Gestern Abend wurde ein 37-jähriger Mann in Itzehoe vor einer Lokalität angegriffen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Itzehoe: Kriminalpolizei ermittelt nach mutmaßlichem Raubdelikt

Itzehoe (ost)
Gestern Abend gab es vor einer Lokalität in Itzehoe einen gewaltsamen Angriff auf einen 37-jährigen Mann. Polizeikräfte nahmen einen Verdächtigen in der Nähe vorläufig fest. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt gegen den 36-Jährigen wegen Raubes und sucht Zeugen.
Die Polizeikräfte des Reviers Itzehoe wurden gestern Abend um 22:05 Uhr zu einer gemeldeten Schlägerei in der Holzkampstraße gerufen. Vor Ort trafen sie auf einen 37-jährigen Itzehoer.
Nach ersten Untersuchungen sprach ein Mann den 37-Jährigen vor einer Lokalität an und griff ihn kurz darauf an. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem der Angreifer floh. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung vor Ort. Außerdem stellte er fest, dass seine Kette fehlte.
Bei der Fahndung trafen die Einsatzkräfte in der Nähe einen 36-jährigen Itzehoer an, auf den die Beschreibung passte. Die Polizisten nahmen den deutschen Verdächtigen vorläufig fest. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand, ordneten die Einsatzkräfte eine Blutentnahme durch einen Arzt an.
Nach der Identifizierung des Beschuldigten wurde dieser vorerst wieder freigelassen. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt gegen den 36-Jährigen wegen eines Raubüberfalls und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 04821 6020 zu melden.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 auf 9644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück. Unter den Verdächtigen waren 7470 Männer und 1175 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1664 auf 1795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








