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Itzehoe: Gefährdung des Straßenverkehrs auf BAB 23 durch riskante Fahrmanöver

Ein 40-jähriger Mann aus Dorsten gefährdete andere Fahrer durch Überholen und Ausbremsen, Polizei sucht Zeugen und Geschädigte.

Foto: Depositphotos

A 23 (ost)

Am Montag (03.08.2026) ereigneten sich mehrere Vorfälle von Verkehrsgefährdung durch einen Fahrer auf der BAB 23 in Richtung Norden. Die Polizei sucht nach Zeugen und weiteren Betroffenen.

Um 08:30 Uhr fuhr ein weißer Seat Leon mit Düsseldorfer Kennzeichen auf der BAB 23 zwischen Itzehoe und Heide und fiel dort mehrmals durch riskante Fahrmanöver auf.

Zunächst überholte er zwischen den Ausfahrten Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord einen PKW und einen LKW mit hoher Geschwindigkeit auf dem rechten Standstreifen. Danach schnitt er einen weiteren PKW auf der Hauptspur bei der Störbrücke und bremste ihn dann aus.

Ein Zeuge beobachtete diese Situation und hupte während seines eigenen Überholmanövers, um auf das gefährliche Verhalten aufmerksam zu machen. Der Fahrer überholte sie dann rechts, schnitt vor ihr ein und bremste sie ebenfalls aus. Nur durch eine Gefahrenbremsung konnte eine Kollision vermieden werden. Dabei musste sie von 160 km/h auf 90 km/h abbremsen. Sie informierte die Polizei.

Die Polizisten entdeckten das Fahrzeug im Bereich der Ausfahrt Heide-Süd, wo der Fahrer erneut rechts überholte und nach dem Wechseln auf die Überholspur die Geschwindigkeit vor dem Überholten reduzierte.

Die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn kontrollierten daraufhin den Fahrer. Es handelte sich um einen 40-jährigen Mann aus Dorsten, Nordrhein-Westfalen (deutsche Staatsangehörigkeit). Die Polizisten nahmen den Führerschein ab und stoppten die Fahrt.

Der Fahrer wird sich wegen gefährlichen Überholens und Nötigung im Straßenverkehr verantworten müssen.

Die Ermittler vermuten, dass der Beschuldigte an diesem Tag bereits ähnliche Taten begangen haben könnte.

Verkehrsteilnehmer, die das Verhalten des weißen Seat Leon mit Düsseldorfer Kennzeichen an diesem Tag ebenfalls beobachtet haben oder möglicherweise selbst betroffen waren, werden gebeten, sich beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn zu melden.

Hinweise werden unter der Rufnummer 04121 / 4092-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 aus, was 3,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen, also 0,89%, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen, was 85,13% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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