Der Durchsuchungseinsatz in Schleswig-Holstein und Hamburg führte zur Sicherstellung von Drogen, Waffen und Bargeld im Wert von über 500.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.
Itzehoe: Großer Erfolg bei Durchsuchungseinsatz

Itzehoe (ost)
Am gestrigen Donnerstag führte das Kommissariat 4 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Itzehoe einen Durchsuchungseinsatz im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen mehrere Beschuldigte wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Geldwäsche und anderen Straftaten durch. Der Einsatz erstreckte sich bis in den Nachmittag.
Bei den Durchsuchungen an 29 Objekten in Schleswig-Holstein und Hamburg wurden Hinweise auf sieben weitere Objekte gefunden, die daraufhin ebenfalls durchsucht wurden.
Insgesamt wurden fünf Haftbefehle vollstreckt. Die Betroffenen waren Männer im Alter von 22 bis 37 Jahren. Der letzte Haftbefehl gegen einen 30-Jährigen wurde heute am Amtsgericht Itzehoe verkündet.
Als Ergebnis der Maßnahmen stellten die Beamten unter anderem vier Kilogramm Cannabis, etwa 200 Gramm Kokain und verschiedene Waffen sicher. Zudem wurden fünf Fahrzeuge, verschiedene Wertgegenstände sowie Buch- und Bargeld im Wert von über 500.000 Euro beschlagnahmt.
Weitere Einzelheiten können derzeit nicht bekannt gegeben werden, da die Ermittlungen bis in die Nacht des gestrigen Tages andauerten und weiterhin andauern.
Merle Neufeld
Kontakt:
Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
Telefon: +49 (0) 4821 602 – 2010
+49 (0) 4821-602 2011
Mobil: +49 (0) 171 290 11 07
0171-3375356
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 haben sich leicht verringert. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








