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Itzehoe: Rauschgift und Schlagring am Bahnhof

Bundespolizisten und Beamte des Hauptzollamtes Itzehoe kontrollierten den Bahnhof Elmshorn. Ein junger Mann wurde mit Marihuana erwischt, ein 17-Jähriger mit Cannabis und ein 32-Jähriger mit einem Schlagring.

Bei Kontrolle sichergestellt: 100 Gr. Cannabis Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Elmshorn (ost)

Gestern Abend patrouillierten Beamte der Bundespolizei und des Hauptzollamtes Itzehoe gemeinsam den Bahnhof Elmshorn und führten Kontrollen im Zug durch.

Um 17.30 Uhr wurde während der Fahrt des Regionalexpresses von Kiel nach Hamburg in Elmshorn ein junger Mann kontrolliert. Auf die Frage nach mitgeführten Waffen übergab der 26-Jährige den Beamten 55 Gramm Marihuana. Das Rauschgift wurde konfisziert. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz wurde eingeleitet.

Nur kurze Zeit später, gegen 20.00 Uhr, wurde ein 17-Jähriger am Bahnhof Elmshorn kontrolliert. Bei der Durchsuchung seiner Bauchtasche wurden 100 Gramm Cannabis gefunden (siehe Bild). Das Rauschgift wurde sichergestellt und der Jugendliche wird ebenfalls wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz zur Rechenschaft gezogen.

Bei einer weiteren Kontrolle eines 32-Jährigen am Bahnhof Elmshorn identifizierte er sich mit einem Personalausweis. Auf die Frage nach mitgeführten Waffen verneinte er.

Bei der Durchsuchung seiner Handtasche fanden die Polizisten jedoch einen Schlagring. Dieser wurde beschlagnahmt und der Mann muss mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.470 auf 7.225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.175 auf 1.101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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