Ein Motorradfahrer gefährdete zwei Polizeibeamte in der Fußgängerzone. Die Polizei konnte den Fahrer später stellen.
Itzehoe: Motorradfahrer gefährdet Einsatzkräfte

Itzehoe (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein Motorradfahrer in der Fußgängerzone von Itzehoe mit hoher Geschwindigkeit auf zwei Polizeibeamte zugefahren. Die Beamten mussten ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der 30-jährige Fahrer flüchtete zunächst, wurde aber später im Zuge der Fahndung gefunden.
Um 00:15 Uhr waren zwei Polizeibeamte im Einsatz in der Feldschmiede. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit. Nach bisherigen Informationen beschleunigte der Fahrer und steuerte sein Motorrad auf die beiden Einsatzkräfte zu. Um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden, mussten die Beamten ausweichen. Beide blieben unverletzt. Danach setzte der Motorradfahrer seine Fahrt fort und entfernte sich vom Ort des Geschehens.
Im Zuge der sofortigen Fahndung wurde das Motorrad von Polizeibeamten gefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer zwischenzeitlich mit dem Motorrad verunglückt. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Der Fahrer hatte sich zu Fuß entfernt.
Die Einsatzkräfte trafen den 30-jährigen ukrainischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz kurz darauf in der Nähe an. Es gab keine Hinweise auf Verletzungen bei dem Mann. Es gab jedoch Anzeichen für Alkohol- und Drogenbeeinflussung. Zur Feststellung des Alkohol- und Drogeneinflusses entnahm ein Arzt auf Anordnung eine Blutprobe.
Der 30-Jährige besaß außerdem keine Fahrerlaubnis. Das von ihm benutzte Motorrad war weder zugelassen noch versichert.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Das Polizeirevier Itzehoe ermittelt nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Anna Albrink
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








