männer und 1.252 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 7.470 Männer und 1.175 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 im Jahr 2021 auf 1.664 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








