Beamte verhaften Dealer nach Hinweis aus der Bevölkerung, finden Kokain bei ihm. Täter in U-Haft.
Itzehoe: Polizei nimmt Betäubungsmittelhändler fest

Wedel (ost)
Nach einem Tipp von einem Bürger haben Polizeibeamte des Polizeireviers Wedel am vergangenen Dienstag (02.06.2026) in der Feldstraße einen Drogenhändler festgenommen.
Vor einigen Tagen erhielt die Polizei einen Hinweis von einem Bürger über verdächtige Tauschgeschäfte in der Nähe des Rathauses. Während der Fahndung bemerkten die Beamten den beschriebenen Dealer auf einem E-Bike. Bei einer Personenkontrolle fanden sie eine beträchtliche Menge Kokain bei ihm. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Schon am 29.05.2026 meldete eine Zeugin der Polizei die verdächtigen Tauschgeschäfte in der Nähe des Wedeler Rathauses. Die Beamten trafen am folgenden Dienstag während eines Kontrolleinsatzes auf den beschriebenen Drogenhändler.
Bei dem 39-jährigen Albaner fanden die Polizisten typische Verpackungen, die später als Kokain bestätigt wurden. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme hatte der Händler 17 vorportionierte Tütchen zum Verkauf dabei. Die Drogen wurden daraufhin beschlagnahmt.
Der Täter wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde der Beschuldigte am Mittwoch (03.06.2026) dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt. Die Richterin erließ einen Haftbefehl. Der Mann befindet sich derzeit in Haft.
Fälle wie dieser zeigen einmal mehr die Bedeutung von Hinweisen aus der Bevölkerung zur Bekämpfung der öffentlich sichtbaren Kriminalität. Jede Polizeidienststelle nimmt entsprechende Hinweise entgegen.
Im Rahmen des kürzlich eingeführten Konzepts zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung (BAO SuSi) werden wir durch verstärkte polizeiliche Präsenz unter anderem die Erreichbarkeit für die Bevölkerung verbessern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle registriert, von denen 9.644 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 8.326 Verdächtige, darunter 7.225 Männer und 1.101 Frauen. 1.795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








